Woori Theology Institute (WTI)

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Offizielle Bezeichnung Theologieinstitut Woori (WTI)
Land / Kontinent Korea / Asien
Leitung des Instituts Dr. Augustine Kim Hang Seob.
Träger des Instituts Non-Profit-Organisation (die von dem Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus der Republik Korea eine Skala erhält).
Finanzieller Träger des Instituts Keine größeren Sponsoren wie ein Institut, sondern individuelle Anhänger (ca. 520 Personen, darunter einige Priester und Ordensleute).
Gründungsjahr 1994
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) Personal: 4 Vollzeitangestellte und eine Teilzeitarbeitskraft.

Forscher: 26 Wissenschaftler arbeiten in Teilzeit an Projekten, an denen sie beteiligt sind.

Mitarbeiter an Ihrem Institut Mitarbeiter: Ein Mitarbeiter ist promoviert, zwei sind Doktoranden, die anderen beiden haben einen Bachelor- und Masterabschluss.

Forscher: Die meisten Forscher haben eine Promotion in Theologie oder Religionswissenschaften. Einige sind Doktoranden.

Kontakt 3 F 32-2 Dangsa –dong

2 (i)-ga

Yeongeungpo-gu

Seoul

Korea

Tel: 822267283424

Fax: 82226728346

woorith@chol.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Theologieinstitut Woori (WTI)

Leitung des Instituts

Dr. Augustine Kim Hang Seob.

Träger des Instituts

Non-Profit-Organisation (die von dem Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus der Republik Korea eine Skala erhält).

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Keine größeren Sponsoren wie ein Institut, sondern individuelle Anhänger (ca. 520 Personen, darunter einige Priester und Ordensleute).

Vision / Leitbild

"Wir leben mit Freude den Geist der ‚Gemeinschaften der Gemeinden’ gemäß der Lehre Jesu, indem wir die Gotteserfahrung der Koreaner in eine einfache koreanische Sprache dieser Zeit übersetzen."

Schwerpunkte der Arbeit

Forschungen an Pastoralmodellen von Gemeinden, Diözesen und auf nationaler Ebene, um sich an die lokale Kirche anzupassen. Konkretisierung der Soziallehre der Kirche zur Förderung der Laien, der sozialen Dimension ihres Glaubens, die auf die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts reagiert. Förderung und Aktivierung der Laientheologen, die Theologie im lokalen Kontext ausüben.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Die Mitarbeiter und Forscher werden von Pfarrern oder diözesanen Beamten eingeladen, zu besonderen Anlässen, wie Advent und Ostern eine Reihe von Vorträgen über die katholische Soziallehre für ihre Gemeindemitglieder zu halten. Ordensschwestern kommen immer zu unseren internationalen Konferenzen zum Thema Mission und asiatische Realitäten und anderen. Unsere Spender besuchen ebenfalls unsere Vorträge und Seminare.

Gründungsjahr

WTI wurde im Jahr 1994 von jungen Theologen und Aktivisten gegründet, die an der katholischen Sozialbewegung teilnahmen. WTI wurde von der Mondragon Cooperative Bewegung in Spanien inspiriert, die damals zur selben Zeit in Südkorea als Alternative Sozialbewegung entstand und durch Grundmittel von Aktionären Etablierung fand (22 Gruppen und rund 120 Personen, darunter 30 Priester nahmen an den Gründungsmaßnahmen teil, die als Startkapital jeweils 1 Millionen Won (rund 900$ US) investierten). Ziel war es, ein wissenschaftliches Unternehmen zu gründen.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Keine Angabe.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Personal: 4 Vollzeitangestellte und eine Teilzeitarbeitskraft.

Forscher: 26 Wissenschaftler arbeiten in Teilzeit an Projekten, an denen sie beteiligt sind.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Mitarbeiter: Ein Mitarbeiter ist promoviert, zwei sind Doktoranden, die anderen beiden haben einen Bachelor- und Masterabschluss.

Forscher: Die meisten Forscher haben eine Promotion in Theologie oder Religionswissenschaften. Einige sind Doktoranden.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Keine Angabe.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Ausbildung von Laien, Ermöglichung, aktiv an der "Kirchenerneuerung" und sozialer Veränderung beteiligt zu sein. Wir halten in enger Zusammenarbeit mit den Pfarrern und diözesanen Beamten eine Reihe von Vorträgen für Laien - in der Regel über die katholische Soziallehre (CST). Veröffentlichung von Handbüchern und Broschüren, um Laien zu helfen, die Bibel und den Katechismus aus ihrer Perspektive besser zu verstehen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Siehe oben.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Forschungen oder Umfragen in Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Gemeinden und Diözesen.

Schulungsdienste: verschiedene Dozenten, Seminarprogramme und Symposien über soziale sowie kirchliche Fragestellungen wie Kirche und Globalisierung, Wanderarbeiter, die Rechte von Frauen, Jugendbildung und viele andere.

On / offline-Magazin (wöchentlich).

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Keine Angabe.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Auf jährlicher Basis bieten wir seit 2009 Workshops für junge Laien in Führungspositionen in Asien an, die "Asian Youth Academy" (die Veranstaltungsorte der Workshops: Yogyakarta, Indonesien (2009), Kuala Lumpur, Malaysia (2010), Seoul, Korea (2011/2012)).

Forschungsprojekte: Eine vergleichende Studie über die Koreanische Basisgemeindenbewegung mit BEC, BCC, SCC etc., um Basisgemeinden (SCC) in Korea tief zu verankern.

Publikationen: Laienspiritualität in der modernen Welt, Lesematerial zur Kontemplation basierend auf der katholischen Soziallehre.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Keine Angabe.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Ein lebendiger Gott , der im täglichen Leben gewöhnlicher Katholiken erfahrbar ist.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihre Arbeit?

Sie ist sehr wichtig. Wir konzentrieren uns mehr auf den Geist des II. Vatikanischen Konzils. Vor allem in den 1970-80er Jahren, als koreanische Katholiken gegen die Militärdiktatur protestierten, legten wir großen Wert auf die christliche Spiritualität wie "Solidarität" oder "Option für die Armen".

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir analysieren die Realität durch Literaturrecherchen, statistische Untersuchungen und am runden Tisch mit Experten. Die Methodik der Projekte richtet sich vor allem an der Business-Consulting-Methodik und setzt die Etablierung und den Austausch der Vision, die Analyse der äußeren Umgebung und des inneren Zustands, die SWOT-Analyse und die Einführung einer strategischen Aufgabe, die Vorbereitung einer Durchführungsmaßnahme, die Verbesserung der Organisationen, Regeln und Computersystem weiter fort.

Unsere Methodik folgt teilweise der Business-Consulting-Methodik. Diese stimmt im allgemeinen mit der 3-Stufen-Methode von Kardinal Joseph Cardijn aus Belgien überein, die als eine Methode zur Organisation und Erziehung der JOC-Bewegung diente. Das Institut nutzt auch die Methode "sehen, urteilen, handeln“ als Grundlagenermittlungsmethode. Dies gilt auch für das institutsinnere Evaluationssystem.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Zusammen mit dem Gespräch der katholischen Kirche machte die südkoreanischen Gesellschaft kürzlich eher Schritte rückwärts in die Epoche des Militärregimes, da politisches und soziales Umfeld sich verschlechterten. Das Land kehrt nun zur Gesellschaft zurück, indem es Effizienz und Wachstum an die erste Stelle setzt, während sie den Ergebnissen des Prozesses große Bedeutung zuweist. Nun können unterschiedliche Meinungen nicht friedlich koexistieren und die Menschen sind gezwungen, der Autorität zu gehorchen. Unter diesen Umständen sehen wir, dass Ziele des WTI wie die Erneuerung der Kirche und das soziale Evangelium zu immer wichtigeren Aufgaben werden. Einige Publikationen und Symposien des WTI sind ermutigend und helfen der koreanischen Kirche, die wahre Bedeutung der Religion zu diskutieren, da Religion immer konservativer wird und aufgrund des vorherrschenden Wirtschaftswachstums einen Segen für Privateigentum in den Vordergrund stellt.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Siehe oben.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Ein wöchentliches Magazin ‚Gute Nachrichten im Zeitalter der Trennung'; 'Woori Theologie', jährliche Zeitschrift, die die Ergebnisse der Studie des Instituts enthalten; eine Sammlung von "Interreligiösen Dialogen", um den Frieden in der multireligiösen Gesellschaft in Korea zu fördern; 'Muldongi' (Water Jar), ein im Advent, der Fastenzeit und Buße herausgegebenes Q & A-Typ-Handbuch über die katholische Kirche; "Ich lade dich ein ", etc., um die Kirche den Gläubigen vorzustellen.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die Entwicklung einer "Laientheologie" im koreanischen Kontext und die Publikation von pastoralen Veröffentlichungen und Vortragsreihen einerseits für gewöhnliche Laien als auch für Laien in Führungspositionen.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Unser Institut und seine Arbeit sind "einzigartig" in Bezug auf zwei Dinge: 1. Laien gründeten das Institut als eine Bewegung für Laien auf der Suche nach einer ganzheitlichen Erneuerung der Kirche und sozialer Veränderung, für die das Institut bisher einsteht. 2. Deshalb ist die Arbeit des Instituts nicht nur auf die katholische Kirche und ihre Gläubigen ausgerichtet. Es arbeitet mit anderen Gruppen und jeglicher Art gesellschaftlicher Zusammenschlüsse zusammen.

3. Durch die Asian Youth Academy und das Theologieforum Asiens geht seine Arbeit weit über die Grenzen des Landes hinaus. Im Gegensatz zu Westeuropa und oder Nordamerika ist eine solche jährliche Arbeit mit Fokus auf die Jugend und auf Laien in Führungspositionen sowie Laientheologen, die im Jahr 2004 begann, etwas sehr seltenes.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Theologisches Forum & Asian Youth Academy: "Beyond Vatikan II" (Nov. 2012.).

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Finanzielle Unterstützung.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Seit Mitte der 1980er Jahre hat die Demokratie ihre Wurzeln geschlagen. Die Katholische Kirche in Südkorea war dem Konservatismus zugeneigt und die Rolle der Kirche wurde als gut angesehen. Da die zivilgesellschaftlichen Bewegungen nach dem Jahr 1987 schnell wuchsen, hat sich auch das Umfeld für die katholischen Sozialbewegungen zum Schlechteren verändert. Nach dem sozialen Wandel in der ganzen Nation scheiterten die Katholischen Sozialbewegungen Südkoreas jedoch daran, ihre Identität, Vision und Alternativen zu etablieren. Dies führt zu Schwierigkeiten in Ausbildung und Rekrutierung von Aktivisten. Daher arbeiten immer mehr kirchliche Gruppen, die ähnliche Visionen vertreten, zusammen, um ihre Programme aufgrund des einzelnen schwachen finanziellen Status durchsetzen zu können.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Von Anfang an war unser Institut stolz auf eine laienzentrierte und selbstständige Organisation. Große Herausforderungen sind vor allem das Ungleichgewicht von vielen guten Ideen und Programmen und dem üblichen Mangel an Finanzmitteln. Seit fast 20 Jahren jedoch haben wir unser Institut gepflegt und werden durch eine aktive Spendenaktion gestärkter in die Zukunft gehen und neue Methoden entwickeln, um zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen, das heißt, unsere Vision zu verfolgen und zur gleichen Zeit finanzielle Unterstützung zu bekommen.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Oben bereits erläutert: durch alle unsere Werke.

Wir bieten auch Stipendien für Laientheologen und pastorale Mitarbeiter an.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Obwohl das Institut keine offizielle kirchliche Organisation ist, glauben wir, unser Institut ist durch die Lehre über die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils, Kompendien und andere CST eine Kirche, wenn man Kirche als Volk Gottes ansieht, und wir dies alles getan haben. Konkret werden die meisten Projekte vom WTI in Zusammenarbeit mit der koreanischen Bischofskonferenz, den Diözesen und Gemeinden durchgeführt.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Keine Angabe.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir nehmen an verschiedenen sozialen Programmen teil, bringen mit anderen Gruppen durch die koreanische katholische Nationalunion für Gerechtigkeit (KCNUJ) die Reformation der Kirche voran.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Als Mitglied des internationalen Dachverbandes der katholischen Bewegung für geistige und kulturelle Angelegenheiten (Pax Romana ICMICA) hat das WTI schon in der frühen Gründungsphase an internationalen Austauschprogrammen und Solidaritätsaktivitäten teilgenommen.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Das Institut spielte im Jahr 2004 eine Schlüsselrolle bei der Organisation 'Netzwerk für die Erneuerung religiöser Menschen’. Der Austausch von Informationen zur Eigenüberwachung und Reformation jeder religiösen Organisation, einschließlich der katholischen, protestantischen und buddhistischen Institutionen spielt eine wichtige Rolle; so z.B. durch Aufnahme von Seminaren und durch finanzielle Transparenz der etablierten Religionen wie dieser drei Institutionen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Siehe oben.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Siehe oben.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Netzwerkarbeit mit ähnlichen Gruppen, um ihre Idee durch die Unterstützung von Austauschprogrammen zu verbessern.

Unterstützung für gute Programme und Austausch der Ergebnisse.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.