National Biblical Catechetical Liturgical Center - NBCLC

Aus Pastoral Global Wiki de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Offizielle Bezeichnung Nationales biblisches, katechetisches und liturgisches Zentrum (National Biblical, Catechetical and Liturgical Centre - NBCLC)
Land / Kontinent Indien / Asien
Leitung des Instituts P. Cleophas D. Fernandes.
Träger des Instituts P. Cleophas D. Fernandes.
Finanzieller Träger des Instituts Katholische Bischofskonferenz, Indien (CBCI).
Gründungsjahr 1967
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 25
Mitarbeiter an Ihrem Institut 3 Priester, 2 Brüder, 3 Schwestern, 3 männliche Laien, 14 weibliche Laien. Unsere Mitarbeiter sind Katholiken, Hindus und Moslems.
Kontakt Post Bag 8426, Hutchins Road, 2nd Cross

Bangalore – 560 084 India

Tel: (080) 25 47 23 69 (o)

                25 46 67 16 (p)

Fax: 25 46 01 94 (o)

Mobile: 09 00 89 99 236

dirnbclc@yahoo.com

www.nbclc.org.in


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Nationales Biblisches, Katechetisches und Liturgisches Zentrum (National Biblical, Catechetical and Liturgical Centre - NBCLC)

Leitung des Instituts

P. Cleophas D. Fernandes.

Träger des Instituts

P. Cleophas D. Fernandes.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Katholische Bischofskonferenz, Indien (CBCI).

Vision / Leitbild

Vision des NBCLC: Das NBCLC ist ein Organismus unter der Schirmherrschaft der katholischen Bischofskonferenz von Indien (CBCI) - der die Erneuerung des Lebens und der Mission der Kirche in Indien, inspiriert vom II. Vatikanischen Konzil, fördert. Dies wird gegenständlich durch das Predigen des Wortes auf Indiens Kontext bezogen, so dass die Gemeinde als authentische Christen und gänzlich indisch hervortreten und der Gesellschaft dienen kann. Leitbild des NBCLC: Das NBCLC erstrebt: Unterstützung und Erneuerung der Kirche in Indien durch den kontextualisierten Dienst des Wortes, welcher Inkulturation in allen Aspekten des Lebens fördert. Im Dienst der Kirche Indiens zu stehen, insbesondere in den Bereichen des biblischen, katechetischen und liturgischen Apostolats. Die Durchführung dieses Dienstes am Wort in gegenseitigem Verständnis und Zusammenarbeit mit den drei individuellen Kirchen Indiens. Den Dienst am Wort durch einen dreifachen Dialog voranzubringen: mit den Armen, den Kulturen und den Religionen.

Schwerpunkte der Arbeit

Bibelarbeit, Katechese, Liturgie, Inkulturation, Interreligiöser Dialog, indischeSpiritualität, Soziale und Pastorale Angelegenheiten, die Stärkung der Frauen (Gender), Spiritualität der Ökologie.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Unsere Kurse werden besucht von Bischöfen, Priestern, Ordensfrauen und Laien, die aktiv an der Gemeindearbeit, den pastoralen Zentren der Diözesen und in regionalen Zentren beteiligt sind.

Gründungsjahr

Februar 1967.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Die NBCLC wird von einem Vorsitzenden, Erzbischof Bernard Moras (Bangalore) geleitet, der durch den CBCI ernannt wurde. Die Katholische Bischofskonferenz von Indien ist für alle drei Katholischen Kirchen mitden folgenden Riten zuständig: Latin, Syro-Malabar und Syro-Malankara. Nach dem Vorsitzenden kommt der Direktor des Zentrums, P. Kleophas Fernandes, welcher vom CBCI für eine Amtszeit von 6 Jahren ernannt wurde. Die Zentren funktionieren mit Hilfe des Verwaltungsrats, der vom CBCI ernannt wurde. Das Zentrum hat drei wesentliche Aufgaben in den Bereichen der Bibelarbeit, Liturgie und Katechese.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

25.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

3 Priester, 2 Brüder, 3 Schwestern, 3 männliche Laien, 14 weibliche Laien. Unsere Mitarbeiter sind Katholiken, Hindus und Moslems.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

P. Cleophas Fernandes: Bachelor Abschluss in Psychologie, University of Poona, und Master-Abschluss in Pastoraltheologie, mit Spezialisierung in Katechetik, Institut Catholique de Paris. P. Anthony Kalliath, CMI: Promotion in systematischer Theologie an der Universität Gregoriana, Rom. P. Elias Moses, OFM: Master der Philosophie und MBC im HR - Ausbildung und Entwicklung.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Unsere pastoralen Optionen werden uns vom CBCI aufgetragen. Diese sind: Die Bibel, Katechetik, Liturgie und Ausbildung von Laien. Wir arbeiten zudem auf eine ganzheitliche Spiritualität hin.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Unsere Schwerpunkte sind: Inkulturation, soziale Gerechtigkeit, interreligiöser Dialog, ökologische Angelegenheiten, Befähigung der Laien.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Unser Ziel ist es, auf die Erneuerung der Kirche, welche durch das Zweite Vatikanum initiiert wurde, hinzuarbeiten. Unsere besondere Hauptrichtung ist dabei die Ausbildung der Laien, weil es schon andere Zentren gibt, die auf die Ausbildung der Priester und Ordensleute ausgerichtet sind.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Wir bieten folgende Dienstleistungen an: Ausbildungsprogramme für spezifische Gruppen, Forschung in wichtigen Bereichen des pastoralen Lebens, die Vernetzung zwischen den regionalen Zentren und den Zentren der Diözesen und Kommissionen, Angebot von Ressourcenmaterial für Kernbereiche des pastoralen Lebens.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Wir haben unsere Kurse überarbeitet, um den Bedürfnissen der Laien gerecht zu werden. Unsere Kurse enthalten vermehrt pastorale Ansätze. So hat unser Bibelkurs zum Beispiel drei Abschnitte: beten mit der Bibel, die Bibel durch Vorträge kennenzulernen und dies zu kommunizieren, Erlernen von pastoralen Kompetenzen für das biblische Apostolat.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

In allen unseren Ausbildungsprogrammen legen wir Wert auf eine ganzheitliche Dimension der Bildung, welche das Leben der Teilnehmer auf intellektueller, persönlicher (Leben) und pastoraler Ebene anspricht.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Die Vorstellung von Gott, die unsere Arbeit inspiriert, ist der Gott der Menschwerdung, Gott-mit-uns in allen Aspekten unseres Lebens, persönlich und gesellschaftlich.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Christliche Spiritualität, in einer ganzheitlichen Weise verstanden, durchdringt alle Aspekte unseres eigenen Lebens und unserer Programme. Da unsere Programme in unseren Räumlichkeiten stattfinden, beschäftigen wir uns mit den Teilnehmern im Laufe des ganzen Tages, wo sie auf entsprechende Art und Weise zur Reflektion, dem persönlichen und gemeinsamen Gebet und der Feier der Sakramente angeregt werden. Als Hilfestellung, um eine ganzheitliche Spiritualität zu erlangen, bieten wir drei Exerzitien mit folgenden Gesichtspunkten an: Gesellschaftlich-pastorale Exerzitien; besinnliche, indische Exerzitien; Erdzentrierte Exerzitien und Exerzitien, die die Berufung der Laien in der Kirche reflektieren.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir verwenden eine soziale Analyse, bei der wir, von einem christlichen Blickwinkel ausgehend, versuchen, die Wirklichkeit zu verstehen und zu analysieren. Diese Analyse betrifft sozio-ökonomische und Bedeutungssysteme, in denen wir leben und arbeiten. Diese Analyse ist nicht nur ein abgegrenztes Thema in einem Programm, sondern oft die Grundlage für den Aufbau einer sozialen Perspektive in allen unseren Programmen. Zum Beispiel beim Umgang mit der Bibel gibt es eine Sitzung, die sich mit der sozialen Perspektive des Wort Gottes befasst. Eine soziale Perspektive wird von uns in die spirituellen Kurse eingeführt.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Unser prophetischer Ansatz ist sehr ganzheitlich, berührt die persönliche, soziale, sehr inkulturierte und immer im Gedächtnis bleibende interreligiöse Realität Indiens. In diesem Sinne ist unsere Institution eine wegweisende Institution des Landes.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Unsere Arbeit beinhaltet: Seminare mit Unterbringung von unterschiedlicher Dauer, von drei Tagen bis zu einem Monat. Veröffentlichungen, Bücher und audiovisuelle Darstellungen. Bibelfernkurs. Veröffentlichung einer Reihe von Büchern zur Lehre des Katechismus in Schulen. Veröffentlichung einer Serie über soziale Themen. Veröffentlichung einer Vierteljahresschrift: "Wort und Anbetung". Vernetzung mit verschiedenen Gruppen. Sitzungen pastoralen Charakters. Forschungsseminare.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir haben folgenden Materialien veröffentlicht: "Gott-mit-uns" - Schriftreihe katechetisches Textbuch für Schulen. "Bibel Fernlehrgang" für ein persönliches Studium der Bibel. "Indiens soziale Herausforderungen", eine Schriftreihe, die soziale Themen anspricht. Audiovisuelle Darstellungen, verbunden mit Tanz und Schauspiel. Mehrere Bücher von persönlichem und pastoralem Interesse. Liturgische Bücher.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Unsere wichtigste Dienstleistung ist die Erneuerung der Kirche für eine völlige Umwandlung der Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen regionalen und diözesanen Zentren bieten wir eine nationale Plattform für Reflektion und pastorale Tätigkeit.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Nach jedem Programm gibt es ein systematisches Feedback, mündlich und schriftlich. Dieses Feedback wird immer für die Planung künftiger Programme in Betracht gezogen. Das Personal des Zentrums, beginnend mit dem Direktor, bleibt in engem Kontakt mit den Teilnehmern, so dass wir in der Lage sind, nach den Bedürfnissen dieser, Anpassungen am Programm vorzunehmen. Diese Evaluationen werden der Bischofskonferenz und dem Verwaltungsrats vorgelegt. Deren Reaktionen werden dann für die Arbeit des Zentrums ebenfalls berücksichtigt. Um ein Beispiel zu geben, haben wir 7 neue Programme für das kommende Jahr 2011 eingeführt, welche auf das empfangene Feedback basieren.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Eine der Entwicklungen, mit der wir momentan zu tun haben, ist ein Umdenken der "Inkulturation", die vom Zentrum gemäß dem II. Vatikanum initiiert wurde. Wir sind auch bemüht, Mittel und Wege zu finden, immer mehr Laien zur Teilnahme an Bildungsprogrammen zu bewegen. Das Mitwirken der Laien an Kirche und Welt soll bestärkt werden.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Als das Zentrum im Jahr 1967 gegründet wurde, war es das einzige seiner Art. Jetzt gibt es mehrere Zentren auf regionaler und diözesaner Ebene und auch Zentren, die von Ordensgemeinschaften initiiert wurden. Wir müssen sicherstellen, dass wir die Arbeit dieser Zentren nicht einfach kopieren und wir wollen auf mehr Zusammenarbeit statt Wettbewerb hinarbeiten. Eine zweite Schwierigkeit entstand, nachdem die Bischofskonferenzen nach rituellen Kirchenlinien gespalten wurden. Es gibt jetzt die Konferenz der CBCI und die der rituellen Kirchen, welche ihre eigenen Konferenzen haben. In den ersten Jahren befanden sich die drei Kommissionen unter der Schirmherrschaft der NBCLC, aber jetzt funktionieren sie unabhängig voneinander. Zum Teil haben wir die juristischen Rechte verloren, zu Tagungen aufzurufen und die Arbeit der Kommissionen auf nationaler, regionaler und diözesaner Ebene zu beaufsichtigen.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Wir stehen vor der Herausforderung vom nationalen Zentrum aus, etwas Neues und Frisches anzubieten, was sich eindeutig von den anderen Bildungszentren des Landes unterscheidet. Wir stehen auch vor der Herausforderung, alle drei rituellen Kirchen, denen wir aufgerufen sind zu dienen, gleichermaßen einzubeziehen und zu beteiligen. Die Tendenz der einzelnen rituellen Kirchen besteht darin, aus eigener Kraft und unabhängig zu funktionieren. Wir könnten eine intensivere Zusammenarbeit und Kooperation etablieren. Solange das liturgische Leben der Kirchen verschieden ist, könnten wir mit den Abteilungen der anderen Zentren zusammenarbeiten. Wir haben bereits ein Treffen aller nationalen Sekretäre der rituellen Kirchen geplant.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Unsere Hoffnungen und Träume sind in erster Linie: die Etablierung besserer Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsstätten. Angebot übergeordneter Anweisungen und Leitung für andere Ausbildungsstätten im Land. Angebot einer Ausbildung für Trainer der regionalen und diözesanen Zentren (siehe oben Vision & Leitbild I, 59).

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wir bieten regelmäßige Programme an, welche Laien in ihrer kirchlichen Arbeit und besonders zu ihrer Mission in der Welt bestärken sollen. Um das Training zu erleichtern, bieten wir dieses in einigen regionalen Sprachen an, insbesondere für den Süden: Tamil, Malayalam, Kannada, Marathi für den Norden. Es gibt bisher keine Anfragen aus dem Norden für die Ausbildung in der Landessprache Hindi. Allerdings wollen wir die Sprachkurse wegen der Vielzahl der Sprachen in Indien nicht vervielfachen. Wir haben auch neue Programme eingeführt, die an die Bedürfnisse der Laien angepasst sind.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir präsentieren regelmäßig Berichte und erhalten Rückmeldungen der Bischofskonferenzen und von anderen Versammlungen der pastoralen Dienste Indiens. Es gibt einen Newsletter, „NBCLC Web“, der an alle Institutionen des Landes geschickt wird. Jedes Jahr bereiten wir ein jährliches Programm für das folgende Jahr vor, welches an alle Institute der Diözesen des Landes versandt wird. Vor jedem Kurs wird eine Broschüre unter Angabe der Ziele, Inhalte und Zielgruppen des jeweiligen Kurses an alle relevanten Personen bzw. Gruppen von Menschen, welche Interesse an einer Anmeldung haben könnten, verschickt. Wir arbeiten derzeit an Updates und Upgrades unserer Website. Mit diesen Kommunikationsmitteln sind wir in der Lage, relevante Personen innerhalb des Landes und auch der Nachbarländer für unsere Angebote zu gewinnen.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir arbeiten unter der Schirmherrschaft der Konferenz aller drei rituellen Kirchen. Dies erfordert eine regelmäßige Berichterstattung und wir sind offen für Beratung und Vorschläge. Obwohl wir unter diesen Konferenzen arbeiten, erhalten wir keine finanzielle Unterstützung der Konferenzen. Unsere Einnahmen erwirtschaften wir durch unsere Publikationen, Kursgebühren und vor allem durch die Finanzierung der Hilfswerke im Ausland. Dies kann schwierig und unsicher sein. Wir sind nicht in der Lage, hohe Seminargebühren zu fordern, besonders wenn es um die Beteiligung von Laien geht. Unsere Publikationen wurden reduziert, weil die jeweiligen Kommissionen der rituellen Kirchen diese grundlegenden Publikationen wie das Römische Messbuch und Gebet der Kirche handhaben.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Viele unserer Vernetzungen erfolgen durch die Bischofskonferenz, vor allem durch die gemeinsame Konferenz der CBCI (Katholische Bischofskonferenz von Indien).Wir sind auch mit den Kommissionen für Bibel, Liturgie, Katecheten und Verkündigung vernetzt.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Unsere Vernetzungen auf internationaler Ebene bestehen durch die Wahl der FABC (Asiatische Bischofskonferenzen). CBF, die katholischen Bibelföderation, Deutschland. Hoffentlich gelingt es uns, ein Netzwerk der CBF auf asiatisch-ozeanischer Ebene aufzubauen.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Wir legen Wert auf interreligiöse Aussichten in allen unseren Programmen. Zum Beispiel studieren wir das Wortes Gottes aus der hinduistischen, islamischen und Sikh-Perspektive. Wir integrieren verschiedene Formen der Meditation anderer religiöser Perspektiven. Ein wichtiges Ereignis, welches wir organisieren, ist das interreligiöse Gebet. Wir bieten einmal im Jahr ein Programm zum Thema Wert der Bildung an, welches von Lehrern und Professoren verschiedener Glaubensrichtungen besucht wird. Wir unternehmen auch Ausflüge zu anderen religiösen Tempeln etc.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Ausbildungseinrichtungen anderer Konfessionen der Stadt Bangalore und laden auch Personen von diesen Institutionen für unsere Ausbildungsprogramme ein. Es besteht ein sehr positives Verhältnis zu diesen ökumenischen Zentren.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Einer unserer Mitarbeiter ist der Sekretär der ‚Indian Theological Association‘ und die Sitzungen der Glaubenskommission der CBCI finden in unserem Zentrum statt. Wir nehmen daran teil und unterstützen selbiges.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Da unser Zentrum ein nationales Zentrum ist, müssen wir Mittel und Wege finden, uns gegenseitig zu inspirieren und auf internationaler Ebene zusammenzuarbeiten. Wir haben oft Schwierigkeiten, erstens weil sehr wenig auf asiatischer und internationaler Ebene organisiert wird und zweitens können unsere Reisekosten nicht immer durch die Einnahmen des Zentrums gedeckt werden, wegen gravierender Mängel finanzieller Unterstützung. Ihre Hilfe ist willkommen!




  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.