Institute of Indian Culture

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Offizielle Bezeichnung Indisches Kulturinstitut, Mumbai.
Land / Kontinent Indien / Asien
Leitung des Instituts Dr. (Fr.) Joseph Mundananikkal SVD.
Träger des Instituts Gesellschaft des Göttlichen Wortes, Provinz Mumbai
Finanzieller Träger des Instituts Gesellschaft des Göttlichen Wortes, Provinz Mumbai
Gründungsjahr 1950
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 13
Mitarbeiter an Ihrem Institut Dr. (Fr.). Joseph Mundananikkal SVD (Leitung), Dr. (Fr.). S.M. Michael SVD (Programmkoordinator), Dr. (Fr.) Augustine Kanjamala SVD (Doktorandensupervisor), Fr. Joyson Kurian SVD (Schatzmeister), Dr. Leela D’Souza (Mastersupervisor), Dr. Myrtle Barse (Doktorandensupervisor). Mit Ausnahme der beiden letztgenannten (Laien) sind alle anderen Priester, die der Gesellschaft des Göttlichen Wortes der Indischen Provinz Mumbai angehören.
Kontakt Mahakali Caves Road,

Andheri East,

Mumbai 400093

India

Phone: 0091-22-28368038 0091-22-28368038

iicbombay@gmail.com


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Indisches Kulturinstitut, Mumbai.

Leitung des Instituts

Dr. (Fr.) Joseph Mundananikkal SVD.

Träger des Instituts

Gesellschaft des Göttlichen Wortes, Provinz Mumbai

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Gesellschaft des Göttlichen Wortes, Provinz Mumbai

Vision / Leitbild

Vision: Inspiriert durch den Geist Gottes, zur Förderung einer gerechten und humanen Gesellschaft.

Mission: Wir verpflichten uns dazu, verlässliche und recherchierte Daten über die Kultur, Gesellschaft und Religion Indiens zu generieren und zu teilen. Wir tun dies durch Forschung und Publikation, Animationsprogramme, Vorträge und Beteiligung von Dialog und Zusammenarbeit mit anderen Instituten, die unsere Vision teilen.

Schwerpunkte der Arbeit

Ausführung von Forschungsarbeit in den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Religion, wobei der Schwerpunkt auf aktuellen Forschungsergebnissen der Bereiche Anthropologie und Soziologie, mit besonderem Schwerpunkt auf marginalisierten Bevölkerungsgruppen liegt. Wir bemühen uns, dir multi-religiöse Struktur der indischen Nation zu fördern und zu stärken.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Forschungsstudenten, Mitglieder der allgemeinen Öffentlichkeit, Aktivisten und Akademiker, die als Ansprechpartner und als aktive Teilnehmer unserer Seminare, Workshops und Forschungsprojekte zu uns kommen. Die meisten Teilnehmer unserer Arbeit sind Laien, meist Nicht-Christen.

Gründungsjahr

1950.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Unser Direktor steht insgesamt für die Leitung des Instituts. Es gibt außerdem einen Programm-Koordinator, der maßgeblich an der Umsetzung der Programme arbeitet. Der Schatzmeister befasst sich mit den finanziellen Angelegenheiten. Die Mitglieder der Fakultät, die alle in Ehrenämtern arbeiten, unterstützen uns, indem sie als Aufsichtsbehörden für die Masterstudenten und Doktoranden fungieren.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Mitarbeiter: sechs; ehrenamtliche Fakultätsmitglieder: drei; Mitglieder des Verwaltungspersonals (vier, alle sind Mitglieder der indischen Provinz Mumbai der Gesellschaft des Göttlichen Wortes).

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Dr. (Fr.). Joseph Mundananikkal SVD (Leitung), Dr. (Fr.). S.M. Michael SVD (Programmkoordinator), Dr. (Fr.) Augustine Kanjamala SVD (Doktorandensupervisor), Fr. Joyson Kurian SVD (Schatzmeister), Dr. Leela D’Souza (Mastersupervisor), Dr. Myrtle Barse (Doktorandensupervisor). Mit Ausnahme der beiden letztgenannten (Laien) sind alle anderen Priester, die der Gesellschaft des Göttlichen Wortes der Indischen Provinz Mumbai angehören.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Dr. Joseph Mundananikkal (Promotion), Dr. S.M. Michael (Promotion), Dr. Augustine Kanjamala (Promotion), Fr. Joyson Kurian (Masterabschluss), Dr. Leela D’Souza (Promotion), Dr. Myrtle Barse (Promotion).

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Wir stehen im Dienst des Missionsauftrags der Kirche in der säkularen akademischen Welt, um Stimme und Option der katholischen Kirche aufzuzeigen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Die Erforschung der Dynamik, die von Ausgrenzung in verschiedenen Gemeinden in Indien zeugt, um den Tendenzen eines monolithischen kulturellen Nationalismus entgegenzutreten.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Studierende können sich am Institut für einen Master of Arts und Forschung einschreiben oder sich als Doktorand am Institut für Indische Kultur registrieren. Letzteres ist ein Postgraduierten-Forschungszentrum in Soziologie und Anthropologie, anerkannt von der Universität Mumbai. Wir besitzen auch eine Bibliothek mit über 41.000 Bücher, die für die Öffentlichkeit als Präsenzbibliothek zugänglich ist. Studenten können die Einrichtungen der Bibliothek nutzen, um dort einfach zu sitzen oder seriöse Studien durchzuführen.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Siehe oben.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Dr. S.M. Michael, der Programm-Koordinator, leitet für die Katholiken der Erzdiözese Mumbai regelmäßig einen Grundkurs im Interreligiösen Dialog. Der Kurs besteht aus sechs Wochenendsitzungen. Jedes Jahr nehmen rund 30 Personen daran Teil.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Der Grundkurs Interreligiöser Dialog bereichert das Leben der Christen, sodass sie unter den Nicht-Christen ein stärkeres Zeugnis für Christus ablegen können.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Gott, der sich aktiv an menschlichen Angelegenheiten beteiligt und der Geist Gottes, der es uns ermöglicht, ein besseres Verständnis zwischen den Völkern und Gemeinschaften entstehen zu lassen.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die christliche Spiritualität der Versöhnung inspiriert uns, zu handeln.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Wir nutzen zeiterprobte Methoden der Sozialwissenschaften, wie zum Beispiel die Erhebungsmethode, um Einblicke in gesellschaftliche Realitäten zu bekommen. Diese haben einen direkten Einfluss auf unsere Ergebnisse und Resultate.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir zeigen Eigeninitiative in Schriften und Publikationen sowie im Aktivismus, um dem Wachstum fundamentalistischer Ideologien entgegenzuwirken.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Wir führen Workshops zu aktuellen Themen durch, leiten Studierende bei Nachforschungen an, veranstalten in der Universität und auf Nichtgraduierten-Ebene Vorträge und organisieren Animationsprogramme für die Kirche und das Missionspersonal.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Zurzeit veröffentlichen wir zweimal im Jahr den IIC Newsletter und planen, bald die Veröffentlichung einer sozialwissenschaftlichen Zeitschrift einzuleiten.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Voranbringung der SVD-Tradition: in den Kulturen der verschiedenen Personen tief verwurzelt bleiben und gleichzeitig den Blick auf die Förderung der Werte des Evangeliums richten.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Der Aufgabenbereich des Instituts ist sehr groß, aber im Moment sind wir aufgrund Ressourcenkrise nicht in der Lage, so viel zu erreichen, wie wir gekonnt hätten.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Dr. Augustine Kanjamala schließt gerade ihre Arbeit an dem Buchband "Die Zukunft der christlichen Mission in Indien" ab. Dr. S.M. Michael ist in Initiativen des interreligiösen Dialogs beteiligt und Dr. Joseph Mundananikkal konzentriert sich neben der täglichen Arbeit am Institut für Indische Kultur zurzeit auf seine Lehrtätigkeit an der Universität von Mumbai.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Einschränkungen bezüglich Finanzen und Personal.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Neue Wege in der Gewinnung von mehr Begünstigungen durch die Gestaltung von Programmen zu finden, die auf die heutigen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir möchten das Institut indischer Kultur zu einem der führenden Zentren in Indien machen, das umfangreiche Daten im Hinblick auf die kulturelle Dynamik von Indien bietet und damit in den Bereichen Kultur und Religion ein Ressourcen-Center für alle Christen Indiens wird.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Fast alle unsere Programme sind von und für Laien.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir sind regelmäßig in Kontakt mit der örtlichen Gemeinde, dem Dekanat und der Diözese.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Erzdiözese Bombay nutzt die Dienste des Instituts, um den Grundkurs Interreligiösen Dialogs stattfinden zu lassen. Dr. S.M. Michael ist ein aktives Mitglied des Pastoralteams der Erzdiözese.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir sind in Verbindung mit einem ähnlichen Institut in Guwahati, das in Nordostindien liegt und den Namen Sanskriti trägt. Ebenfalls verbunden sind wir mit dem Zentrum für Soziale Aktion bei Baroda, Gujarat.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Das Institut für Indische Kultur sowie die Mitglieder des Personals pflegen eine aktive Mitgliedschaft in Anthropos International, einer Initiative der Gesellschaft des göttlichen Wortes. Dr. S.M. Michael ist ein Mitglied der Internationalen Vereinigung von Missionstheologen.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Wir kooperieren mit gleichgesinnten Wissenschaftlern, um die Tendenzen des kulturellen Nationalismus und Fundamentalismus in allen Religionen zu vermeiden. Wir sind regelmäßig in Kontakt mit religiösen Führern in der Nachbarschaft und haben mit ihnen immer wieder interaktive Sitzungen zu verschiedenen Themen.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Von unserer Seite wurden nicht viele sichtbare ökumenische Projekte in Angriff genommen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Wir sind mit der Päpstlichen Kommission für Kultur sowie mit Anthropos International verbunden.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Derzeit sind wir uns darüber nicht im Klaren.




  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.