Pastoral Social Nacional Paraguay - Conferencia Episcopal Paraguay

Aus Pastoral Global Wiki de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Offizielle Bezeichnung Pastoral Social Nacional Paraguay - Conferencia Episcopal Paraguaya (Nationale

Sozialpastoral Paraguay - Paraguayische Bischofskonferenz)

Land / Kontinent Paraguay / Südamerika
Leitung des Instituts Alberdi 874 e/ Humaitá y Piribebuy – Asunción – Paraguay (Calle Alberdi 782, Ecke Calle Humaitá und Calle Piribebuy)
Träger des Instituts Víctor Azuaga Almada (Exekutivsekretär)
Finanzieller Träger des Instituts Eine deutsche Organisation hilft uns, einige Projekte zu finanzieren, und andere Mittel bringen wir selber auf, durch einige Aktivitäten von Solidarkollekten.
Gründungsjahr 1958
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 10
Mitarbeiter an Ihrem Institut Es gibt mehrere Mitarbeiter – Laien, Ordensleute und Priester –, wir führen das nicht genau auf, weil sie auf die Bistümer verteilt sind und es etwas schwierig ist, das auszurechnen. Diese Laien (Pastoralarbeiter), Priester und Ordensleute arbeiten in verschiedenen Bereichen wie Gefängnispastoral, Kinderpastoral, Campesino-Pastoral, Pastoral der Menschlichen Mobilität [= Migranten] usw.
Kontakt Alberdi 874 e/ Humaitá y Piribebuy

Asunción

Paraguay


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Coordinación Nacional de Pastoral Indígena (Nationalkoordination der Indigenen Pastoral, CONAPI)

Leitung des Instituts

Alberdi 874 e/ Humaitá y Piribebuy – Asunción – Paraguay (Calle Alberdi 782, Ecke Calle Humaitá und Calle Piribebuy)

Träger des Instituts

Víctor Azuaga Almada (Exekutivsekretär)

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Eine deutsche Organisation hilft uns, einige Projekte zu finanzieren, und andere Mittel bringen wir selber auf, durch einige Aktivitäten von Solidarkollekten.

Vision / Leitbild

Vision: Ein Land, das die Werte des Reiches Gottes lebt, die von Christus dargelegt worden sind, mit der expliziten Option für die Armen; wo die Mitglieder der paraguayischen Gesellschaft Akteure und Agenten einer integralen und partizipativen menschlichen Entwicklung sind und sich als solche fühlen, einer Entwicklung, welche die sozio-ökologische Mitwelt achtet und aufbaut.

Mission: Im Licht des Evangeliums im geschichtlichen und sozialen Kontext, in dem wir leben, eine kirchliche, organische, koordinierte, solidarische und partizipative Gemeinde erbauen, die Transformation bringt für die Person, die Familie und die Gesellschaft.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Institutionelle Stärkung
  • Ausbildung zu Staatsbürgertum und Öffentlichen Politiken
  • Entwicklung mit sozialer Inklusion und solidarischer Wirtschaft
  • Gerechtigkeit und Solidarität

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

In ihrer Mehrheit Gruppen von Campesinos, Pastoralarbeiter der Basen, Ordensleute, Priester, Laien mit Engagement in der Sozialpastoral ihres Bistums, Pfarre oder Basisgemeinde.

Gründungsjahr

Im Jahr 1958 wurde die Institution gegründet, fast zur selben Zeit wie die Paraguayische Bischofskonferenz selber (1956), als erstes Sozialprogramm der Kirche auf nationaler Ebene in Zusammenarbeit mit den nordamerikanischen Bischöfen.Sie wurde gegründet von Monsignore Aníbal Maricevich zusammen mit anderen Leitern der Katholischen Aktion. Zehn Jahre lang trug sie die Bezeichnung Caritas Paraguaya, bis sie 1971/72 in Sozialpastoral umgewandelt wurde.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Die Sozialpastoral als fundamentale Dimension der evangelisierenden Tätigkeit der Kirche ist auf allen kirchlichen Ebenen organisiert: national, diözesan, pfarrlich und gemeindlich. Der Organisationsprozess durchläuft einige methodologische Schritte, deren Reihenfolge weder fest noch verpflichtend ist. Wichtiger als die Regel ist zweifellos die Kreativität und die örtliche Spontaneität.

Der Organismus ist von der Conferencia Episcopal Paraguaya (Paraguayische Bischofskonferenz, CEP) abhängig, setzt sich zusammen aus einem verantwortlichen Bischof, einem Exekutivsekretär, einer Verwalterin, mehreren Koordinatoren der Projekte in den verschiedenen pastoralen Bereichen und den Assistenten der Projekte.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Derzeit hat die PSN 10 Angestellte (funcionarios) in der Geschäftsstelle der Institution. Acht (8) empfangen Gehalt aus Sozialprojekten, einer (1) von der CEP und ein (1) Freiwilliger.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Es gibt mehrere Mitarbeiter – Laien, Ordensleute und Priester –, wir führen das nicht genau auf, weil sie auf die Bistümer verteilt sind und es etwas schwierig ist, das auszurechnen. Diese Laien (Pastoralarbeiter), Priester und Ordensleute arbeiten in verschiedenen Bereichen wie Gefängnispastoral, Kinderpastoral, Campesino-Pastoral, Pastoral der Menschlichen Mobilität [= Migranten] usw.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Exekutivsekretär: Víctor Azuaga Almada: Anwalt.

Verwaltung: María Ana Gómez Opitz: Lizenziat in Buchführung.

Koordinator des Projektes Campesino-Pastoral: Abel Areco: Anwalt.

Koordinatorin der Pastoral der Menschlichen Mobilität: Schwester Ilda Conradi: Lizenziat in Sozialarbeit, Scalabriniani-Schwester.

Koordinator der Gefängnispastoral: Luís Arias: Lizenziat in Buchführung. Priester.

Koordinatorin der Kinderpastoral: Gumersinda Duarte. Lizenziat in Krankenpflege, Schwester der Kongregation San José de Cluny.

Assistenten: Studierende des Jurastudienganges, Professoren [Lehrer?] der religiösen Kultur und städtischen Ethik und Personen mit langen Jahren von Erfahrung innerhalb der kirchlichen und der sozialen Arbeit.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Wie die ganze paraguayische Kirche haben wir die vorrangige Option für die Ärmsten und Schutzlosen. Die verwundbarste Bevölkerung des Landes (Campesinos, Kinder, Frau, Menschen in Freiheitsentzug), um ihnen Würde zu verleihen durch Strategien der Arbeit mit ihnen, sowohl in Organisation, Aus- und Weiterbildung als auch integraler Bildung.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Campesino-Pastoral, Menschliche Mobilität, Gefängnispastoral, Kinderpastoral.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Die menschliche Förderung in der Suche nach dem Gemeinwohl.

Die kirchlichen Gemeinden fördern, damit ihnen mit den Werten und Kriterien des Evangeliums ihre Selbstverwaltung gelingt, mit der Fähigkeit, der Entwicklung dienende Aktionen zu planen und durchzuführen, Entscheidungsräume zu fordern und zu besetzen.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Innerhalb des Projektes der Campesino-Pastoral entwickeln wir monatliche Workshops über verschiedene Themen wie: kirchliche Soziallehre, soziale Organisation, ökologische Landwirtschaft, Genossenschaftswesen, Umweltgesetzgebung, organische Produktionstechniken, verantwortliches Staatsbürgertum.

Die unterschiedlichen pastoralen Bereiche pflegen regionale Foren und nationale Tagungen zu veranstalten, um ständig die pastorale Arbeit zu evaluieren sowie die aktuellen Situationen zu analysieren, welche die verschiedenen Regionen betreffen, in denen die Bistümer organisiert sind.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

In der Campesino-Pastoral wurde in der Aus- und Weiterbildung, Bildung und Begleitung der rechtliche Aspekt betont.

Die Pastoral der Menschlichen Mobilität arbeitet durch Realisierung von Prozessen in den Dokumentationen [= Dokumenten, „Papieren“] der Migranten, die sich irregulär im Land aufhalten.

Die Kinderpastoral arbeitet in der Begleitung der Schwangeren während ihrer Schwangerschafts- und Geburtsprozesse bis zu 5 Jahren und neun Monaten des Babys.

Die Gefängnispastoral mit der Verbesserung der Lebensbedingungen der Häftlinge in den Gefängnissen des Landes. Auch haben wir Wichtiges erreicht bezüglich der Begnadigung durch den Präsidenten.

Wir wachsen langsam, aber stetig, in der Verpfarrlichung der Sozialpastoral auf Landesebene.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Das ist sehr bereichernd, weil in der pastoralen Ausbildung die dritte Dimension der Kirche betont wird, also die zeugnisablegende, ohne die beiden anderen zu vernachlässigen (liturgische und prophetische), die grundlegend sind für die Vervollständigung der Aktion des Aufbaus des Reiches Gottes im Land.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Der Gott, der sich seinem Volk verpflichtet, der die Bedürftigsten liebt und sein Leben für sie gibt. Ein Gott, der in den schmerzlichen gesellschaftlichen Realitäten inkarniert ist, die unser Volk durchmacht. Dieser Gott, der Vater und Mutter ist, voll Liebe und Erbarmen. Der Gott, der seinem Volk Würde verleiht, der lehrt und inspiriert, damit jeder ein Protagonist der Veränderung des Lebens, der Gesellschaft, des Landes und der ganzen Welt ist. Ein Gott, der die Ungerechtigkeiten anklagt und eine gültige Option von Forderungen durch die Liebe ankündigt. Ein Gott, der aufmerksam ist für die Inspiration des Heiligen Geistes und für das Hören auf seinen Vater.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Wir bemühen uns, den Auftrag unserer Mutter Kirche zu leben, indem wir in den verschiedenen von uns realisierten Aktivitäten die grundlegenden Bräuche eines Christen praktizieren, bis hin zur Vertiefung von weitergehenderen und komplexeren Themen, zum Beispiel beginnen wir die Treffen (Fortbildungen, Workshops, Foren, Tagungen) immer mit einem Gebet, so auch am Schluss der Treffen, und wir feiern mindestens eine gemeinsame Eucharistiefeier. In den meisten Fällen vertiefen wir ein diesbezügliches Thema, zum Beispiel das Charisma der Sozialpastoral, seine Rolle in der Kirche, die uns charakterisierende Spiritualität oder andere Themen der theologischen Reflexion.

Was wir suchen und zu leben versuchen, ist in unserer Arbeit und in unserem eigenen persönlichen christlichen Leben nicht zu trennen. Wir suchen so auch in unseren Familien diese Werte der christlichen Überzeugung zu leben. Auch wenn es nicht so einfach ist, vernachlässigen wir die gemeinschaftlichen Eucharistiefeiern nicht, und auch die Zuwendung zu den Sakramenten.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir benutzen normalerweise die Dynamik von Sehen – Urteilen – Handeln – Feiern, und auch das FODA, Fortalezas, Oportunidades, Dificultades y Amenazas (Stärken, Gelegenheiten, Schwierigkeiten, Bedrohungen.

Bei den Regionalforen und Nationaltagungen steht uns die Hilfe und Erhellung von Fachleuten in Realitätsanalyse auf nationaler und kirchlicher Ebene zur Verfügung, die wiederum ihre eigenen Reflexionsdynamiken benutzen.

Die Nationale Sozialpastoral, durch ihren Exekutivsekretär und die Koordinatoren der Bereiche, koordiniert die Aktivitäten mit den Diözesankoordinatoren, diese mit den pfarrlichen, und die letzteren mit denen der Kapellen.

Über die realisierten Arbeiten werden immer Publikationen erarbeitet, in Form von schriftlichem Material wie Zeitschriften, Jahrbücher, Dreifachfolder, Bulletins, CDs, so auch für Mittel der Massenkommunikation und unsere Webseite.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Mit den Arbeiten von Organisation, (Aus)Bildung und Begleitung der Pastoralarbeiter, der Campesino-Gruppen und anderem mehr gelingt uns ein Beitrag zur (Aus)Bildung von Personen, die fähig sind, auf die öffentlichen Politiken innerhalb der Gesellschaft einzuwirken, und auch an den Veränderungsprozessen mitzuarbeiten, die in unserem Land recht langsam verlaufen, zum Beispiel an der Agrarreform, die noch nicht geschieht.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Die Publikationen, die wir normalerweise herausgeben, sind folgende: eine viermonatliche Zeitschrift, in der die Bistümer ihre Arbeiten und die Ergebnisse jedes Workshops oder Ausbildungskurses vorstellen. So veröffentlichen wir auch die Neuigkeiten vom Exekutivsekretariat der Sozialpastoral aus, zum Beispiel Ergebnisse oder Zusammenfassungen dessen, was bei internationalen Reisen behandelt wurde, Informationen von „Schwestern-Caritassen“ oder der internationalen Caritas.

Ein Jahrbuch, wo eine zusammengefasste Information der Arbeit des betreffenden Jahres in jedem Bistum erscheint, und auch die erreichten Ergebnisse in Bezug auf die Herausforderungen oder Ziele, die zu Jahresbeginn aufgestellt wurden.

Sodann haben wir die Publikation von Materialien gemäβ der Bedürfnisse, die bei einer aktuellen Problematik auftauchen, wie zum Beispiel Material zur Staatsbürgerlichen Bildung, über die Soziallehre der Kirche, Agrarreform, Grundausbildung in Gesetzeskenntnis, juristische Ausbildung usw.

In den verschiedenen pastoralen Bereichen stehen fertige Programme für Schulung, Aus- und Weiterbildung, „Animation“ und Begleitung der verschiedenen Gemeinden zur Verfügung, wo wir als Sozialpastoral präsent sind.

An den Regionalforen nehmen Vertreter der verschiedenen pastoralen Bereiche teil, begleitet von dem/der DiözesankoordinatorIn, und bei einigen Gelegenheiten mit dem Diözesanbischof.

An den Nationaltagungen nehmen die Diözesankoordinatoren teil, begleitet von ihren engeren Referenten oder Mitarbeitern, und bei einigen Gelegenheiten von den Koordinatoren der pastoralen Bereiche ihrer Bistümer.

Bei allen Aktivitäten versuchen wir, die Fahrtkosten der Teilnehmer abzudecken, sowie die Kosten von Ernährung, Mobilität, Unterkunft, Material, Unterricht… eine Realität, die sich als sehr schwierig darstellt ohne die Hilfe derer, welche die Projekte finanzieren, die wir betreiben.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Jahrbücher: allgemeine Information über die während des Jahres in den Bistümern durchgeführten Arbeiten.

Informationszeitschriften: durch welche die Bereiche über ihre spezifischen Arbeiten informieren.

Bücher: Über Konzepte der Agrarreform, verantwortliches Staatsbürgertum, Grundorientationen über Grundelemente von Recht und anderem, die den Pastoralarbeitern in ihrer pastoralen Arbeit und ihrem gemeinschaftlichen Zusammenleben als Hilfsmittel dienen.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die Aus- und Weiterbildung zu KSL, Rechtliche Rahmenbedingungen, verantwortliches Staatsbürgertum, Agrarprozess, nachhaltige Landwirtschaft, Produktion und Herstellung von organischen Lebensmitteln, Bedeutung des Umweltschutzes, (Aus)Bildung und Anleitung für Mütter, um Fälle von Unterernährung der Kinder zu vermeiden, und die Papiere der irregulären Migranten.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Gemäβ der letzten Evaluierung haben sich die Pastoralarbeiter sehr bestärkt gezeigt, als sie das Ergebnis der bis jetzt verwirklichten Arbeit sahen, bezüglich der Ausbildung und praktischen Verwirklichung des Gelernten in ihren eigenen Gemeinden. Sie baten um mehr Fortbildungen und bemühen sich eifrig, ihre Gemeinden zu verbessern.

Andererseits ist eine groβe Herausforderung immer noch das Wachsen im Prozess der Verpfarrlichung der Sozialpastoral. So auch die Stärkung einiger Bereiche, die sich restrukturieren, wie die Frauen-, Gesundheits- und Gefängnispastoral.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Die Organisationen der Basisgemeinden.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Die begrenzten finanziellen Mittel, die nicht erlauben, in den sozialen Projekten nicht vorgesehene Aktivitäten durchzuführen; Fehlen von menschlichen Ressourcen, und in der letzten Zeit kommt die fehlende Mobilität dazu. Wir verfügen über ein Fahrzeug, das im Laufe der Jahre fast unbrauchbar geworden ist, wenn gröβere Distanzen zu überbrücken sind. Es ist wichtig klarzustellen, dass man deshalb nicht zu den bedürftigsten Gemeinden und mit schlechtem Straβenzustand kommt.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Finanzierung erlangen von mehr Sozialprojekten im Bereich der Gefängnispastoral, der Campesino-Pastoral, die jetzt stark zunimmt, Kinder-, Frauen- und Gesundheitspastoral. Wir haben die Hoffnung, Finanzierung zu erhalten für ein Projekt über Umwelt und arme Frauen, die Familienvorstand sind.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Mit der materiellen Hilfe und vor allem mit den Angeboten von Schulung, Aus- und Weiterbildung, persönlichem und gemeinschaftlichen Wachstum, zu den weiter entfernten und ungeschützteren Gemeinden des Landes zu gelangen, die pastoralen Arbeiten in den Bistümern und Pfarren zu stärken, dass die Sozialpastoral sich als eine Bewegung der Einwirkung auf öffentliche Politiken konsolidiert, und vor allem das Gemeinwohl der Paraguayer erlangen.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Durch die Ausbildungen multiplizieren die Pastoralarbeiter ihre erlangten Kenntnisse durch die Ausbildung anderer Staatsbürger, so dass ihre Manipulation vermieden wird und sie in die Institutionen ihrer Gemeinden eingreifen können, vor allem die öffentlichen, und an ihren Basen gesunde Politiken machen können.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Es gibt immer Räume von Treffen oder Foren, wo die durchgeführten Arbeiten bekannt gemacht werden, zum Beispiel ist die Nationale Sozialpastoral Mitglied der CODEHUPY (Coordinadora de Derechos Humanos del Paraguay, Koordinatorin der Menschenrechte in Paraguay), die Campesino-Pastoral hat die Mesa de Desarrollo Sostenible („Tisch“ = Plattform der nachhaltigen Entwicklung), ein Raum, dem verschiedene Diözesanpastoralen und NGOs angehören. Und durch die eigenen Publikationen der Institution und durch die Webseite.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir sind ein von der Paraguayischen Bischofskonferenz abhängiger Organismus, wir benötigen die Erlaubnis der Bischöfe, um in deren Bistümern zu arbeiten, und wir glauben, dass eine gröβere Unterstützung ihrerseits fehlt, um die Arbeit der Sozialpastoral mehr zu stärken.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir haben die Diözesankoordination (ein diözesaner Vertreter oder Koordinator, der vom Diözesanbischof ernannt wird).

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Es bestehen immer Kontakte mit anderen Sozialpastoralen und der Caritas anderer Länder, wir unterhalten Kontakte mit fast allen Pastoralen oder Caritasverbänden der Welt. Wir gehören der Cáritas América Latina an.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

In organisierten Programmen nicht, aber in anderen Umständen, wie in Notsituationen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir arbeiten mit dem Comité de Iglesias (Kirchenkomitee) in einigen Bistümern, aber mit christlichen Kirchen, nicht mit nicht-christlichen Kirchen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Als Sozialpastoral haben wir keine, aber wohl das Theologisches Institut der Katholischen Universität von Paraguay.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir halten die internationalen Treffen und Workshops für wichtig, denn sie sind Räume, wo die Arbeiter der Sozialpastoralen viel lernen, wenn man bedenkt, dass immer wichtige Workshops gegeben werden, Erfahrungen debattiert und ausgetauscht werden. Die Teilnahme an diesen internationalen Treffen, zu denen wir eingeladen werden, ist für uns eine Schwierigkeit. Aus den Gründen, die ich oben schon erwähnte, besonders wegen des Themas der beschränkten Voraussetzung [Euphemismus für „fehlende Finanzen“]


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.