Pastoralinstitut Saigon

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Offizielle Bezeichnung Pastoralinstitut Saigon
Land / Kontinent Vietnam / Asien
Leitung des Instituts Peter Nguyen Van Kham.
Träger des Instituts Erzdiözese der Stadt Ho Chi Minh
Finanzieller Träger des Instituts Erzdiözese der Stadt Ho Chi Minh
Gründungsjahr 2004
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 9
Mitarbeiter an Ihrem Institut Nguyen Van Kham: Leiter

Nguyen Van Hien: Stellvertretender Leiter

Bao Loc: Studiendekan

Nguyen Kim Duy: Mitglied

Nguyen Anh Tuan: Mitglied

Do Huu Chinh: Mitglied

Dang Chi Linh: Mitglied

Nguyen Thi Lanh: Verwaltung

Tran Van Tra: Buchführung und Finanzen.

Kontakt 6 bis Ton Duc Thang Street

Ben Nghe Ward – District 1

HCM City – Vietnam

pherohien@yahoo.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Pastoralinstitut Saigon

Leitung des Instituts

Peter Nguyen Van Kham.

Träger des Instituts

Erzdiözese Ho-Chi-Minh-Stadt

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Erzdiözese Ho-Chi-Minh-Stadt

Vision / Leitbild

Das Pastoralinstitut widmet sich der Förderung einer tiefgründigen Realisierung der Berufung und Mission gläubiger erwachsener Laien und ihrer Vorbereitung auf gänzliche Teilnahme in Leben und Mission der Kirche (die der Evangelisierung auf vielerlei Hinsicht), als Geistliche in ihren Pfarren und Diözesen. In dieser Perspektive bietet das Institut den gläubigen Laien biblische, theologische,spirituelle und pastorale Ausbildungsprogramme, die speziell dafür entwickelt wurden ihnen zu ermöglichen, ihr christliches Leben durch die Einheit mit Christus in der Kirche zu festigen, ihr Wissen über Glauben zu vertiefen, indem sie miteinander wohnen und arbeiten, und ihren geistlichen und missionarischen Geist sowie ihre pastoralen Talente durch gemeinschaftliches Leben und ganzheitliche Teilnahme an pastoralen Aktivitäten zu vervollständigen.

Schwerpunkte der Arbeit

Laien ein biblisches, theologisches, spirituelles und pastorales Ausbildungsangebot zur Verfügung zu stellen.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Die Mehrheit unserer Kursteilnehmer sind Laien, die in Pfarre oder diözesaner Ebene aktiv sind. Einige sind auch Ordensleute.

Gründungsjahr

2004.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Keine Angabe

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

9.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Nguyen Van Kham: Leiter

Nguyen Van Hien: Stellvertretender Leiter

Bao Loc: Studiendekan

Nguyen Kim Duy: Mitglied

Nguyen Anh Tuan: Mitglied

Do Huu Chinh: Mitglied

Dang Chi Linh: Mitglied

Nguyen Thi Lanh: Verwaltung

Tran Van Tra: Buchführung und Finanzen.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Nguyen Van Kham: Doktor in Pastoralem Dienst

Nguyen Anh Tuan: Doktor in Familiendienst

Bao Loc: Master der Theologie

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Viele gläubige Laien sind auf enthusiastische Weise in pastoraler Arbeit vieler Gebiete und auch auf diözesaner Ebene als Freiwillige tätig. Sie möchten und sollten dazu ausgebildet werden, ihre pastorale Arbeit effizienter auszuführen. Daher sind wir berufen, ihnen eine solche Möglichkeit zu bieten.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Die Vorbereitung gläubiger Laien auf ganzheitliche Teilnahme in Leben und Mission der Kirche.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Ihr spirituelles Leben zu fördern, ihr Wissen über den Glauben zu vertiefen und in ihnen geistlichen und missionarischen Geist, sowie pastorale Fähigkeiten zu wecken.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Wir versuchen, erwachsenen gläubigen Laien eine solide spirituelle Grundlage für ihren Glauben zu bieten und sie darauf vorzubereiten, ihren Gemeinden und Diözesen in vielen Bereichen zu dienen. Wir haben zwei Arten von Programmen: eine akademische Ausbildung für jene, die Sachkundige voller Leidenschaft sein möchten, die für ihren Glauben, ihre Dienste und ihren Anstand gegenüber anderen geschätzt werden und eine für jene, die ihren Glauben und ihr spirituelles Leben weiter ausbauen möchten. Wir arbeiten auch mit diözesanen Amtsstätten zusammen, um den Gläubigen Ausbildungsprogramme für Katecheten, Animateure, Chorsänger und vieles mehr bieten zu können.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Den dienenden Geist unserer Gläubigen durch amtliche Tätigkeiten zu fördern, durch unser Ausbildungsprogramm auf ihre Bedürfnisse zu antworten und sie zur Mission zu ermutigen.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Katechese: Unter Gläubigen haben Katecheten eine hohe Stellung inne. Wir schätzen ihr Einbringen in katechetische Aktivitäten in den Gemeinden. Viele nehmen auch an unserer Basisausbildung teil, die drei Jahre dauert.

Diakonie: Hier und jetzt sehen wir – weder Klerus noch Laien – keinen Bedarf. Vielleicht ändert sich dies in Zukunft.

Liturgie: Obwohl die Kirchen während der Sonntagsmesse gut besucht sind, streben wir danach, den Glauben und spirituelles Leben durch unser Ausbildungsangebot noch mehr zu fördern.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Gott als unser Vater inspiriert uns, als seine Söhne und Töchter zu leben und zu arbeiten. Dieses Bild korrespondiert mit der vietnamesischen Kultur, die die Vorfahren sehr stark respektiert. Es inspiriert uns, die solide und tiefgehende Tradition der Familie in der vietnamesischen Kultur noch zu fördern. Die Kirche wird als Familie angesehen. Es ist der Ort, an dem Christen in Gemeinschaft mit Gott als Vater und unseren Geschwistern zusammen leben. Der Geist der Gemeinschaft regt uns dazu an, das Institut gleich einer Familie zu errichten.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Sie hilft uns, uns auf die Schaffung neuer Beziehungen zu konzentrieren, statt lediglich Wissen zu vermitteln sowie, zu sein/zu leben statt zu haben/zu tun.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir wenden theologische Reflexion an, um die Realität zu analysieren. Es ist unser Weg, die Realität zu sehen, sie im Licht von Grund und Glaube zu beurteilen und auf eine neue Art zu handeln.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir bevorzugen transformative Bildung vor informativer oder äußerlicher Bildung. Sie fordert, dass wir unsere lebendigen Erfahrungen beginnen oder dass das Thema aus unserem erfahrenen Leben kommt. Auf konsequente Weise werden wir uns von Kopf zur Han, über das Herz zum Kommen des Reiches Gottes bewegen.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Statistiken:

2005-2006: Kurse: 4/9, Klassen: 4/9, Dozenten: 3/7, Teilnehmer: 783/682

2008-2009: Kurse: 44/43, Klassen: 53/57, Dozenten 36/36,

Teilnehmer 1070/956

2011-2012: Kurse: 57/66, Klassen: 66/77, Dozenten: 40/48, Teilnehmer: 1873/1629.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir geben einige Publikationen heraus, darunter eine Zeitschrift über interreligiösen Dialog.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Der Förderung von Rolle und Kompetenz unserer gläubigen Laien zu dienen.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Die Statistiken zeigen das Wachstum unseres Instituts. Nach der Periode der Grundausbildung müssen wir jedoch die Qualität des Unterrichtens/Lernens anheben, so z.B. die Methodologie, Bibliographie, nationale und internationale Verbindungen auf akademischer und pastoraler Ebene.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Der wichtigste Punkt ist die Grundausbildung.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Uns fehlen Personal und Räumlichkeiten, Verbindungen und Kooperationen mit anderen Instituten.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Keine Angabe

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Nationale und internationale pastorale Netzwerke zu entwickeln.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wie oben beschrieben, sind sie die Hauptadressaten unserer Dienste.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir teilen unsere Erfahrungen mit anderen, neuen Pastoralinstituten.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Das Institut gehört zur Erzdiözese, daher kooperiert es mit anderen Instituten und Amtskommissionen in der Erzdiözese, mit anderen Diözesen und der Bischofskonferenz. Es fanden viele diözesane oder überdiözesane, nationale und internationale Kongresse in den Räumlichkeiten unseres Instituts statt.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Einige Diözesen und Kongregationen, denen es möglich ist, beginnen gerade, Pastoralzentren aufzubauen.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Zurzeit noch keine.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Das Institut fördert das beidseitige Verständnis und kooperiert mit den wesentlichen örtlichen Religionen: Baha’i, Buddhismus, Islam und den einheimischen Glauben Cao Dai und Hoa Hao. Es bereitet die Studenten mit Kursen über interkonfessionelle Ämter vor, gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit buddhistischen Mönchen und Nonnen auszutauschen und arbeitet im sozialen Arbeitsfeld mit ihnen zusammen. Wir publizieren zusätzlich im Abstand von drei Monaten das Magazin “Bridge of the Heart-Magazine” (Brücke des Herzens). Es beinhaltet jeweils einen Artikel, der von den Mitgliedern von Cao Dai und des Buddhismus verfasst wurde und stellt ein interkonfessionelles Dialogforum für Katholiken und andere Glaubensrichtungen zur Verfügung.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir bauen Freundschaften auf und leben den Austausch mit Presbyteriern und Evangelischen Kirchen. Manche Pfarrer laden wir auch ein, zu bestimmten Themen unserer Programme Reden zu halten.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Das Institut sieht im Vergleich zu seinen “älteren Brüdern und Schwestern” wie ein “Kleinkind” aus. Wir hoffen aber, uns mit ihnen zu verbinden.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um den Austausch mit anderen zu bewerkstelligen, aber wir wissen nicht, wie wir diesen beginnen sollen. Wir hoffen, dass unser Institut durch Ihre Hilfe mit vielen gut-organisierten und gut entwickelten Instituten durch diese Dialoge Freundschaft schließen kann und wir so von ihren Erfahrungen lernen können, um unser Institut aktuell zu halten und zu erneuern.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.