Verbiest Institute Taipei (Pastoral Centre)

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Offizielle Bezeichnung Verbiest Institute Taipei (Pastoral Centre)
Land / Kontinent Taiwan / Asien
Leitung des Instituts Mr. José Lin Chan-jen
Träger des Instituts Verbieststiftung Leuven
Finanzieller Träger des Instituts Verbieststiftung Leuven
Gründungsjahr 1970
Anzahl der Angstellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 9 Vollzeitbeschäftigte, 2 Ehrenamtliche, 2 Freiberufliche
Mitarbeiter an Ihrem Institut 10 katholische Laien

3 Nicht-Katholiken

Kontakt P.O. Box 8-121

Taipei

Taiwan

Tel: + 886 2 23149631

                    23119481

Fax: + 886 2 23119794

vftaipei@seed.net.tw


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Verbiest Institute Taipei (Pastoral Centre)

Leitung des Instituts

Mr. José Lin Chan-jen

Träger des Instituts

Verbieststiftung Leuven

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Verbieststiftung Leuven

Vision / Leitbild

Vision: Durch neue Beziehungen und den Aufbau der Gemeinschaft lokaler Kirchen als „Partner in Mission“ Zeugnis geben von der Gegenwart der Liebe Gottes in China und in chinesischen katholischen Überseegemeinden.

Mission: Unsere pastoralen Dienste zur Förderung von Dialog und kulturellem Austausch mit China und den chinesischen Gemeinden von Übersee anzubieten; sich in gemeinsamer akademischer Forschung mit den Instituten von China und Belgien engagieren.

Kooperation mit der Kirche in China im Geist christlicher Brüderlichkeit und Gleichheit einzelner Kirchen.

Schwerpunkte der Arbeit

Pastorale Ausbildungsveranstaltungen mit dem Ziel, die Führung der Kirche in China zu unterstützen. Publikation der Zeitschrift „Zeugnis“ (im Abstand von zwei Monaten). Unterstützung pastoraler Institute auf dem chinesischen Festland.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Solange es die Kurse betrifft, handelt es sich hauptsächlich um Teilnehmer der Erzdiözese Taipei, obwohl das Kursprogramm auch für andere Diözesen in Taiwan geöffnet ist. Kursteilnehmer sind vor allem Ordensschwestern und katholische Laien.

Wir selbst nehmen Einladungen verschiedener Diözesen in Taiwan und dem Festland Chinas an. Wir laden auch Priester, Ordensschwestern und katholische Laien aus diesen Gegenden zu unseren Kursen und Veranstaltungen ein.

Gründungsjahr

1970.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Drei Einheiten:

Forschung und Publikation

Pastorale Ausbildung

Menschliche Entwicklung

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

9 Vollzeitbeschäftigte, 2 Ehrenamtliche, 2 Freiberufliche

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

10 katholische Laien

3 Nicht-Katholiken

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

1 Doktorat

6 Masterabschlüsse

6 Bachelorabschlüsse

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

In Taiwan: Pastorale Bildung/Ausbildung der Laienchristen.

In China: Pastorale Bildung/Ausbildung von Ordensschwestern und Laienchristen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

RCIA, Katholische Soziallehre, die Pastoralbriefe des Papstes

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Wir möchten Führungspersönlichkeiten in den ortsansässigen katholischen Gemeinden eine pastorale Ausbildung bieten. Wir unterstützen Diözesen und Gemeinden dabei, ihre pastoralen Pläne zu fördern und sie umzusetzen. Außerdem helfen wir den Diözesen in China, ihre pastoralen Zentren zu errichten und unterstützen ihre Ausbildungsprogramme.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Hauptsächlich stehen wir pastoralen Ausbildungsveranstaltungen in Taiwan und China bei. Wir hoffen, in Zukunft unseren Dienstumfang auch auf andere chinesische katholische Gemeinden und Überseereligionen ausweiten zu können.

Wir bieten Priestern, Ordensschwestern, Priesterkandidaten und Laien Bildungsstipendien in China oder in Übersee.

Unsere zweimonatliche Publikation „Zeugnis“ versenden wir an einzelne Priesterseminare, Diözesen und individuelle Priester in China.

Außerdem vergeben wir Subventionen für pastorale Ausbildungsprogramme an Diözesen und Kongregationen.

Im Hinblick auf die pastorale Ausbildung laden wir Lehrer aus Taiwan und Übersee ein und senden sie auch aus, in bestimmten Diözesen und Seminare Chinas zu unterrichten.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

In Taiwan: jährlich organisierte RCIA-Veranstaltungen

In China: Ausbildungsangebote pastoraler Zentren in verschiedenen Diözesen, beispielsweise:

Pastorales und Katechetisches Programm der Diözese Baoding, Provinz Hebej.

Theologisches und Katechetisches Ausbildungsprogramm in Shijiazhuang, Provinz Hebej.

Evangelikale Konferenz katholischer Laien und Katechetische Ausbildung von Ordensschwestern in der Diözese Ningxia.

Pastorales Ausbildungsprogramm in den Diözesen Hong Dong und Taiyuan, Provinz Shanxi.

Pastorale Ausbildung christlicher Laien in der Diözese Shashi, Provinz Hubei.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

In unserem Fall meint dies:

Katechese: Sonntagsschule, RCIA, Jugendbildung, Herstellung von Ikonen.

Diakonie: Organisation der Sendung von Lehrern in die Priesterseminare von China.

Liturgie: Bildungsveranstaltungen zu Beerdigungszeremonien und dem Letzten Willen Sterbender, Bildungsveranstaltungen über eucharistische Dienste in der Diözese und über das Sakrament der Ehe.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

„Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.“ (Kol 1,16) Gott sieht jedes Wesen als sein geliebtes Kind; Gott liebt jeden einzelnen Menschen. Dadurch sind wir inspiriert, im Geist christlicher Brüderlichkeit und Gleichheit zusammenzuarbeiten.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

„Gebet, eucharistische Liturgie, Wort Gottes“ bilden die Grundlagen unserer Arbeit.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

„Siehe, Urteile, Handle“ ist unsere Methode, die Realität unserer Arbeit zu organisieren und zu analysieren. Diese Prozesse laden uns ein, sensibler zu werden und durch Gottes Augen einen innovativen Blick auf die Welt zu gewinnen. Wir versuchen, dieses Konzept allen Teilnehmern unseres pastoralen Programmes zu vermitteln.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir nehmen die Katholische Soziallehre als Grundlage und Leitlinie, die Gesellschaft zu gestalten.

In einigen Aktivitäten arbeiten wir mit dem „Rat religiöser Führungspersönlichkeiten Taiwans für Gerechtigkeit, Frieden und Unversehrtheit der Schöpfung“ zusammen.

Wir veröffentlichten eine chinesische Version von der „Sozialagenda – eine Sammlung aus der katholischen Soziallehre“.

Soziale Anliegen behandeln wir in Themenfeldern, die wir in unserer zweimonatlichen Veröffentlichung der Zeitschrift „Zeugnis“ beleuchten.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Vergleiche die oben angegebenen Informationen.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Veröffentlichung akademischer Forschungsabreiten über die Geschichte der Kirche in China in Ausgaben der Chinesischen Studien in Leuven.

Publikationen einiger Werke basierend auf Zahlungen des Verbiest Institut. Zu den vom Institut herausgegebenen Serien besuchen Sie bitte die Seite: http://www.kuleuven.be/verbiest/publication.

Zeitschrift “Zeugnis” (zweimonatliches chinesisches Magazin)

Newsletter des Instituts.

Entwicklungsupdate des Instituts.

“Verbiest Courier” in Niederländisch, Französisch, Englisch und Chinesisch.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Pastorale Ausbildung.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Nach der Vollendung einer jeden Aktivität wird eine Evaluation durchgeführt; ein Überblick wird alle sechs Monate bereitgestellt.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Wir bemühen uns, die pastorale Bildungsarbeit auf eine größere Region außerhalb der Kirche Chinas auszuweiten, so zum Beispiel auf katholische chinesische Gemeinden in Südostasien.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Finanzielle Ressourcen für:

Pastorale Ausbildungsprogramme in China.

Stipendien für Priester, Priesteramtskandidaten, Ordensschwestern und Laien, die in China oder im Ausland studieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Politische Einschränkungen in China.

Materialisierung und Säkularisierung der chinesischen Gesellschaft (Wir nehmen die katholische Soziallehre als Grundlage, um diesen Problemen entgegenzutreten).

Mangelnde finanzielle Mittel, um Ausbilder auf der Gemeindeebene anzuleiten.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir hoffen, die Gegenwarte der Liebe Gottes zu bezeugen, unsere pastoralen Erfahrungen mit der Kirche Chinas und Übersees zu teilen und auszutauschen, indem wir eine neue Beziehung und eine Gemeinschaft der lokalen Kirchen aufbauen, die als „Partner in der Mission“ Dialog, Vertrauen und gegenseitige Bestätigung im Glauben fördern.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Im Licht des Geistes des Zweiten Vatikanischen Konzils erkennen wir die christlichen Laien als Rhythmus der Gesellschaft und grundlegende Elemente der Kirche an. Alle Mitglieder des Taipei Verbiest Institut sind Laien.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir kooperieren mit folgenden Organisationen:

Erzdiözese Taipei: Von der Erzdiözese veranstaltete und vom Institut anschließend umgesetzte Aktivitäten. Diözesen in Taiwan und auch Freunde der protestantischen Kirchen sind willkommen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Andere Diözesen in Taiwan und China: Sie nehmen oft die Einladung an, mit anderen Diözesen bei der Erarbeitung pastorale Programme zu kooperieren.

Andere Organisationen in Taiwan: die Veritas Abteilung des Chinesischen Radios, die Theologische Fakultät der Universität Fujen, das Zentrum Rerum Novarum, das Haus der Freundschaft, der Rat religiöser Führungspersönlichkeiten Taiwans für Gerechtigkeit, Frieden und Unversehrtheit der Schöpfung.

Andere Organisationen der Diözese Hong Kongs: das Heilig-Geist-Seminar, das Liturgie-Zentrum Hong Kong, die Kommission für das Apostolat des Mandarin sprechenden Singapurs.

Kirche in China: Abdeckung der Gebiete: Hebeij, Shanxi, Innere Mongolei, Hubei, etc.

Wir laden auch Christen anderer protestantischer Glaubensgemeinschaften ein, an unseren zweimonatlichen Offenen Foren teilzunehmen.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir arbeiten eng mit der Bischofskonferenz Taiwans zusammen, besonders mit folgenden Kommissionen:

Kommission für die Heilige Liturgie, Kommission des Apostolats der Einheimischen, Kommission für die Lehre des Glaubens und Katechetischer Anleitung, Kommission für Evangelisierung (einer unserer Kollegen ist dort Komiteemitglied).

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

In der katholischen Kirche: Bischofskonferenz Taiwans, Erzdiözese Taipei, Rat religiöser Führungspersönlichkeiten Taiwans für Gerechtigkeit, Frieden und Unversehrtheit der Schöpfung.

Außerhalb der katholischen Kirche: Protestantische Kirchen, Buddhistische Organisationen; unsere Zeitschrift „Zeugnis“ wird regelmäßig an das Innenministerium und die Nationalbibliothek Taiwans gesandt; gelegentliche Kooperation mit Verlegern protestantischer Kirchen in Taiwan.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Mit dem Verbiest Institut, Leuven, den Diözesen Singapur und Hong Kong, Vertretern aus den USA und Malaysia und Partnern in Belgien/Europa arbeiten wir eng zusammen.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Über die Zeitschrift „Zeugnis“ werden Offene Foren organisiert, zu denen wir auch Freunde anderer Religionen einladen: Autoren anderer protestantischer Kirchen, Freunde aus Zivilreligionen und anderen Religionen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir pflegen enge Beziehungen mit Pfarrern und Freunden protestantischer Kirchen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Es bestehen keine solche Verbindungen.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir bemühen uns, den Bereich der pastoralen Bildung auf eine größere Region außerhalb Chinas auszuweiten. Hilfen in Form von Ideen, Vorschlägen und praktischer Unterstützung sowie finanzieller Support sind sehr willkommen.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.