Research Institute for Korean Christian Thought

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Offizielle Bezeichnung Koreanisches Institut des christlichen Glaubens (Korean Christian Thought Institute).
Land / Kontinent Korea / Asien
Leitung des Instituts Sang-Tai Shim, Th.D., Ehrenprofessor an der Katholischen Suwan Universität.
Träger des Instituts Körperschaft des Koreanischen Instituts des christlichen Glaubens.
Finanzieller Träger des Instituts Einzelne Kleriker (2 Bischöfe und über 100 Priester), Laien (über 200 Koreaner und ein paar Ausländer) und ein paar religiöse Gemeinschaften.
Gründungsjahr 1991
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 5
Mitarbeiter an Ihrem Institut 1 Geistlicher/Ordensmitglied, 2 Laien.
Kontakt 167 Wanglim-Ri

Pongdap-Myon

Hwasung-Gun

445-744 KYONGGI DO

Tel: ++ 0331 – 292 7857

Kcti1130@chollian.net


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Koreanisches Institut des Christlichen Glaubens (Korean Christian Thought Institute).

Leitung des Instituts

Sang-Tai Shim, Th.D., Ehrenprofessor an der Katholischen Suwan Universität.

Träger des Instituts

Körperschaft des Koreanischen Instituts des christlichen Glaubens.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Einzelne Kleriker (2 Bischöfe und über 100 Priester), Laien (über 200 Koreaner und ein paar Ausländer) und ein paar religiöse Gemeinschaften.

Vision / Leitbild

Das Institut wurde gegründet, um die Inkulturation des Christentums in Korea zu fördern und um die Weltkirche durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen des christlichen Glaubens in Korea/Asien zu bereichern.

Schwerpunkte der Arbeit

Forschung und die Unterstützung des koreanischen christlichen Glaubens; Dialoge und das Streben nach sozialem Gemeinwohl zusammen mit anderen Religionen.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Priester, Ordensmitglieder und Laien, die mehr oder weniger aktiv sind in Gemeinden, auf der Ebene der Diözesen oder auch auf der Ebene darüber.

Gründungsjahr

27. Dezember 1991

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Der formelle Vorstand mit sieben Mitgliedern und dem Präsidenten trägt als das Hauptkomitee die Verantwortung für die Hauptpolitik und Verwaltung. Ihm gehört offiziell ein internes Audit und inoffiziell ein Ehrenvorsitzender an. Der Direktor - als permanente Führungskraft - ist verantwortlich für Entscheidungen des ehemaligen Vorstandes und sitzt dem Forschungskomitee vor, das aus 15 Mitgliedern besteht und die Aufgabe hat, die jährlichen Forschungsarbeiten, stattfindend in regulären Kursen, Symposien, Foren usw., zu planen. Er trägt auch die Verantwortung für das Bilden von zwei Forschungs-Unterkomitees, eines für die Jugendpastorale Inkulturation und ein anderes für Thomas Merton, die aber selbständig von den Komiteemitgliedern angeführt werden. Er leitet auch die Büroarbeiten des Teams. Das Sponsorengruppen-Komitee mit über 25 offiziellen Mitgliedern hat reguläre, monatliche Treffen, die darauf abzielen, die Unterstützung für das Institut zu fördern.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

3 offiziell Angestellte, 1 inoffiziell Angestellter, 1 Freiberufler, einige Freiwillige.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

1 Geistlicher/Ordensmitglied, 2 Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Sie sind sehr gut für die Ausführung ihrer Arbeit qualifiziert.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Unsere erste Option ist es, unter den koreanischen Christen das Bewusstsein dafür zu wecken, dass es einer Inkulturation bedarf. Im 3. Jahrtausend trägt unsere Koreanische Kirche immer noch Merkmale, die für das westliche Christentum charakteristisch sind, obwohl sie dort seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts stetig geschwächt worden ist. Hauptsächlich bemühen wir uns die christliche Botschaft wiederzubeleben, das heißt, das Evangelium in diesem Land und auch überall in der Welt zu verkünden und vielfältige Forschungsarbeiten zum Thema Inkulturation durchzuführen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Wie bereits zuvor erwähnt, sind all unsere pastoralen Bemühungen darauf ausgerichtet, das Bewusstsein und die religiöse/spirituelle Ebene der Christen hier (in erster Linie der Katholiken) zu verändern.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Wir möchten die christliche Botschaft im historischen Kontext Koreas/Asiens unter den derzeitigen und zukünftigen Christen beleben oder wiederbeleben.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Von Anfang an haben wir unterschiedliche pastorale Angebote durchgeführt, so zum Beispiel regelmäßig stattfindende Kurse, das Abhalten von Seminaren und Foren, die sich alle im weitesten Sinne mit Themen der Inkulturation befassen.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Seit Beginn dieses Jahrtausends haben wir eine tiefgründige und systematische Untersuchung des jugendpastoralen Bereichs durchgeführt. Zu diesem Zweck habe wir ein jugendpastorales Inkulturationskomitee gegründet, da wir einen dringenden Bedarf darin gesehen haben, die derzeitige jugendpastorale Politik neu zu bewerten und eine Alternative zu dieser zu finden. Einige institutionelle oder kommunale Einheiten haben vor Kurzem eine ähnliche Untersuchungsinstanz geformt, um den jugendpastoralen Bereich zu aktivieren, da dieser seit den 1990er Jahren rapide geschwächt worden war.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Dies bedeutet nicht, dass unsere Bemühungen bereits einen bemerkenswerten Einfluss auf die offiziellen Entscheidungen der Personen in der Kirche hatten, die leitende Funktionen innehaben; trotzdem hoffen wir stark, dass wir einige alternative Einblicke und praktische Methoden anbieten können, so dass die Personen in Leitungspositionen nicht die Chance für eine bessere Zukunft der Kirche verpassen.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Unsere gesamte Arbeit stützt sich auf ein Gottesbild, das Gott als jemanden ansieht, der immer gegenwärtig für das Wohlergehen und die Rettung der gesamten Menschheit ist, ohne Diskriminierung in der universellen Welt, so dass es möglich ist, vielfältige Zeichen und Symbole seines Rettungswillens zu sehen – überall und jederzeit in der Geschichte der Menschheit.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die christliche Spiritualität, die das Leben vieler Heiliger in der Kirchengeschichte geprägt hat, hat auch genauso unsere Arbeiten geprägt, so dass wir über die Jahre hinweg reguläre Seminare über die vergangene und gegenwärtige christliche Spiritualität durchgeführt haben, weil wir glauben, dass es die wahre christliche Spiritualität ist, die die Christen an sich ausmacht.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Da die Realität ja nicht nur die religiöse und spirituelle Realität umfasst, sondern auch die soziale, politische, ökonomische, ökologische usw., kurz gesagt, die weltliche Realität, haben wir versucht, Hilfe von wissenschaftlichen Analysen oder die Einblicke durch auf diesen Gebieten kompetente Wissenschaftler zu gewinnen, um in einem nächsten Schritt diese Ergebnisse vom Blickwinkel der christlichen Botschaft aus zu analysieren und evaluieren. Wir haben vor, diesen Prozess weiterhin fortzusetzen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir halten jährlich offizielle Symposien, Foren und viele Vorträge ab, um die Öffentlichkeit wissen zu lassen, was wirklich Sache ist und was für die Gesellschaft und die Kirche getan werden sollte.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Wie bereits erwähnt, halten wir regelmäßig öffentliche Vorträge, eröffnen Semesterkurse und organisieren jährliche Symposien und Kongresse.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir veröffentlichen quartalsweise ein Magazin, jährlich eine Zeitschrift, Bücherreihen, etc.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Das wichtigste Angebot unseres Instituts ist es, bei der Verwirklichung dessen mitzuhelfen, dass die Kirche in der koreanischen Gesellschaft wahrhaft inkulturiert wird, sodass sie reifer wird und auch ihre nachbarregionalen Kirchen und die Weltkirche bereichern kann.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

In diesem Jahr feiert unser Institut sein 20-jähriges Bestehen. Einerseits bin ich sehr dankbar für die aktive Unterstützung und den Beitrag unserer freien Mitglieder und unserer Unterstützer, die über all die Jahre hinweg diese Arbeit durch ihren Einsatz und die selbstlose Hilfe überhaupt möglich gemacht haben. Ich persönlich finde, dass das Bestehen des Instituts an sich einem Wunder gleicht, weil es nur durch die freien Beiträge (Spenden) und ohne jegliche finanzielle Hilfe der offiziellen Kirche existiert. Aber andererseits bin ich persönlich sehr über die wenigen Ergebnisse beschämt, die weit entfernt davon sind, was wir eigentlich erreichen möchten. Die Arbeit unseres Instituts ist so schwach, dass sich immer noch dieselben Personen in leitenden Funktionen der Kirche befinden, die zufrieden sind mit einer Kirche, die römischer zu sein scheint als die Römer selbst.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Wir beschäftigen uns insbesondere mit Themen, die die globale Krise betreffen, in der die Polarisierung zwischen den Reichen und den Armen immer schlimmer wird, sowie mit Themen wie der derzeitigen ökologischen Krise.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Wie man vielleicht vermuten mag, ist die finanzielle Schwäche die Hauptschwierigkeit unseres Instituts. Unsere Arbeit ist aufgrund der schwachen finanziellen Möglichkeiten immer minimal und oft oberflächlich geblieben, obwohl der Bedarf an grundlegenden und tiefgründigen Untersuchungen sehr offensichtlich ist.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die gegenwärtige Geschwindigkeit des sozialen Wandels bringt auch eine rapide und tiefgründige Veränderung des Bewusstseins der Menschen mit sich, insbesondere der jungen Generation. Ich denke unser Institut muss sich mit diesem sozialen und globalen Phänomen tiefer und gründlicher auseinandersetzen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir hoffen von Herzen, dass unser Institut eine theologische Symbolfigur für die Reife unserer lebendigen, derzeit noch unreifen, koreanischen Christenheit sein möge.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wir denken, unser Institut hat Laien dabei unterstützt, sich ihrer Identität bewusst zu werden und ein reifes/durchdachtes Leben sowohl in der Kirche als auch der Gesellschaft zu führen.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Unsere Arbeit geht über eine einzelne Kirche oder Konfession hinaus, richtet sich an die Ebene, die über der Diözese steht und an nationale Gemeinschaften, Sprecher und Teilnehmer unserer Vorträge, Seminare und Kongresse, die oft der ganzen Gesellschaft offen stehen.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir haben bis jetzt nur eine Kooperation mit dem Koreanischen Pastoralen Institut unserer Bischofskonferenz gehabt und zweimal mit unserer Diözese Suwon. Das heißt, dass de facto keine enge Zusammenarbeit mit der offiziellen Kirche stattfindet.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir gehören Netzwerken der Suwon Katholischen Universitätsinstitute an und haben eine nur lose Kooperation mit anderen Instituten auf nationaler Ebene.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Wir haben bislang noch nicht versucht, Netzwerken auf internationaler Ebene beizutreten.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Wir haben Seminare oder Symposien mit nicht-christlichen Religionen über theoretische und spirituelle Themen oder über die Umweltkrise abgehalten.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir haben mit nicht-katholischen Christen auch Seminare oder Symposien über verschiedene theologische und soziale Themen veranstaltet und sie Vorträge in unseren regelmäßig stattfindenden Kursen abhalten lassen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Ich persönlich bin ein reguläres Mitglied des „Kardinal Walter Kasper Instituts“, das 2007 gegründet worden ist und jährliche Symposien abhält.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Zunächst einmal danken wir für dieses Projekt. Aber momentan bin ich noch nicht im Stande diese Frage zu beantworten. Darüber muss ich noch mehr nachdenken.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.