Misíon Jesuita San Francisco Javier

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Offizielle Bezeichnung Misión Jesuita San Francisco Javier. Misión de Bachajón. Centro de Formación Integral para promotores Indígenas A.C. (Jesuitenmission San Francisco Javier. Missio Bachajón. Zentrum für integrale [Aus]Bildung indigener „Fachleute“, Ziviler Verein)
Land / Kontinent Mexiko / Südamerika
Leitung des Instituts Calle Allende #5, Barrio Guadalupe, Chilón, Chiapas, C.P. 29940
Träger des Instituts Pater Felipe Jaled Ali Modad Aguilar SJ.

Pfarrer: Pater Conrado Bonifacio Zepeda Miramontes SJ.

Finanzieller Träger des Instituts Fundación Interamericana, Fundación Bustos, Fundación San Ignacio del Loyola.
Gründungsjahr 1958
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 111
Mitarbeiter an Ihrem Institut Zahl der Priester 8, Ordensleute: 5 und Laien: 40, unter den Mitarbeitern (colaboradores).
Kontakt Calle Allende #5, Barrio Guadalupe, Chilón, Chiapas, C.P. 29940


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Misión Jesuita San Francisco Javier. Misión de Bachajón. Centro de Formación Integral para promotores Indígenas A.C. (Jesuitenmission San Francisco Javier. Missio Bachajón. Zentrum für integrale [Aus]Bildung indigener „Fachleute“, Ziviler Verein)

Leitung des Instituts

Calle Allende #5, Barrio Guadalupe, Chilón, Chiapas, C.P. 29940

Träger des Instituts

Pater Felipe Jaled Ali Modad Aguilar SJ.

Pfarrer: Pater Conrado Bonifacio Zepeda Miramontes SJ.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Fundación Interamericana, Fundación Bustos, Fundación San Ignacio del Loyola.

Vision / Leitbild

DIE MISSION. Die Mission Bachajón ist ein dem Bistum San Cristóbal de las Casas eingegliedertes Werk, das der Gesellschaft Jesu anvertraut ist und aus einem pluralen, vielfältigen, selbstverwalteten und inkulturierten Team von Männern und Frauen mit unterschiedlichen Lebensformen besteht, das zusammen mit den Dienstämtern in den Gemeinden durch Reflexion, umfassende Bildung sowie Aus- und Weiterbildung pastorale, soziale und organisatorische Prozesse integral zu begleiten und zu fördern sucht, welche den im Gebiet seiner Mission lebenden indigenen und Mestizen-Völker helfen, von der Organizität der ts’umbaliletic her ihre Rechte und eigenen Lebens- und Entwicklungssysteme zu stärken und so beizutragen zum Prozess der Gerechtigkeit und der Harmonie in der Region.


DIE VISION: Wir sind ein plurales, vielfältiges, selbstverwaltetes und inkulturiertes Team von Männern und Frauen im Dienst der Ämter und Gemeinden im Gebiet der Mission Bachajón und in enger Zusammenarbeit mit ihnen; wir setzen unsere Hoffnung auf den Aufbau des Reiches Gottes und seiner Gerechtigkeit nach der Art und Weise Jesu; wir suchen vor allem beizutragen zur Stärkung von: Indigener Autonomie, Kirchlicher Autochthonie, Integraler nachhaltiger Entwicklung, Interkulturalität. Durch eine angemessene institutionelle Zusammenarbeit suchen wir örtlich und regional die kulturellen, kirchlichen, gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte zu stärken und vertreten die Multikulturalität im Gebiet der Mission Bachajón, so dass wir zusammen mit den Völkern, mit denen wir von der Organizität der ts’umbaliletic [tseltal: „die Wurzel, aus der wir stammen“] her arbeiten, die eigenen Lebens- und Entwicklungssysteme dynamisieren und unsere Rechte verwirklichen. Wir hoffen, dadurch beizutragen zum Prozess der Gerechtigkeit und der Harmonie in der Region und ein Leben in Fülle mit Würde und Hoffnung zu haben, als Vorwegnahme des Festmahls des Reiches.

Schwerpunkte der Arbeit

STRATEGIIELINIEN. Um dem zu entsprechen, was wir in unserer Vision und Mission niedergelegt haben, priorisieren wir folgende Linien als von gröβerer Wichtigkeit:

I. Indigene Autonomie.

II. Kirchliche Autochthonie.

III. Integrale nachhaltige Entwicklung.

IV. Stärkung der eigenen Kultur, ausgehend von der Interkulturalität.

V. Institutionelle Stärkung.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

584 Gemeinden der Ethnie Maya-Tseltal in den Kommunen Sitalá, Chilón, Yajalón, Ocosingo, Salto de Agua und Pantelho, im Bundesstaat Chiapas, Mexiko. Wir arbeiten für etwa 5000 „Bedienstete“ dieser Ermitas [kleine abgelegene Gemeinden, Kapellen usw.] und verschiedene Prozesse. Unter anderem 180 Diakone, 120 Diakonats-Kandidaten, 3000 Katechisten. Wir stimmen uns mit den Bistümern ab, um beizutragen zum Inkulturationsprozess der Liturgie, zusammen mit einer Gruppe von Übersetzern, der unter anderem Priester, Ordensfrauen und Laien angehören.

Gründungsjahr

Die Mission Bachajón wurde am 3. Dezember 1958 gegründet.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Anhang 1.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Mitarbeiter (empleados): 53, Freiwillige (voluntarios): 5, Honorarkräfte (personas honorarias): 53.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Zahl der Priester 8, Ordensleute: 5 und Laien: 40, unter den Mitarbeitern (colaboradores).

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

80% mit Universitätsstudium, sowohl Lizenziatur als auch Magister, und eine Person mit Doktortitel.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Option für das Evangelium Jesu Christi und seine(r) Kirche. Option für Arbeit mit Frauen, Jugendlichen und Kindern. Option für die Inkulturation des Evangeliums. Für die Bildung der Autochthonen Kirche, aus einer Perspektive der nachhaltigen tzeltal Heimstatt und mit engem Bezug zur Weltkirche. Option für die Armen und die am meisten Ausgegrenzten unserer Gemeinden. Option für den Schutz der Erde und des Territoriums. Option für die Indigene Autonomie.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Die Inkulturation des Evangeliums auf integrale Weise in den indigenen Maya-Gemeinden von Chiapas.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Eine Pastoral machen, die dem Evangelium inmitten von extrem armen Gemeinden Auswirkung verleiht.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Es gibt eine groβe Vielfalt von Diplomkursen: Theologisches Bacharelat für Diakone und Diakonats-Kandidaten, Konfliktlösung, Hüter der Erde, Gesundheit; nationale und tzeltal Sprache und Kultur, Kaffeeschule.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

18 verschiedene Prozesse: Diakone, Diakonats-Kandidaten, Fachleute (promotores) für Gesundheit; Fachleute für die Lösung gemeinschaftlicher Probleme, sowohl ziviler als auch kirchlicher; Erwachsenenkatechese, inkulturierte Kinderkatechese, Katechese der Mestizenkinder, Mestizenpastoral, Hüter der Erde, Jugendkoordination, Frauen, Genossenschaften für Kaffee und Honig, Teologíe India, geistliche Exerzitien, inkulturierte Liturgie und Übersetzungen, zentrale Verwaltung, soziale Organisation und Realitätsanalyse.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Groβen Wert, das ist das Rückgrat aller unserer Prozesse; zum Beispiel besteht für die gesamte Katechese ein umfassender Prozess der inkulturierten Bildung für Kinder und für Erwachsene, in ihrer eigenen Sprache (tzeltal) geschrieben, für die Diakonie (Diakone) besteht das Theologische Bacharelat, und für die Liturgie gibt es einen umfassenden Prozess von Inkulturation und Übersetzung.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Ein Gott, der Liebe ist, der alle Kulturen und Personen achtet. Ein Gott, der für das Leben kämpft, und ein Gott, der das “lequil cuxlejalil” will, das „Gut leben“ für alle.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die ist zentral und die Inspirationsquelle, das Evangelium Jesu Christi.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir haben ein Team, welches die Realität mit der Methodologie von Pierre Bourdieu analysiert, und das wird in allen Kurse wiederholt, sowohl mit den Leitern jedes Prozesses und jeder Koordination als auch mit allen Personen, die an unseren (Aus)Bildungskursen teilnehmen (5000 „Bedienstete“, die mit 584 Gemeinden in verschiedenen Prozessen arbeiten).

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Das Evangelium ist Inspirationsquelle für die Mitarbeit am Aufbau des Reiches Gottes, das wir von unserem Heute her aufbauen: das Wort Gottes, mit dem Wort der Realität mit dem Wort unserer Mayavorfahren, lässt uns auf Herausforderungen antworten, die wir in der Gegenwart leben.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Sie ist sehr unterschiedlich. Von Diplomkursen, drei einjährige kompakte Ausbildungskurse (interregional), 23 dreijährige Kursen (interzonal), in denen die interregionalen Kurse reproduziert werden.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Alle Ausbildungsprozess haben ihre Folder, die mindestens dreimal jährlich auf Tzeltal an die Koordinatoren verteilt werden. Wir haben die Bibel in die örtliche Sprache übersetzt, in 30 Jahren intensiver Arbeit.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die verschiedenen Diplome, die wir haben, mit den verschiedenen Posten/Ämtern, und die groβen interregionalen Kurse.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Wir haben eine Strategieplanung für 2010-2017, jedes Jahr werden die operativen Planungen evaluiert, und die Aktivitäten werden reprogrammiert, um die strategischen Linien unserer Mission Bachajón zu erreichen.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Alle zuvor erwähnten Prozesse.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Dass wir keine Mittel zur Verfügung haben, die unsere Arbeiten decken/unterstützen. Wir stehen immer im Defizit in den verschiedenen Diplomen und Prozessen, vor allem im Pastoralbereich, die Organisationen steuern zu diesen Prozessen jeden Tag weniger bei.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Einwirkung zu haben auf das Leben der Jugend, um fortfahren zu können im Aufbau einer Autochthonen Kirche.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Viele, die Macht, auf die Realität einzuwirken, durch das, was unsere Strategieplanung vorsieht.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Total, das ist unser Engagement (Selbstverpflichtung).

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir sind in verschiedenen Netzwerken verknüpft, sowohl auf der diözesanen kirchlichen Ebene als auch in örtlichen, regionalen und staatlichen Netzwerken, in denen wir kommunizieren, was wir tun.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir gehören vollständig zum Bistum San Cristóbal de las Casas.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Die Frage ist nicht klar. Aber wir sind verbunden mit dem Netzwerk der indigenen Pastoral und anderen Instanzen.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Wir gehören zu verschiedenen Netzwerken der Gesellschaft Jesu.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Keinerlei formellen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Keinerlei formellen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Universidad Iberoamericana und ihre Abteilung der Theologiewissenschaften (Ciencias Teológicas), Teologado de la Compañía de Jesús (Theologenverband der Gesellschaft Jesu) in Mexiko.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Erstens, indem Sie uns helfen, die verschiedenen Projekte kennenzulernen, in denen wir mit ähnlichen Themen arbeiten. Zweitens, indem Sie uns helfen, Finanzierungen zur Durchführung unserer Projekte zu erhalten. Drittens, indem Sie unsere Gotteserfahrung und Arbeitserfahrung kommunizieren, die uns hilft, das Reich zu erbauen.




  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.