Lux Terra Leadership Foundation

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Offizielle Bezeichnung Lux Terra Leadership Foundation (siehe: www.ltleadership.org).
Land / Kontinent Nigeria / Afrika
Leitung des Instituts Rev. Fr. George Ehusani.
Träger des Instituts Verwaltungsbehörde der Stiftung
Finanzieller Träger des Instituts Katholische Diözese Lokoja, Nigeria
Gründungsjahr 2008
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 5 Mitarbeiter, 20 Fachbereichsmitglieder, 25 “Partner” oder Unterstützer des Instituts.
Mitarbeiter an Ihrem Institut In unserem Institut arbeiten ein Priester (Exekutivdirektor) und im Büro 4 Laienarbeiter. Von den 20 Fachbereichsmitgliedern ist eine weiblich. Alle anderen sind ausgebildete Laien – Professoren eines vielfältigen Managementsgebiets.
Kontakt No. 2, Kwame Nkrumah Crescent

Asokoro, P.O. Box 286

Garki, Abuja, Nigeria

ehusani@yahoo.com

office@churchofassumption.org

Tel: ++ 234 805 985 9688

www.ltleadership.org


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Lux Terra Leadership Foundation (siehe: www.ltleadership.org).

Leitung des Instituts

Rev. Fr. George Ehusani.

Träger des Instituts

Verwaltungsbehörde der Stiftung

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Katholische Diözese Lokoja, Nigeria

Vision / Leitbild

Den Charakter und das Verhalten der Führungspersönlichkeiten in unserer Kirche und Gesellschaft durch eine dauerhafte Formung von Klerikern und Laien zu verändern: mit Kursen, Workshops, Seminaren und anderen Aktivitäten, die sich an gegenwärtige und zukünftige Führungskräfte richten.

Schwerpunkte der Arbeit

Lehrgänge zur Mitarbeiterführung und Management für Pastoralbeauftragte, inklusive Bischöfe, Priester, Religiöse, Leiter von apostolischen Laienorganisationen, Jugendleiter und auch politisch und wirtschaftlich engagierte Personen, die eine Führungsposition innehaben.

Sommerzeltlager für Studenten und andere junge Leute, Entwicklung und Weiterführung neuer pastoraler Strategien und Initiativen, mit eingeschlossen: der optimale Gebrauch von Informations- und Kommunikationstechniken in Evangelisierung, Liturgie und pastoralem Betreuungsangebot. Entwicklung und Weiterführung von neuen Mechanismen für Erwachsenenbildung in Katechese und Homiletik.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Jegliche Pastoralbeauftragten, Jugendliche und auch angehende Führungspersönlichkeiten in Politik und Wirtschaft.

Gründungsjahr

2008.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Verwaltungsbehörde, von einem Bischof als Vorsitzendem geleitet;

Exekutivdirektor – als erster der ausführenden Angestellten;

Programmkoordinatoren,

Ausbildungsleiter,

Verwaltungsbeamte und

Sekretariat

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

5 Mitarbeiter, 20 Fachbereichsmitglieder, 25 “Partner” oder Unterstützer des Instituts.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

In unserem Institut arbeiten ein Priester (Exekutivdirektor) und im Büro 4 Laienarbeiter. Von den 20 Fachbereichsmitgliedern ist eine weiblich. Alle anderen sind ausgebildete Laien – Professoren eines vielfältigen Managementsgebiets.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Unser Priester absolvierte einen Master und einen Doktortitel der Theologie; der Programmkoordinator ist ein Arzt mit Qualifikationen in den Bereichen Gesundheitswesen und Führungsorganisation; der Ausbildungsleiter ist Maschinenbauingenieur mit viel Erfahrung in Geschäftsleitung; unser Verwaltungsbeamter hat ebenfalls viele Jahre Erfahrungen gesammelt, wohingegen sein Sekretär ein junger Hochschulabsolvent mit sieben Jahren Berufserfahrung ist. Die Mehrheit der Fachbereichsmitglieder sind Universitätsprofessoren und Verwaltungsleiter, sowie Managementberater.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Aus-/Weiterbildung der Pastoralbeauftragten, um effektive Führungsqualitäten und Verwaltung in Kirche und Gesellschaft garantieren zu können.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Siehe oben

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Siehe oben

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Siehe oben

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Entwicklung eines Studienplans für die aktuelle Ausbildung von diözesanen Priestern und Bischöfen; Entwicklung eines Ablaufplans für die Ausbildung der Jugend; Entwicklung eines Lehrplans für die Ausbildung von Pastoralbeauftragten durch effektive Nutzung der Informations- und Kommunikationsmedien in Evangelisierung, Liturgie und pastoralem Betreuungsangebot.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Größere Effizienz und Wirksamkeit von Katechese, Liturgie, Gemeindeverwaltung und pastoralem Betreuungsangebot.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Gott als liebender Vater, der alle Dinge seinem liebenden Plan nach anweist.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

All unsere geistliche Arbeit ist von unserem Glauben an Gott inspiriert und durchzogen, ebenso von der Hingabe an die Kirche und von dem Wunsch nach Verbesserung der Gesellschaft.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

SEHEN – URTEILEN – AGIEREN: In unserer pastoralen Arbeit beobachten wir die Entwicklungen der Kirche, wir identifizieren die Bereiche, die vor allem in Hinblick auf Bildung Mängel aufweisen und entwickeln dann ein eigenes Ausbildungsprogramm, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Wir geben die Prozesse weiter, indem wir eben dieses Ausbildungsprogramm anwenden.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir glauben, dass Ausbildung und Betreuung von Jugendlichen in den christlichen Grundlagen eines Hirten, Verwalters und Dieners sie zu besseren Leitern von morgen macht.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Entwicklung und Verwaltung von Ausbildungskursen verschiedener Bereiche von Mitarbeiterführung, Verbreitung von Materialien, Betreuung der Jugend in christlichem Führungsstil, etc.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Bisher wurden 3 Bücher durch unsere Stiftung herausgegeben: Sie beziehen sich auf christliche Betreuung und Mitarbeiterführung – in der Kirche und zu Hause. Sie beinhalten a) das fromme Leben, b) die Jugend und den Hunger nach Bedeutung und c) leidenschaftliches Leben.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Dauerhafte Ausbildung der Pastoralbeauftragten, Ausbildung der Jugend.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Bis hierher haben wir einige bescheidene Erfolge aufgezeichnet… Die Zukunft verspricht sogar, noch erfolgreicher zu werden. Es gibt keine anderen kirchlichen Institute mit unserer Qualität und unserer Anzahl an Fachbereichsmitgliedern.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Wir planen zurzeit äußerliche Anbauten und setzen sie an den vorgesehen Platz, um dem Institut mehr Raum zu geben.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Ein großes Problem ist hauptsächlich die Finanzierung, da Kursteilnehmer aus der Umgebung oft Schwierigkeiten haben, den Kursbeitrag zu zahlen. Daher haben wir versucht, eine Gruppe von Partnern zu organisieren, die das Programm des Instituts mit einer monatlichen Zahlung unterstützen. Dieses Projekt findet allerdings nur langsam Zustimmung…

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die Finanzierung adäquater Ausbildungsmöglichkeiten für unser Programm…

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir hoffen, dass unser Institut in weiten Kreisen bekannt wird, vielleicht sogar außerhalb der Grenzen Nigerias. Wir möchten auch Weiterbildungsprogramme für Priester, Bischöfe und religiöse Vorgesetzte verschiedener Länder der westafrikanischen Sub-Region anbieten. Auch würden wir für die Jugend gerne mehr als ein jährliches Ferienlager anbieten.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wir unterstützen die Laien unserer Kirche dadurch, dass wir die Leiter verschiedener apostolischer Laienorganisationen ausbilden; durch Ausbildung von Christen in führenden öffentlichen Büros und durch die Ausbildung der Jugend, die schließlich die Führungspersönlichkeiten von morgen sind.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir verschicken an lokale Einrichtungen und religiöse Vorgesetzte einen jährlichen Bericht über unser Ausbildungsprogramm. Wir senden einen solchen Bericht auch unseren deutschen Partnerstellen missio und Misereor zu.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Unsere Diözese ist der Sponsor des Projektes, also weiß der Bischof von all unseren Aktionen. Bei der Bischofskonferenz werden jedes Jahr unsere Ausbildungsangebote für Bischöfe bekannt gegeben. Viele Bischöfe nehmen auch einzeln an unseren Weiterbildungsprogrammen teil; so erfahren die meisten von den Tätigkeiten unserer Stiftung.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Da unser Institut erst seit drei Jahren existiert, haben wir die nötigen Verbindungen noch nicht getroffen.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Unser Institut ist noch sehr jung; wir sollten uns aber künftig für nationale und internationale Verbindung einsetzen.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Wir beginnen gerade, den interreligiösen Dialog mit Muslimen in Nigeria anzuregen und zu vereinfachen. Es ist ein Projekt, das zehn hochrangige Muslime mit zehn hochrangigen christlichen Klerikern zwecks Diskussionen verbinden soll. Es wird in den nächsten Wochen starten!

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Es gibt Nicht-Katholiken in unserer Verwaltungsbehörde und auch in unserem Fachbereichs-Team. In letzterem sind wir auch offen, Ausbildungsprogramme für Pastoralbeauftragte protestantischer Kirchen zu entwickeln.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Unser Exekutivdirektor ist Mitglied des Katholisch-theologischen Verbands Nigerias. Wir sollten mit ähnlichen Instituten in anderen Ländern Verbindungen knüpfen.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Sie können uns durch das vorgeschlagene “Netzwerk Pastoral” sehr gut beistehen.




  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.