Jesuitenzentrum für Theologische Reflexion, JCTR

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Offizielle Bezeichnung Jesuit Centre for Theological Reflection, JCTR (Jesuitenzentrum für Theologische Reflexion)
Land / Kontinent Sambia / Afrika
Leitung des Instituts Fr. Leonard Chiti, SJ
Träger des Instituts Society of Jesus, Sambia-Malawi.
Finanzieller Träger des Instituts Society of Jesus, Sambia-Malawi.
Gründungsjahr 1988
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 16 Vollzeitbeschäftigte, 2 Teilzeitangestellte und 6 Freiwillige.
Mitarbeiter an Ihrem Institut Drei Kleriker und 13 Laien.
Kontakt Plot 5880 Great East Road

Kalundu

P.O. Box 35391

Lusaka, Zambia

lcchiti@yahoo.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Jesuit Centre for Theological Reflection, JCTR (Jesuitenzentrum für Theologische Reflexion)

Leitung des Instituts

Fr. Leonard Chiti, SJ

Träger des Instituts

Society of Jesus, Sambia-Malawi.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Society of Jesus, Sambia-Malawi.

Vision / Leitbild

Ausgehend von einer vom Glauben inspirierten Perspektive ein kritisches Verständnis der aktuellen Themen zu entwickeln..

Schwerpunkte der Arbeit

Forschung, Erziehung, Fürsprache, Beratung.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Gründungsjahr

1988.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Drei thematische Programme, freundliche Unterstützung und ein nationales Sekretariat in Lusaka.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

16 Vollzeitbeschäftigte, 2 Teilzeitangestellte und 6 Freiwillige.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Drei Kleriker und 13 Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

4 mit Bachelorabschluss, 3 mit Masterabschluss, die Übrigen mit Diplomen und Zertifikaten.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Wir bieten im Katholisch-Sozialen Ausbildungszentrum (CTS) Kurse an.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Unser Fokus liegt auf religiösen Gruppen und Katholischen Laien.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Wir stehen ein für soziale Gerechtigkeit und möchten diese erreichen, indem wir uns auf die Armen konzentrieren, auf die Bewahrung der menschlichen Würde und des Allgemeinguts.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Meist Ausbildung durch Bewusstseinsbildung.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Ausbildungen zu guten Führungsqualitäten.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Keine Angabe.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Gott, der alle Menschen mit Gott-gegebener Würde erschafft.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Als eine auf dem Glauben beruhende Organisation bildet die christliche Spiritualität das Zentrum unserer Arbeit.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir verwenden den pastoralen Zyklus.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Forschungsergebnisse fließen in unsere Anwaltstätigkeiten mit ein, die darauf zielen, in einer Gesellschaft zu arbeiten, in der Glaube Gerechtigkeit für alle fördert – mit besonderem Augenmerk auf den Armen.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Wir geben einige Publikationen über Katholisch-Soziale Unterrichtsweisen heraus, veranstalten Kurse und berufen zeitweise Besprechungen ein.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir geben zwei Publikationen, unsere Bekanntmachungen und einen jesuitischen Ergängzungsband heraus.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Werte in öffentlichen Reden und im Politiktreiben zu vermitteln.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Wir haben eine eingebaute Kontrolle und einen Evaluationsmechanismus, der regelmäßig angewandt wird.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Unser Land wählte erst kürzlich neue Führungspersönlichkeiten und so konzentrierten wir unsere Aufmerksamkeit darauf, dass diese das Modell der dienenden Führung wahren.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Manchmal begegnen wir Widerstand ausgehend von den politischen Anführern, wenn wir sie über die Moral in öffentlichen Büros herausfordern oder wenn Politiker kritisiert werden.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

In diesem Moment ist es wohl am schwierigsten, zu den neuen Fürhungspersönlichkeiten durchzudringen, um sie davon zu überzeugen, die Pflege der Armen an erste Stelle zu setzen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir hoffen, dass sich unsere christliche Botschaft im öffentlichen Leben und Diskurs durchsetzt.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wir bieten Kurse über Katholische-Soziale Unterrichtsweisen für die Personen im öffentlichen und beruflichen Leben.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Häufig benutzen wir die Medien sowie unser weitreichendes Unterstützungsnetzwerk.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir führen eine gute Beziehung zur Bischofskonferenz und laden sie regelmäßig ein, ihre Meinungen über Wirtschaft, Politik und Sozialsektoren des Landes mit einzubringen.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir arbeiten mit ähnlich gesinnten Organisationen zahlreicher Bereiche wie Schulden, Hilfe und Handel zusammen.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Auch international arbeiten wir mit vielen katholischen Gruppen zusammen – vor allem solchen, die mit der Society of Jesus verknüpft sind.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Wir nehmen an vielen Aktivitäten teil, die von den drei christlichen Schirmorganisationen (Christliches Konzil Sambias, CCZ, Evangelische Nachfolge Sambias, EFZ und Bischofskonferenz Sambia, ZEC.) organisiert werden.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Siehe oben.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Zurzeit mit keiner.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir haben mit der Deutschen Bischofskonferenz bereits im Forschungsbereich zusammengearbeitet. Dies ist eine der Weisen, auf die wir mit Ihnen in Verbindung treten können. Wir könnten Sie auch mit einem unserer allgemeinen pastoralen Themen in Beziehung bringen, z. B. Bildung der Werte im öffentlichen Leben.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.