Pastoralinstitut Naqshband Colony

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Offizielle Bezeichnung The Pastoral Institute (Pastoralinstitut)
Land / Kontinent Pakistan / Asien
Leitung des Instituts Rev. Fr. Akhtar Naveed OP.
Träger des Instituts Hauptsächlich Rev. Bischof Dr. Andrew Francis, Bischof von Multan.
Finanzieller Träger des Instituts missio Aachen, Deutschland.
Gründungsjahr 1970
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 25
Mitarbeiter an Ihrem Institut Rev. Fr. Akhtar Naveed OP

Miss Ann Mary Clement

Rev. Fr. Yaqoop Shahzad OP

Miss Monica Karamet

Mr. Sohail Augustine.

Kontakt G.P.O. Box 288

60000 MULTAN

Pakistan

pastoral@brain.net.pk


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

The Pastoral Institute (Pastoralinstitut)

Leitung des Instituts

Rev. Fr. Akhtar Naveed OP.

Träger des Instituts

Hauptsächlich Rev. Bischof Dr. Andrew Francis, Bischof von Multan.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

missio Aachen, Deutschland.

Vision / Leitbild

Aufbau unserer lokalen Kirche und Erschaffung eines Geistes der Harmonie und Versöhnung unter den Kirchen und Menschen anderen Glaubens, vor allem gegenüber dem Islam. Verständnis und Wertschätzung der Talente fördert die Beziehung als Mittel zur Erschaffung der Gerechtigkeit und einer gesunden Gesellschaft. Die Heilige Bibel, die Kirchenlehren und alle Gebiete der Theologie ermutigen uns zur Aufklärung und Hilfe, um die Samen von Leitung und Aufbau einer lokalen Kirche zu säen.

Anlagen und Gesetzmäßigkeit festigen die Kraft der Gläubigen, stets bereit zu sein, Gottes Wort zu predigen und nach ihm zu leben. Daher sind unsere Unterrichtseinheiten auf die Heilige Bibel, auf Kirche und Kirchentraditionen fokussiert; zeitnaher Unterricht konzentriert sich auf den Geist harmonievollen beidseitigen Verständnisses anderer Glaubensrichtungen; unsere Lehrangebote sind vor allem offenherzigen Menschen mit Respekt vor dem Glauben ein Gewinn.

Schwerpunkte der Arbeit

Ausbildung von Religionslehrern, Glaubensformende Seminare und Kurse, Interreligiöser Dialog, Ökumenischer Dialog und Publikationen – Focus und Achcha Charwaha über sozial-religiöse Themen.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Unsere Kurs-/Seminarteilnehmer stammen zumeist aus den Erzdiözesen/Diözesen Karachi, Lahore, Rawalpindi/Islamabad, Hyderabad, Multan, Faisalabad und Prefecture of Quetta. Sie werden von den Priestern, Orendsleuten und dazu autorisierten Laien vorgeschlagen.

Gründungsjahr

1970.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

An der Spitze steht die Direktion mit ihrem Vorsitzenden und die Verwaltung geschieht über den Leiter bzw. Manager des Instituts.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

25.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Rev. Fr. Akhtar Naveed OP

Miss Ann Mary Clement

Rev. Fr. Yaqoop Shahzad OP

Miss Monica Karamet

Mr. Sohail Augustine.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Rev. Fr. Akhtar Naveed OP

Miss Ann Mary Clement, Master der Theologie

Rev. Fr. Yaqoob Shahzad OP

Miss Monica Karamet, Bachelor

Mr. Sohail Augustine, Bachelor

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Glaubensausbildung, Frieden und Harmonie zwischen den unterschiedlichen Glaubensrichtungen und den einzelnen Konfessionen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Ausbildung von Religionslehrern, Glaubensformende Seminare und Kurse, Interreligiöser Dialog, Ökumenischer Dialog und Publikationen – Focus und Achcha Charwaha über sozial-religiöse Themen.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Unser Institut wurde geschaffen, um der örtliche Kirche in ihrem Wachstum als Missions- und Zeugniskirche zu dienen. Es bietet Laien und anderen eine Glaubensausbildung im Licht der Heiligen Schrift, Traditionen und Lehren der Kirche. Das Institut arbeitet auch mit Einzelpersonen und Gruppen, die ein Forum für interreligiösen Dialog und soziale Wahrnehmung/Entwicklung bieten, zusammen, nimmt sie in sein Programm auf oder stellt ihnen die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Die Programme, Seminare und Kurse, die unser Institut anbietet, sind: Religionslehrerkurse, Verständnis der Bibel durch Textarbeit und im historischen Kontext, Seminare wie Adventsvorbereitung: “Eine Reise zur Inkarnation – Gott mit uns”, Mitarbeiterführung von Männern und Frauen im Kontext von Religion und Kultur, Seminare über Jugendentwicklung, Seminare zur Fastenzeit: “Neues Leben durch Leiden, Tod und Auferstehung”, Seminare zur Förderung der Heiligen Liturgie, Theologie der Kirche im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils, Kurse zur Formung eines Christlichen Glaubens (CFFC), Englischsprachkurse (ELC), Seminare für Katecheten; Programme über ökumenischen und interreligiösen beziehungsweise christlich-muslimischen Dialog. Es gibt auch ein jährliches Weihnachtsprogramm für die Mitglieder unseres Instituts, für die Familien der Mitarbeiter und den Ordensleuten unserer Diözese, um in Freude mit ihnen die Weihnachtsbotschaft zu teilen.

Zusätzlich zu den oben genannten Kursen ist das Institut sehr stolz, eine solch lebendige Rolle in der Bildung der Katholischen Kirche – vor allem jene der pakistanischen Laien – zu spielen; und stolz, den interkonfessionellen und interreligiösen Dialog um des Friedens und der Harmonie willen voranzubringen. Die Neuigkeiten unseres Programmes werden auch in den lokalen Medien ausgestrahlt.

Wir haben bereits nationale und internationale Delegationen vieler religiöser Kongregationen im Geiste der Solidarität eingeladen und empfangen und so ihre Dienste für die lokale und globale Kirche anerkannt und Gedanken und Sichtweisen zur Entwicklung der Kirche ausgetauscht.

Unsere Angebote werden von verschiedenen religiösen Gruppen, Kongregationen, Orden, Männer-/Frauengemeinschaften und vor allem von den Dominikanern in Pakistan wahrgenommen. Das Institut empfängt stets glücklich lokale und nationale Kircheninstitutionen wie zum Beispiel die Pakistanische Bischofskonferenz, die Caritas, die Nationale Kommission für Frieden und Gerechtigkeit, die Nationale Katechetische Kommission, die Nationale Bibelkommission, Priesterseminare aus Pfarren/Diözesen und die Große Führungskonferenz von Pakistan (MSLCP), die es besuchen, um an den dortigen Angeboten teilzunehmen. Orden, Kongregationen, Institutionen und Gemeinschaften, die sich für Flutopfer oder Menschen der Randgebiete Punjabs, Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte, Frauenrechte und menschenfreundliche Anlässe einsetzen, werden auch für ihre Arbeit unterstützt.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Mit Blick auf die kürzlich aktuellen Themen in der Kirche unseres Landes hielten wir Seminare zur “Förderung der Liturgie”, “Kirche im Gebet” und “Redemptoris Missio – Neue Evangelisierung”.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Die Seminare “Förderung der Liturgie” und “Kirche im Gebet” lassen die Gläubigen die Liturgie und den Wert eines Gebetes auf bessere Weise verstehen und machen sie so zur Quelle der Inspiration für andere.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Gott ist unser Vater, der uns wünscht, dass wir friedvoll und in Harmonie miteinander leben, mit Menschen anderen Glaubens und anderer Konfession und dass wir unsere Arbeit zu seinem Ruhm tun.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die Programme zu interreligiösem Dialog, ökumenischem Dialog und die Aufnahme der Menschen, die für Flutopfer oder Menschen der Randgebiete Punjabs, Gerechtigkeit, Frieden, Menschenrechte, Frauenrechte und menschenfreundliche Anlässe Hilfe leisten, nehmen die christliche Spiritualität als Quelle ihrer Ruhe.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Der Direktor unseres Instituts tritt pastorale Besuche in verschiedenen Teilen des Landes an; die Evaluation der Seminare geschieht durch unsere Kursteilnehmer, durch die nationalen und kirchlichen Medien, die Bischofskonferenz, Große Führungskonferenz und alle Sponsoren unserer Teilnehmer; sie helfen uns, die Realität zu analysieren. Den Punkt der Realtität vermitteln wir auch in Seminaren und Kursen, in denen die Teilnehmer dazu aktiviert werden, Prozesse aufzunehmen, die ihnen helfen, Realität für ihre Wahrnehmung und Veränderung zu erkennen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Gott, Liebe und menschliche Werte – “Gott mit uns”, harmonische Annäherung wie “Ut Unum Sint.” Das Institut bietet auch ein Seminar zum Thema “Mitarbeiterführung von Männern und Frauen in Kirche und Gesellschaft” und Programme zu interreligiösem Dialog.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Die Arbeit des Instituts beinhaltet Seminare, Kurse, Programme und zwei Publikationen über sozio-religiöse Themen: Achcha Charwaha und Focus.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir geben zwei Publikationen über sozio-religiöse Themen heraus: Achcha Charwaha und Focus.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Religionslehrer-Kurse.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Wir bekommen eine Rückmeldung von unseren Kursteilnehmern. Die Evaluation der Arbeit wird auch in unseren Mitarbeitertreffen durchgeführt und von der Bischofskonferenz, der Großen Führungskonferenz und den Sponsoren unserer Mitglieder unterstützt.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Wir arbeiten an der Entwicklung von Beziehungen zum Kirchenpersonal, zu anderen, gleichgesinnten Instituten und Organisationen in der Diözese Multan und anderen Diözesen. Wir kooperieren hauptsächlich in kirchlichen oder sozialen Aktivitäten beziehungsweise Themen.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Wir sähen gerne mehr theologisch interessierte Menschen, die in dieser Richtung qualifiziert sind und an unserem Institut arbeiten könnten.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Es ist schwierig, Menschen zu finden, die im Bezug auf die Publikation Christlicher Literatur spezialisiert sind und interreligiöse sowie vergleichende religiöse Fragen gut weitertragen können.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir würden an unserem Institut gerne eine Audio-/visuelle Bibliothek für die Teilnehmer unserer Kurse aufbauen. Ein anderer Traum ist es, eine Druckpresse für unsere Publikationen zu erlangen und eine Theologische Hochschule einzurichten, sodass das Pastoralinstitut für die anderen Institute unseres Landes eine Informationsquelle bleibt.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Glaubensausbildung der Laien ist ein primäres Ziel unseres Instituts. Es führt Laien in Verwaltung und Fachbereiche ein und sie werden so in Entscheidungsfindungen ermächtigt und respektiert.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Der Direktor unseres Instituts versucht bei vielen Gelegenheiten, an den Konferenzen der nationalen Kommissionen (Bischofskonferenz, Große Führungskonferenz) und anderen passenden Foren teilzunehmen, um Erfahrungen und Forschungsergebnisse des Instituts an sie weiterzuleiten.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir stehen in enger Verbindung zur Bischofskonferenz und zur Diözese Multan. Wir nehmen sie in unser Programm auf, arbeiten zusammen und kooperieren bei Programmen/Entscheidungen.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Rev. Fr. Akhtar Naveed OP, der Leiter unseres Instituts, ist ausübendes Mitglied verschiedener Kommissionen der Bischofskonferenz und auch der Caritas Pakistan. Das Institut nimmt oft an dem jährlichen Treffen der Nationalen Katechetischen Kommission teil und hat sie auch schon beherbergt. Es erhält auch viele Teilnehmer, die von den nationalen Kommissionen oder den diözesanen Katechentenzentren für die Programme vorgeschlagen wurden. Das Pastoralinstitut verschickt auch die Publikationen Achcha Charwaha und Focus an die nationalen Kommissionen, die Katechetenzentren und an alle Gemeinden des Landes.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Das Pastoralinstitut genießt aufgrund seiner Struktur, der Angebote und Einrichtungen eine prominente Stellung; fast jedes Jahr empfängt es angesehene Gäste der Katholischen Kirche und anderer Kirchen, die das Institut besuchen, um dessen Dienste zu begutachten und pastorale Erfahrungen und Ergebnisse auszutauschen. Die Publikation Focus wird auch in viele Teile der Welt versandt - zu internationalen Instituten und Bibliotheken. Im Austausch dafür empfängt das Institut auch Publikationen von internationalen Institutionen und Universitäten.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Die interreligiöse Kooperation des Instituts findet hauptsächlich mit Muslimen, Hindus, Sikhs und Bhais statt. Oft nehmen Menschen solcher Religionen auch unser Kursangebot wahr. Das Institut bietet auch seine Räumlichkeiten für ihre Programme an; feiert Eid/Feste mit ihnen und verschenkt Gaben, bringt sich in ihr Programm ein und versucht, mit den religiösen und sozialen Werten respektvoll umzugehen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Menschen nicht-katholischer Kirchen begegnen dem ökumenischen Programm unseres Instituts stets warmherzig. Das Pastoralinstitut lädt auch Teilnehmer nicht-katholischer Familien ein, an seinen Seminaren und Kursen teilzunehmen. Die Mitarbeiter des Instituts nehmen auch an deren Gebeten teil und folgen gerne Einladungen als Dozenten in ihren Kongressen. Die Räumlichkeiten des Instituts werden auch an nicht-katholische Kirchen gegeben.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Das Pastoralinstitut ist zurzeit keiner theologischen Fusionierung/Verbindung angeschlossen, obwohl wir durchaus diesen Wunsch haben und gerne einen Anschluss an internationale theologische Verbindungen erfahren würden.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir möchten Sie gerne in folgenden Bereichen um Unterstützung bitten: weiterführende theologische Ausbildung unserer Mitarbeiter, Exkursionen für neue pastorale Fürsorgepläne und Ausbildungshilfen für Missionare, um im Ausland zu wirken, Stipendien für interessierte Kandidaten, ein kirchliches Amt zu studieren, Austausch der Dozenten über kirchliche und globale Punkte.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.