Tamale Institute of Cross Cultural Studies

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Offizielle Bezeichnung Tamale Institute of Cross-Cultural Studies (TICCS).
Land / Kontinent Ghana / Afrika
Leitung des Instituts Fr. Dr. Marek Kowalik.
Träger des Instituts Es gibt zwei Gründungsmitglieder und Träger des Instituts: die Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD) und die katholische Erzdiözese Tamale.
Finanzieller Träger des Instituts Im Allgemeinen jedoch ist das TICCS seit 2006 unabhängig.
Gründungsjahr 1983
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 21 Vollzeit-Arbeiter

4 Teilzeitbeschäftigte

5 Gelegentliche Mitarbeiter

7 Freiwillige (Helfer).

Mitarbeiter an Ihrem Institut Der Leiter des TICCS ist ein SVD Priester, der Finanzsekretär ist ein Mönch (SVD), 3 Gastdozenten sind Diözesanpriester, alle anderen Laien (eine Mitarbeiterin ist weiblich).
Kontakt P.O. Box 1012

Tamale N.R.

Ghana

Tel: 233 71 22914

       027 510160

Fax: 233 71 22836

TICCS@africaonline.com.gh

Wiark2003@yahoo.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Tamale Institute of Cross-Cultural Studies (TICCS).

Leitung des Instituts

Fr. Dr. Marek Kowalik.

Träger des Instituts

Es gibt zwei Gründungsmitglieder und Träger des Instituts: die Gesellschaft des Göttlichen Wortes (SVD) und die katholische Erzdiözese Tamale.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

missio sponserte teilweise einen Ausbildungskurs für die Pastoraljahr-Seminaristen im Priesterseminar St. Viktor (1 Monat Seminar pro Jahr); DKA Österreich sponsert jährlich die DKA Study Tour (1 Monat Seminar); Steyler Missionare, Afrikamissionare, Christian Brothers, SSpS Sisters und andere missionarische Gemeinden sponsern jährlich Kurse für Missionare (1 Monat Seminar). Im Allgemeinen ist das TICCS jedoch seit 2006 unabhängig.

Vision / Leitbild

Mission-Statement: Bildung von interkulturellen Seelsorgern im Hinblick auf die Förderung des Reiches Gottes.

Schwerpunkte der Arbeit

Kurse in Methodik der Sprache / Kultur für geistliche Ämter, interkulturelle Forschung, Veröffentlichungen der Ergebnisse der interkulturellen Forschung.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Die Teilnehmer umfassen folgende Gruppen: Missionspriester, Ordensleute, Seminaristen, Missionare aus verschiedenen protestantischen Kirchen (wie lutherische Missionare aus den USA); katholische Jugendgruppen aus Europa (wie die DKA Österreich), Sozialarbeiter, die vom Zentrum für Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Deutschland, gesponsert werden, (Master- und Promotions-) Studenten aus Ghana, den USA und Europa.

Gründungsjahr

1983.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

TICCS Eigentümer (Erzdiözese Tamale 50% und Provinz Thana SVD 50%)

Regierungsbehörde

Direktor und stellvertretender Direktor

Lehrpersonal

Verwaltungsmitarbeiter (Verwaltungs- und Finanzsekretäre, Bibliothekar und ein hauseigener Schatzmeister)

Support Staff (Empfangsmitarbeiter, Sicherheitskräfte, Köche, Gärtner, Reinigungskräfte, Fahrer)

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

21 Vollzeitkräfte

4 Teilzeitbeschäftigte

5 Gelegentliche Mitarbeiter

7 Freiwillige (Helfer).

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Der Leiter des TICCS ist ein SVD-Priester, der Finanzsekretär ist ein Mönch (SVD), 3 Gastdozenten sind Diözesanpriester, alle anderen Laien (eine Mitarbeiterin ist weiblich).

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Marec Kowalik, PhD, Missionswissenschaft

Sylvester A. Lawrence, Diplomphilosophie und Theologie

Hariet Nutsugah, BA, Pädagogik

Eugene Suom-Dery, PhD, Ethik

Martin Abdulai, MA, Linguistik und Menschenrechte

Alhaji Husein Zakaria, PhD, Religionswissenschaft

Joshua Gariba, MA, Anthropologie.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Pastorale Optionen, zu denen sich das TICCS verpflichtet fühlt, sind: Ausbildung von all jenen, die im interkulturellen christlichen Dienst und an interkultureller Entwicklung beteiligt sind.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Die pastoralen Schwerpunkte des TICCS sind: Unterricht von Sprache und Kultur für den geistlichen Dienst, Mission und Entwicklung (in Richtung einer kulturell sensiblen Entwicklung für die Förderung des Reich Gottes).

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Pastorale Ziele: Seelsorgern helfen, auf einem bestimmten pastoralen Gebiet Fachleute und in ihren Ämtern in Ghana zu bi-kulturellen Personen zu werden.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

TICCS organisiert Ausbildungsprogramme zur Förderung der Kultur besonderer Ämter. TICCS koordiniert und überwacht die Einarbeitung neu zugezogener Missionare sowie Seminaristen und hilft ihnen zu erkennen, dass das Erlernen von Sprache und Kultur bereits zu ihrem Amt gehört.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Vor Kurzem wurden innovative Schulungen eingeführt; Frauen und Ämter in Ghana, traditionelle afrikanische Religion und Entwicklung interkultureller Spiritualität.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Es zielt auf die Stärkung der Seelsorger, sodass sie die Dinge aus einer besseren fachmännischen Perspektive wahrnehmen (einschließlich der Kenntnis der menschlichen Werte und Haltungen), um die kulturspezifische Evangelisierung zu fördern. Dies ermöglicht ein inkulturiertes Priestertum.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Die trinitarische Vorstellung von Gott, der sich um jeden sorgt und alle liebt, unabhängig von kulturellem, ethnischem und religiösem Hintergrund; ein Gott, der sich an kultureller Vielfalt erfreut.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihre Arbeit?

Das TICCS ist eine katholische ökumenische Einrichtung, und es gilt das christliche Prinzip, alle als Kinder Gottes anzusehen und alle Menschen als solche zu behandeln. Die Türen des Instituts sind allen geöffnet. Das TICCS hat daher sowohl lokale als auch internationale Beziehungen.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Der grundlegende Prozess zur Analyse der Realität beinhaltet die kulturelle Analyse (ein wichtiges Instrument der Kulturanthropologie). Das TICCS ermutigt Seelsorger, die Teilnehmer-Beobachter-Methode in ihrem Dienst anzuwenden: das Ergebnis dieser Methode ist die Frage nach der Anwendung dessen, was man beobachtet und erlebt ("Was bedeutet dies für mich und meinen Dienst?"). Um die Analyse der Wirklichkeit zu erleichtern verwendet das TICCS Vorlesungen, Gruppendiskussionen, Exkursionen, Studienreisen, Immersions-Programme, (an)geleitetes Lesen, Supervisionen, Filme usw.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Der grundlegende prophetische Ansatz des TICCS ist der Diener-Lerner-Ansatz für interkulturelle Seelsorger. Es stattet ihn / sie mit Mitteln aus, in der Evangelisierung der Menschen zum Fachmann/ -frau zu werden und sich - falls - nötig gleichzeitig mit der Gegenkultur zu identifizieren.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Interkulturelle Kurse und Studienreisen.

Bildungsprogramme.

Seminare und Workshops.

Forschungsarbeit.

Publikationen (von Ergebnissen der Forschungsarbeit und Seminare).

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Die Serie „Sprachen Lernen für Anfänger“: Twi, Dagbanli, Gonja und Likpakpam.

Zaubereimentalität in Ghana.

Kulturtheater und Friedensarbeit.

ATR und christlichen Dienst.

Interkulturelle Spiritualität.

Dagbanli und die Bibel (Veröffentlichung ausstehend im Jahr 2013).

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Interkulturelles Training, Unterricht in Sprache / Kultur / Aktion für Priester, Ordensleute und Seelsorger sind seit jeher die wichtigsten Dienste des TICCS.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Das TICCS leistet gute Arbeit, könnte und sollte es jedoch besser machen.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Es werden neue Kurse und Programme mit dem Ziel entwickelt, die Fragen des interkulturellen Dienstes und der kulturspezifischen Entwicklung näher zu bringen. Die Kurse beinhalten die folgenden Themen:

Frauen und Entwicklung

ATR und Entwicklung

Missionen und Entwicklung

Kultur und Entwicklung.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Hauptprobleme: es wird mehr geschultes Personal benötigt, ein neuer Mini-Bus sollte angeschafft und die Bibliothek aktualisiert werden (vor allem in den folgenden Bereichen: Kulturelle Anthropologie, Linguistik, Religionen in Afrika und ganzheitliche Entwicklung des Menschen).

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Derzeit steht das TICCS vor der Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen den Programmen für Ausländer und Einheimische herzustellen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir würden gerne eine kontinuierliche Weiterentwicklung des TICCS sehen, die mehr Programme mit Ausrichtung auf die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen vor Ort und international bereithält.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Das TICCS bietet den einheimischen Studenten Teilstipendien an. Lokale Kliniken, Waisenhäuser und Schulen profitieren von den Beiträgen der TICCS Kursteilnehmer. Lernende der Immersions-Programme des TICCS spendeten den verschiedenen Dorfgemeinschaften Geld und Gegenstände.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Das TICCS veröffentlichte einen Newsletter. Seit einiger Zeit findet sich jedoch kein zuständiger Redakteur mehr.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die katholische Erzdiözese Tamale ist Gründungsmitglied des Instituts und zusätzlich zum Erzbischof schickt sie drei Mitglieder in den Rat des TICCS. Vor einigen Jahren sprach der Direktor des TICCS die gesamte Bischofskonferenz an. Einige Bischöfe gaben im Laufe der Jahre Gesprächsrunden, Vorträge und Konferenzen im TICCS.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Auf nationaler Ebene pflegt das TICCS Verbindungen mit dem St. Viktor Seminar in Tamale und mit dem Akrofi Christaller Institut (es ist ein Presbyterianisches Forschungszentrum und Institut angewandter Theologie).

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Auf internationaler Ebene pflegt das TICCS Verbindungen mit dem SVD Anthropos Institut, Deutschland (TICCS sendet Jahresberichte für den Anthropos interlink).

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Die meisten Kurse des TICCS beinhalten Beiträge zu traditionellen afrikanischen Religionen und dem Islam in Ghana. Die Beiträge sind in der Regel mit einem Besuch der traditionellen Schreine und örtlichen Moscheen verbunden.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Das TICCS ist ein katholisch ökumenisches Institut und es nehmen z.B. protestantische Missionare an allen Angeboten teil.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Der Direktor des TICCS ist Dozent für Missionswissenschaft und Pastoraltheologie am St. Viktor Seminar, Tamale. Zur gleichen Zeit helfen zwei Dozenten aus dem Seminar als Gastdozenten in TICCS-Kursen aus. Die Zugehörigkeit zum Akrofi Christaller Institut war bisher nicht fruchtbar.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Internationaler und interkontinentaler Austausch und eben solche Zugehörigkeiten werden vom TICCS dankbar angenommen.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.