St. Martins Pastoral Centre

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Offizielle Bezeichnung St. Martins Pastoralzentrum
Land / Kontinent Papua-Neuguinea / Asien
Leitung des Instituts Pfarrer Dr. Augustine Kulmana, BTheol.MATheol. SThD.
Träger des Instituts Diözese Aitape
Finanzieller Träger des Instituts Diözese Aitape
Gründungsjahr 1964-1965
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 7
Mitarbeiter an Ihrem Institut Ein Priester ist der Direktor des Pastoralzentrums, die anderen Mitarbeiter sind Laien.
Kontakt Aitape

Papua New Guinea

c/o Bishop’s House

P.O. Box 179

Aitape

Sandaun Province 553

Papua New Guinea

guskulmana@yahoo.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

St. Martins Pastoralzentrum

Leitung des Instituts

Pfarrer Dr. Augustine Kulmana, BTheol.MATheol. SThD.

Träger des Instituts

Diözese Aitape

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Diözese Aitape

Vision / Leitbild

Derzeit gibt es keine Vision bzw. kein Leitbild. Es wird derzeit eines entwickelt.

Schwerpunkte der Arbeit

Spirituelle, pastorale und soziale Ausbildung von Führungskräften für die Laien in der Kirche.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

keine Angabe

Gründungsjahr

1964-1965.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Bischof

Diözesan Berater

St. Martins Vorstand

Angestellte, Mitarbeiter, Freiwillige.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

7 (Direktor, 1 Verwaltungsangestellter, 1 Koch, 1 Sicherheitsbediensteter/Wachmann, 2 Arbeiter & 1 Hausmeister).

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Ein Priester ist der Direktor des Pastoralzentrums, die anderen Mitarbeiter sind Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Nur der Direktor hat einen Master in Pastoraltheologie und eine Promotion in Missionswissenschaft. Alle anderen Mitarbeiter haben keine akademischen Qualifikationen.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Das Zentrum (Institut) ist verpflichtet, die Mission der Kirche, die durch die Ortskirche (Diözese) verbreitet wird, zu erfüllen. In diesem Zusammenhang bildet das Institut Laien als Führungskräfte aus, die die pastorale Tätigkeit in den Pfarreien und Gemeinden umsetzen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Der Schwerpunkt des Instituts ist das Training, die Animation bzw. Anregung und Ausbildung von Laien, Ordensleuten und Geistlichen, damit sie bei der Durchführung der Mission der Kirche mitarbeiten können. Die Mission der Kirche wird durch die pastorale Tätigkeit der Ortskirche umgesetzt.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Das Institut bietet folgende Dienste: Pastorale, theologische und geistliche Ausbildung von Laien und Ordensleuten. Es bietet auch verschiedene Programme für Caritas, Katholische Frauenbewegung, Jugendorganisationen und andere Nicht-Regierungs-Organisationen, die die Dienste des Instituts erfordern.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Die Ziele des Instituts sind, zu re-evangelisieren (oder zu re-missionieren), die Katechese und die Menschen zu befähigen, aktive Christen in ihren Gemeinden zu sein. Außerdem ist das Ziel des Instituts, ein wichtiges Instrument zur Verkündigung des Evangeliums in der örtlichen Kirche zu werden. Das Institut soll ein Werkzeug der Kirche sein, um Menschen zu lenken und sie mit Wissen, Weisheit und Mut zu erleuchten, damit sie wahre Zeugen ihres Glaubens sind. Es bedeutet, dass ihr Glaube tief verwurzelt sein muss, um ihre Kulturen, Einstellungen und Verhalten kritisch zu hinterfragen, damit die Menschen Jesus Christus begegnen können.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Der letzte pastorale Prozess war die Evaluierung des Arbeitsplanes des Instituts, welche von den Mitarbeitern durchgeführt wurde. Dieser Prozess ist Teil des diözesanen Pastoral-Plans. Der Diözesan-Pastoral-Plan besteht aus vier Phasen. Jede Phase dauert vier Jahre und jedes Jahr der Phase hat ein Thema, das in den Pastoral-Programmen der Diözese gefördert wird. Dieses Jahr ist das Jahr der Versöhnung.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Dies bedeutet, dass sich das Institut auf die Förderung des Diözesan Pastoral-Plans durch seine Kurse und Programme konzentrieren muss. Dies geschieht durch die Organisation von verschiedenen Kursen und Programmen für verschiedene Gruppen innerhalb der Diözese. Der Pastoralplan kann den Teilnehmern der verschiedenen Programme des Instituts vermittelt werden.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Wir glauben, dass das Reich Gottes durch die aktive Beteiligung aller Gruppierungen innerhalb der Kirche manifestiert werden kann. Das Communio-Modell der Kirche ist für uns eine Inspiration.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihre Arbeit?

Das Ziel des Instituts ist es, ein Instrument zur Förderung des Reiches Gottes zu sein. Daher wird christliche Spiritualität von der Belegschaft und den Mitarbeitern des Instituts gepflegt. Sie wird gegenüber allen Teilnehmern, die die Programme des Instituts in Anspruch nehmen, betont. Das Institut vertritt in all seinen Aktivitäten und Programmen christliche Werte, moralisches Verhalten und eine moralische Einstellung.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Das Institut gibt seine Analysen und Prozesse im Rahmen des diözesanen Pastoralprogrammes weiter. Die Aktivitäten und Programme werden mit Hilfe der Methoden, die vom diözesanen Pastoral-Programm unter der Leitung des Diözesanbischofs empfohlen werden, evaluiert, weitergegeben und analysiert.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Das Institut steht allen Bereichen der Gesellschaft offen und ermöglicht ihnen, die Einrichtungen für die menschliche und spirituelle Entwicklung zu nutzen. Es hat keine politische oder soziale Zugehörigkeit zu einer Person oder Organisation. Das Institut bietet Dienstleistungen für die integrale / ganzheitliche menschliche Entwicklung.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Das Institut ist vor allem auf die Ausbildung von Laien-Führungskräften konzentriert, die keine akademischen Abschlüsse haben, sondern gute pastorale Mitarbeiter und Katecheten, Jugendleiter usw. sind. Aufgrund fehlender Stromversorgung und begrenzter Mittel, kann das Institut die eigenen Materialien nicht veröffentlichen oder Zeitschriften aus dem Ausland abonnieren.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Zur Veröffentlichung stehen keine finanziellen Mittel zur Verfügung.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Das wichtigste Angebot des Instituts ist die Ausbildung für die gesamte menschliche Entwicklung.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Wir haben monatlich Personalversammlungen und andere Sitzungen, die das Diözesan-Pastoral-Team organisiert, das die Aktivitäten aller diözesanen Einrichtungen evaluiert.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Derzeit sind wir bemüht, unsere Kakaobäume wieder zu pflanzen, damit wir durch den Verkauf von Kakaobohnen Geld auf dem lokalen Markt verdienen können. Außerdem sind wir mit dem Energieversorger im Gespräch, damit dieser dem Institut 24 Stunden am Tag Strom zur Verfügung stellt. Wir sind auch auf der Suche nach Mitteln, um ein Allradfahrzeug (Landcruiser) für das Institut zu bekommen, um die Lebensmittel, Materialien und Teilnehmer zum Institut transportieren zu können.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Die Schwierigkeiten, mit denen das Institut konfrontiert ist, sind: a) Unzureichende Mittel, um die Gebäude instand zu halten, b) Nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter, um die Programme und Aktivitäten anzubieten. c) Keine durchgehende Wasserversorgung. d) Keine neuen Bücher über Theologie, Bibel, Liturgie und ähnliche Themen, um die Institutsbibliothek zu modernisieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die Hauptherausforderung ist es, das Institut finanziell unabhängig zu machen. Außerdem Laien-Kräfte auszubilden, die eine Einstellung zu Veränderungen und Gesprächen entwickeln können, die ihre Wurzel im Evangelium hat.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Das Institut muss selbstständiger werden, um die Mission der Kirche durchsetzen zu können. Es muss ein Instrument zur Förderung der Werte des Evangeliums in der Gesellschaft sein. Unsere Vision ist es, die Einrichtungen des Instituts zu modernisieren, damit es seine Dienste der lokalen Kirche und Gesellschaft zur Verfügung stellen kann. Es wird erwartet, dass bei einer ständigen Finanzierungsquelle die ganzheitliche menschliche Bildung erreicht werden kann.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Das Institut bietet ganzheitliche Bildung und andere spirituelle und menschliche Programme, die Laien in der Kirche und der Gesellschaft dazu befähigen, in Verkündigung und Zeugnis ihres Glaubens Initiative zu ergreifen.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Die wichtigste Grundlage für die Kommunikation der Arbeit des Instituts ist der Diözesanbischof. Er stellt die aktuelle Lage des Instituts und anderer Institutionen und Programme der Diözese der Bischofskonferenz vor. Benachbarte Institute stellen selten ihre Unterstützung zur Verfügung.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Programme der Bischofskonferenz (z.B. Caritas, Frauen- und Jugendförderung) werden im Institut umgesetzt. Diese Programme werden von der nationalen Bischofskonferenz und ihren Geschäftsstellen koordiniert. Das Institut ist Ansprechpartner für die Durchführung dieser Programme in der Diözese.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Die wichtigste Verbindung zur nationalen Ebene besteht durch die Beteiligung des Diözesanbischofs an den Bischofskonferenzen und ihren Geschäftsstellen. Andere Materialien für die pastorale und spirituelle Entwicklung können wir über die jeweiligen Abteilungen der Bischofskonferenz erhalten (z.B.: Jugend, Frauen, HIV / Aids, Caritas, etc.)

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Derzeit gibt es keine oder nur geringe aktive Zusammenarbeit auf internationaler Ebene.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

In dieser Region sind keine nicht-christlichen Religionen vertreten.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Selten erhalten wir Anfragen für die Verwendung des Instituts oder arbeiten mit anderen Kirchen in ihren Programmen zusammen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Derzeit ist das Institut nicht an eine theologische Vereinigung angegliedert.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Sie können uns durch die Zusendung von Zeitschriften und anderer Materialien aus anderen Instituten unterstützen. Auch könnten Sie uns helfen, eine Website für unsere Pastoralinstitute zu entwickeln, um internationale Wahrnehmung zu garantieren. Sie könnten auch dem Personal oder dem Direktor helfen, an einer theologischen Konferenz oder einem Workshop zur Aktualisierung und Erneuerung als Teil einer Weiterbildung teilzunehmen.


Fazit: Ich bin missio und Adveniat sehr dankbar, diese Möglichkeit (das Netzwerk Pastoral) bereitzustellen, so dass unser Institut internationale Verbindungen knüpft. Diese Möglichkeit hilft unserem Institut, unsere Ziele und Mission voranzubringen. Ich gehe davon aus, dass unsere künftigen Schriftwechsel die Grundlage einer gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit bilden, so dass das St. Martins Pastoralinstitut aus den Früchten dieser Initiative profitieren kann. Ich freue mich und hoffe, dass diese seltene Gelegenheit der Vernetzung das Institut in seinem Werk der Evangelisierung in der Ortskirche (Diözese Aitape) unterstützen wird.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.