Nava Jagriti Diocesan Laity Formation Centre, Kalunga

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Offizielle Bezeichnung Diözesanes Laienausbildungszentrum Nava Jagriti, Kalunga.
Land / Kontinent Indien / Asien
Leitung des Instituts Fr. Lawrentus Lakra.
Träger des Instituts Katholische Diözese Rourkela.
Finanzieller Träger des Instituts Lokale und andere Träger.
Gründungsjahr 1986
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 11
Mitarbeiter an Ihrem Institut 6.
Kontakt At/P.O. Kalunga

Dt. Sundargargh – 770031

Odisha, India

lauryfmailbox@rediffmail.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Diözesanes Laienausbildungszentrum Nava Jagriti, Kalunga.

Leitung des Instituts

Fr. Lawrentus Lakra.

Träger des Instituts

Katholische Diözese Rourkela.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Lokale und andere Träger.

Vision / Leitbild

Integration menschlicher Entwicklung und spirituelle Erneuerung (Übungen und Bewusstseinsprogramme für Laien, um sie zu effektiven Führungskräften in Gesellschaft und Kirche auszubilden).

Schwerpunkte der Arbeit

Spirituelle Erneuerung, Förderung des biblischen Apostolates, Katechetische Anweisungen und liturgische Erneuerung, wahrhaftigen und reifen Glauben der Laien jeder Gruppe zu unterstützen, um sie zu befähigen, Katecheten, Lehrer, Dorfvorsteher und Frauen in Führungspositionen zu unterrichten, die Jugend in Glaubensbildung, Karriere, der Entwicklung von Fähigkeiten und Führungsqualitäten anzuleiten und Kinder zu einem besseren christlichen und sozialen Leben zu verhelfen, für Frieden und Harmonie in christlichen Familien einzutreten und die Förderung des interreligiösen Dialog zu unterstützen, um soziale Übel auszuradieren.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Priester, Ordensleute, Eltern, Lehrer, Katecheten, Jugendliche, Kinder, Männer und Frauen, Verlobte, Alkoholiker und Führungspersönlichkeiten, usw.

Gründungsjahr

1986.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Leiter, Assistent und Hausangestellte.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

11.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

6.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Fr. Laurentus Lakra, B.A., L.L.B.

Fr. Joachim Minj, M.A.

Mr. Pius Bilung, Class X

Misa Lalita Tirkey, Class VII

Miss Sukanti Dungdung, Class X

Mrs. Jema Kullu, Class X

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Katechese für Kinder, Jugendliche, Verlobte, Eltern, Dorfvorsteher und Katecheten.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Glaubensbildung der Laien auf allen Gebieten. Spirituelle Erneuerung der Laien, Förderung des biblischen Apostolats, katechetischer Unterricht und liturgische Erneuerung und die Unterstützung eines wahrhaftigen und reifen Glaubens von Laien aus jeder Gruppe.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Das pastorale Ziel, das dieses Institut verfolgt, ist es, Laien, Katecheten, Dorfführer, Lehrer, Frauen in Führungspositionen, Jugendliche in Glaubensbildung und Karriere zu unterstützen, um sozialen Übeln wie Alkoholismus und Aberglauben entgegenzuwirken.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Aufbau Kleiner Christlicher Gemeinschaften und ein Ausbildungsseminar über verschiedene soziale Themen, wie z.B. Landraub, Menschenrechte, Vertreibung, Bergbau, Journalismus, Frauenhandel, Arbeitslosigkeit, Rückzugsorte für Priester, Ordensleute, Katecheten, Ehe-Vorbereitungskurse, Seminare für High-School-Studenten, Paare für Christus etc. Wir erleichtern ihnen auch das Programm für Schulungen und führen vor Ort Kurse durch.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Ökumenische Treffen, interreligiöser Dialog, Ausflüge in entlegene Gebiete, um dort Seminare und Schulungen, Exerzitien, Workshops und einen Gefängnisdienst durchzuführen.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Jesus und das Wort Gottes zum Zentrum unseres Lebens zu machen. Die Motivation zu einem besseren christlichen und gesellschaftlichen Leben zu fördern, um Einheit, Gerechtigkeit und Frieden im christlichen Leben und im Familienleben zu unterstützen.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Der Jünger Philippus sagte zu Jesus in Joh 14,8 "Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns." So sagt Jesus sagt ihnen: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Der Vater und ich sind eins.“ Daher teilen wir die Erfahrung Gottes, der so liebevoll und fürsorglich ist und uns mit Kraft und Stärke erfüllt. Durch das Teilen Seiner Liebe und Seines Lichts, sind wir durch den Geist Gottes befähigt, die Gesellschaft zu verändern. Hier wird jede und jeder Einzelne zu Veränderung herausgefordert.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihre Arbeit?

Die christliche Spiritualität prägt meine Arbeit mit großer Hingabe. Zunächst einmal strukturiert sie mein Leben. Sie hält auch meine Arbeitstätigkeit auf aktuellem Stand. Ich bin überzeugt und überzeuge daher die Menschen in ihrem die dogmatischen Glauben.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Der Prozess formt sich durch die Schulung von Animatoren, Leitern und engagierte Mitarbeiter, so dass sie das, was sie erhalten haben, weitergeben. So setzt sich dies fort, wie auch die Jünger das Wirken Jesu weitergetragen haben. Jeder gibt jedem etwas weiter, jede Gruppe jeder nachfolgenden. Trotz verschiedener Schwierigkeiten können wir dies weiterführen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Das Institut setzt folgende Dinge im Hinblick auf die Gestaltung der Gesellschaft in die Praxis um: Förderung der Entwicklung des Indischen Integralen Pastoralansatzes, Ausbildung von Führungskräften, Förderung und Motivierung von Kindern und Jugendliche, Stärkung der Frauen in Kirche und in Gesellschaft, um so Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie in christlichen Familien zu stärken und soziale Missstände zu beseitigen. Auf diese Weise dauert die prophetische Arbeit fort.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Die Arbeit unseres Instituts beinhaltet sozio-pastorale Aktivitäten. Es handelt sich um Seminare, Kurse und Ausbildungsprogramme, die 2 bis 10 Tage dauern.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Vor einigen Jahren hat das Institut begonnen, Newsletter über die Aktivitäten des Instituts zu publizieren. Diese Arbeit wurde allerdings eingestellt. Für die Gebete der Kleinen Christlichen Gemeinschaften wurden einige Handbücher / Karten gedruckt.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Folgende Angebote halte ich für den wichtigsten Dienst unseres Instituts: Glaubensbildung, Katechese für Laien aus jeder Gruppe, spirituelle Erneuerung, Motivation und Förderung der Führungskräfte der Gesellschaft.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Es findet eine jährliche Auswertung unserer Aktivitäten auf regionaler Ebene statt. Wir arbeiten nach dem diözesan-politischen und pastoralen Plan unserer Diözese und bewerten unsere Arbeiten dementsprechend.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Die wichtigste Entwicklung, mit der wir uns beschäftigen, ist der Aufbau von Gemeinden durch SCC und DIIPA Gebete, die das Ergebnis einer Pfarrgemeinderatsgründung sind.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Die größten Schwierigkeiten unseres Instituts liegen bei den Finanzen. In unserer Diözese sind die Menschen sehr arm und leben teilweise sehr weit vom pastoralen Zentrum entfernt (ca. 160 km). Diese Gläubigen für ein Ausbildungsprogramm zu gewinnen, kostet eine Menge. In gleicher Weise sind wir nicht in der Lage, in die einzelnen Pfarreien zu gehen, um dort Ausbildungen oder einen Workshop anzubieten. Aufgrund der mangelnden Finanzierungsmöglichkeiten gibt es daher keine regelmäßige Ausbildung oder Supervision.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Herausforderungen, die ich zurzeit sehe, sind der Mangel an Finanzen und an einer ordentlichen Infrastruktur. Das Gebäude wurde im Jahr 1951 als altes Krankenhaus erbaut. Aufgrund fehlender Finanzmittel ist es schwer instand zu halten. Um die verschiedenen Programme durchzuführen, benötigen unsere Gläubigen Subventionen, da sie nicht in der Lage sind, für ihre Reisen, Unterkünfte und Verpflegung aufzukommen. Ebenso fehlt geschultes Personal.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Ich hoffe, es wird in Zukunft eine diözesanpastorale Planung geben, die vom Pastoralzentrum überwacht und angeleitet wird. Viele weitere Seminare, Schulungen, Motivationen und Befähigungsprogramme könnten dadurch entstehen. Zusammen mit der spirituellen Erneuerung sollte eine ganzheitliche Entwicklung der Menschen angegangen werden. Mission und Vision des Bischofs sollten für alle Gläubigen die gleichen sein.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Unser Institut unterstützt Laien in Kirche und Gesellschaft zu 100 Prozent. Wir sind hier, um Sorge zu tragen, und unseren Laien zu dienen, sie zu besseren Menschen zu machen, die sich weiterentwickeln. All die spirituelle Erneuerung, die Ausbildung von Laien in Führungspositionen, Stärkung der Frauen und der Jugend, Förderung von Einheit, Frieden und Gerechtigkeit, Beseitigung der sozialen Missstände sind wichtig für die ganzheitliche Entwicklung unseres Volkes.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Heute erwarten die Menschen viel von unserem Pastoralzentrum. Wir sollen viele Pfarreien, besonders benachbarte Kirchen und Institutionen, erreichen und dort Exerzitien, Andachten, Seminare, usw. ausrichten. Wo immer dies uns möglich ist, setzen wir es um.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die meisten der Pläne werden auf der Ebene Asiens umgesetzt, gelangen zu den indischen Bischöfen und werden schließlich auf regionaler Ebene verwirklicht; sehr stark werden die Pläne in den Diözesen und Pfarreien betont.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Es bestehen Vernetzungen zu Kommissionen der indischen Bischöfe; besonders im Bereich der Katechese, der Laienkommission, Kommission für Frieden und Gerechtigkeit, dem biblischen Apostolat, den Kleinen Christlichen Gemeinschaften, dem National Service-Team sind alle sehr gut miteinander verbunden.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Die Bischofskonferenz von Indien, Delegierte unserer Regionen, Diözese und Nationen teilen unser Glaubensleben mit den asiatischen Bischöfen, die es wiederum mit internationalen Bischöfen teilen. So entsteht vor allem durch Projektarbeit ein sehr gutes Netzwerk.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Das Indien ein multireligiösen Land ist, leben wir mit Hindus und Muslimen zusammen. Wir sind von Hindugemeinden und muslimischen Gemeinden umgeben. Es wird für uns einfacher, unseren Glauben mit ihnen zu teilen. Sehr oft nehmen wir an ihren Festen wie beispielsweise Hochzeiten, Gebetstreffen teil und auch sie kommen zu unseren Angeboten.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Die Gossner Evangelical Lutheran Church und die Pfingstkirchen sind uns sehr nahe und erfragen unsere Hilfe für ihre Programme. Wir haben gemeinsame Besprechungen und Übungen. So gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit mit nicht-katholischen Kirchen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Keine Angabe.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Ich würde erwarten, dass Sie uns helfen, indem Sie Ihr großes pastorales Wissen zur Organisation eines solchen Zentrums weitergeben, indem sie Dokumente, Bücher, Zeitschriften und einige Schulungsunterlagen bereitstellen. Es wäre besser für uns, würden wir wichtigen Muster eines Lehrplans zur Glaubensausbildung folgen. Vor allem wäre es schön, uns durch finanzielle Mittel zu unterstützen und anzuleiten. So könnten wir in unserer pastoralen Arbeit mit anderen Schritt halten.




  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.