Pusat Pastoral Keuskupan Agung Ende

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Offizielle Bezeichnung Pusat Pastoral Keuskupan Agung Ende, Flores, Indonesien (Pastorales Zentrum der Erzdiözese Ende, Flores, Indonesien).
Land / Kontinent Indonesien / Asien
Leitung des Instituts P. Aleksander Tabe.
Träger des Instituts Das Institut hat keinen rechtlichen Inhaber, aber der Erzdiözese Ende als das formale Institut des Landes.
Finanzieller Träger des Instituts Ortskirche (die Diözese) und mehrere unregelmäßige Spender (Propaganda Fide,Missio, Misereor, Bischofskonferenz von Indonesien usw.).
Gründungsjahr 1980
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 17
Mitarbeiter an Ihrem Institut 8 Priester und 9 Angestellte (2 Nonnen, 7 Laien)
Kontakt Fr. F.X. Deidhae

Pusat Pastoral Keuskupan Agung Ende

El Tari Atas, Ende 86318, NTT

Fax: ++ 6238121606


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Pusat Pastoral Keuskupan Agung Ende, Flores, Indonesien (Pastorales Zentrum derErzdiözese Ende, Flores, Indonesien).

Leitung des Instituts

P. Aleksander Tabe.

Träger des Instituts

Das Institut hat keinen rechtlichen Inhaber, aber ist in der Erzdiözese Ende das formale Institut des Landes.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Ortskirche (die Diözese) und mehrere unregelmäßige Geldgeber (Propaganda Fide, missio, Misereor, Bischofskonferenz von Indonesien usw.).

Vision / Leitbild

Vision: Die Ortskirche der Erzdiözese Ende als biblische, selbständige, solide und evangelische Gemeinschaft aller christlichen Basisgemeinden.

Mission: Förderung des Wort Gottes und der Sakramente, Quelle und Orientierungshilfe/Leitung für das Leben der BCC (Kleinen Christlichen Gemeinschaft) zu sein. Die Spiritualität, Kenntnisse und Fähigkeiten der Pfarrer/Seelsorger und strategischen Gruppen zu verbessern. BCC‘s zu entwickeln, um zu einem Organismus und einer evangeliumsgemäßen Gemeinde zu werden. Die Rolle der lokalen Kirche in der wirtschaftlichen Entwicklung und in soziales Engagements (außerhalb der Pfarrämter) zu vergrößern. Die ganzen Ressourcen der Diözese zu nutzen und zu verbessern.

Schwerpunkte der Arbeit

Pastorale Programme (Aktivitäten) in der Diözese (auf der Ebene des bischöflichen Vikariats, der Kirchgemeinde und BCCs) zu koordinieren und zu unterstützen.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Alle Teilnehmer sind Mitglieder der Kommissionen und des Gemeinderates der Diözesen. Die meisten von ihnen sind Laien (Mitglieder der Räte oder seelsorgerische/geistliche Laien) und Priester (Gemeindepriester und Kapläne).

Gründungsjahr

1980.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Neben einem Direktor verfügt das Pastoralzentrum über eine Abteilung für Dokumentation und Publikationen, ein Forschungs- und Ausbildungszentrum sowie verschiedene Kommissionen und ihre Untergliederungen zu den Themenbereichen Liturgie, Katechese, Bibelapostolat, Familienapostolat, Jugendapostolat, Päpstliche Missionswerke, Laienapostolat, wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitsförderung, Gerechtigkeit und Frieden, interreligiöser Dialog.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

17 Personalmitglieder (ausgeschlossen Hunderter von Freiwilligen in den Kirchengemeinden).

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

8 Priester und 9 Angestellte (2 Nonnen, 7 Laien)

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Die 8 Priester sind Master/Lizentiat-Absolventen der Spiritualität, Theologie, Pastoral, Massenkommunikation, Soziologie und Psychologie, während die meisten der mitarbeitenden Laien Bachelor-Abschlüsse haben oder die Oberstufe in verschiedenen Hauptfächern abgeschlossen haben.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Seit 1987 koordiniert, evaluiert und plant die Diözese eine fünf Jahre andauernde, halbjährliche Synode, genannt „musyawarah pastoralen“ (in Ende verwenden wir anstelle des Begriffs Synode, den Begriff musyawarah Pastoral. Dies bedeutet eine Versammlung einer Gruppe von Menschen, die über bestimmte Themen sprechen und Schlussfolgerungen ziehen, die für das Gemeinwohl bedeutsam sind (nicht auf der Mehrheit basierend)). Seit dem Jahr 2000 liegt der Fokus der Diözese auf der Stärkung der Christlichen Basisgemeinde (In Indonesien werden die Bezeichnung BCC und BEC für unterschiedliche Begriffe verwendet. BEC verweist auf eine kategorische Gruppe von Menschen wie jene, die gemeinsam in einem bestimmten Bereich arbeiten (generell wird dies in anderen Teilen Indonesiens verwendet, in denen Katholiken zu den Minderheiten gehören), während BCC für eine territoriale Gemeinschaft, besonders in Flores, wo die Katholiken zur Mehrheit gehören, verwendet wird). Deshalb sind wir als Mitarbeiter verpflichtet, die BBCs zu unterstützen und weiterzuentwickeln.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Seit den vergangenen 10 Jahren liegen die Schwerpunkte auf zwei Bereichen, sprich der Ausbildung der Prozessbegleiter/Vermittler (die pastoralen Vermittler auf allen Ebenen der Diözese: Diözese/Kommission‚ Kirchgemeinde und BCC) und auf den Bemühungen, um Aktivitäten in den BECs zu veranlassen.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Alle pastoralen Bemühungen zu unterstützen, um die BBCs zu einem Organismus zusammenzuschmieden.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Koordinieren der fünf Jahre anhaltenden musyawarah (der Synode), der Jahrestagung und aller Ebenen der pastoralen Programme (Diözese, bischöfliches Vikariat, Kirchgemeinde und BCCs). Fortbildungsprogramme für die pastoralen Mitarbeiter. Bereitstellung von Material für die pastoralen Mitarbeiter in der Pfarrei und den BCCs.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Wir haben unsere musyawarah im Juli 2010 beendet und anschließend ein Treffen veranstaltet, bei dem der strategische Fünfjahresplan festgelegt wurde (Oktober 2010). Im kommenden Dezember 1.-3. 2010 wird ein jährliches Treffen stattfinden, um die Durchführung des Jahresplans zu koordinieren.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Alle Programme beeinflussen diese Bereiche. Für die nächsten fünf Jahre wird sich unser Fokus vor allem auf sechs Aspekte richten: Evangelisierung, geistliche Ämter der Laien, Werteerziehung für Kinder, Jugendliche und junge Paare, Pastoral ad extra, Entwicklung von BCCs und Verbesserung sowie Nutzen des Kapitals in der Diözese.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Wir sind unnütze Knechte, wir haben nichts als unsere Pflicht getan (Lukas 17, 10b).

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Wir glauben, dass unsere Stärke, den Menschen zu dienen, in Gottes Hand liegt. Daher wird die Spiritualität zur Quelle und Orientierung unseres Dienstes.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Das Forschungszentrum des Instituts besteht seit zehn Jahren. In den letzten zehn Jahren haben wir mehrere Umfragen durchgeführt, um eine Vorstellung der sozialen Realität zu bekommen. Neben der Umfrage inszenierten wir das Treffen in BCC, um soziale Themen/Aspekte zu diskutieren (am ehesten als Fokusgruppendiskussion). Das Feedback der BCC-Gespräche wurde analysiert, um Schlussfolgerungen bzgl. der sozialen Realität zu ziehen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Auf der Insel Flores gehört die lokale Kirche zur Mehrheit (obwohl in Indonesien Muslime die Mehrheit bilden und die katholische Kirche die Minderheit ist). Daher ist die Ortskirche bzgl. der Unterstützung der staatlichen Programme sehr einflussreich, auch wenn die Kirche in mancher Hinsicht sehr kritisch oder gar gegen die Regierungspolitik ist. Das Institut selbst koordiniert Menschen, um auf Kundgebungen gegen die Regierungspolitik zu gehen.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Das Institut bezieht ausdrücklich die wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitsfragen, interreligiöse Dialoge und soziale Gerechtigkeit ein. Abgesehen von der formellen Zusammenarbeit beteiligt sich das Personal persönlich an Seminaren, Vorträgen, geistlicher Begleitung oder an bestimmten Regierungen, die die Fähigkeiten der Mitarbeiter betreffen.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Abgesehen von den katechetischen Materialien veröffentlicht das Institut eine zweimonatliche Zeitschrift "Penyalur", den monatlichen Newsletter "Kobar" (aber für die letzten 9 Monate wurde Kobar aufgrund von internen Schwierigkeiten nicht herausgegeben). Allerdings haben wir bis jetzt keinen Radiosender, obwohl dieser sehr praktisch für ein Berggebiet wie Flores wäre, wo die Kommunikationsinfrastrukturen minimal sind.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die Priester und geistlichen/seelsorgerischen Laien in der Diözese bei ihrem Dienst an den Menschen zu unterstützen.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Es finden jährliche Treffen statt, um das gesamte Pastoralprogramm in der Diözese zu evaluieren. Alle fünf Jahre führen wir eine Evaluation der vergangenen fünf Jahre mit Umfragen und Gruppendiskussionen auf allen Ebenen durch. Die pastorale Leitung der Diözese hat sich von Zeit zu Zeit verbessert. Ich selbst habe bemerkt, dass es eine Menge Verbesserungen bei der Leitung der lokalen, kirchlichen Aktivitäten gibt. Hoffentlich wird die Mühe den Menschen - speziell ihrem kommunalen Lebens in der BCC - zu Gute kommen.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Der neue Weg des christlichen Lebens in BCC als Gemeinschaft. Nach 10 Jahren die Entwicklung von BCC fokussieren. In der Vergangenheit war die BCC nur eine spirituelle Vereinigung mit regelmäßigen Treffen zum Gebet. Aber jetzt sind viele BCCs zu echten Gemeinschaften geworden, wo die Menschen in ihrem täglichen Leben Solidarität zeigen.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Die größte Schwierigkeit ist die Finanzierung, da wir auf das lokale Budget angewiesen sind.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Als Minderheit und armer Teil des Landes erkennen wir, dass die wirtschaftlich-politische Macht, die manchmal von der Macht der Mehrheit inszeniert wird, Spannungen und Konflikte in Flores (Ende) steigern kann. Wir haben eine Menge Konflikte zwischen Volks- oder religiösen Gruppen im Land erfahrenen, die durch wirtschaftliche oder politische Interessen ausgelöst wurden. Zum Glück ist dies bis jetzt noch nicht in Flores passiert.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Unsere Mitarbeiter zum Aufbau des Reiches Gottes, Hand in Hand mit den anderen Religionen zu bestärken. Die Diözese Ende sollte ein Modell für die christliche Solidarität in einem mehrheitlich muslimischen Land sein.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Das Institut hat eine Menge von Programmen entwickelt, um Laien zu trainieren und zu unterstützen, wirksame Zeugen zu sein.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Es finden regelmäßige Treffen mit den jeweiligen lokalen Kirchen und den benachbarten Kirchen in Nusa Tenggara (Lesser Sunda Inseln) statt. Die Kommunikation wird per Korrespondenz-Nachrichten, Publikationen und persönlichen Kontakten organisiert. Es ist ein Glück für die Kirche in Nusa Tenggara, dass die meisten Priester dort im gleichen Priesterseminar in Ledalero, Maumere graduierten. Die Beziehung/Bindung, die im Priesterseminar aufgebaut wurde, ist die Basis für unsere pastorale Zusammenarbeit.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Es gibt eine formale Verbindung mit der Bischofskonferenz. Abgesehen von den regelmäßigen Treffen für die Bischöfe, sind alle Kommissionen im Rahmen der Bischofskonferenz mit den Kommissionen in den Diözesen verknüpft. Die Kommissionen haben ihre eigenen Programme auf regionaler und nationaler Ebene.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Abgesehen von der Bischofskonferenz gibt es keine signifikante Vernetzung auf nationaler Ebene. Es gab mehrere Verbände aber diese hatten keinen signifikanten Einfluss.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Im Moment hat das Institut keine besonderen Vernetzungen auf internationaler Ebene. In den frühen neunziger Jahren wurde das Institut Mitglied der Katholischen Bibelföderation, aber seit einigen Jahren ist das Netzwerk aufgrund der Abwesenheit des Ansprechpartners inaktiv.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

In Flores, vor allem in der Diözese, besteht eine gute Zusammenarbeit mit Nicht-Christen. Alle kirchlichen Programme, besonders in der sozialen Entwicklung, werden in Zusammenarbeit mit Nicht-Christen durchgeführt. Interessanterweise haben sie mehr Vertrauen in die katholische Institution als in andere.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Die nicht-katholischen Kirchen in Ende sind sehr wenige (weniger als 3%). Es gibt keine formale ökumenische Zusammenarbeit in der Diözese, mit Ausnahme der Vereinbarung über Themen der religionsverbindenden Ehe. Persönlich jedoch etablieren die katholischen Führer eine gute Beziehung zu den Führern der nicht-katholischen Kirchen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Es ist gibt eine Abteilung der Bischofskonferenz für den theologischen Verband und mehrere Priester aus den Diözesen werden Mitglieder. Ich selbst bin nicht dabei, da mein Hauptfach die Soziologie ist.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir haben noch keine konkrete Vorstellung bzgl. eines interkontinentalen Austauschs, aber wir möchten ein Koordinationsorgan für den Austausch von Informationen zwischen den Diözesen der Welt vorschlagen. Sie haben einen vielversprechenden Service dafür initiiert. Danke.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.