Institut für Pastoraltheologie (AMECEA)

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Offizielle Bezeichnung Institut/Abteilung für Pastoraltheologie, AMECEA.
Land / Kontinent Kenia / Afrika
Leitung des Instituts Rev. Dr. Nicolaus Segeja.
Träger des Instituts Katholische Universität von Ostafrika (CUEA) - AMECEA: Privilegiert als eine private Universität im Jahr 1992.
Finanzieller Träger des Instituts AMECEA-Bischöfe.
Gründungsjahr 1984.
Anzahl der Angstellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) Das Institut verfügt über drei Vollzeit-Dozenten, andere Dozenten lehren Wahlfächer in der Fakultät, zudem gibt es andere externe Prüfer von anderen Institutionen, und die Sekretäre die das Institut der Fakultät unterstützen.
Mitarbeiter an Ihrem Institut Priester und Laien
Kontakt Blessed Bakanja AMECEA College (BBAC)

P.O. Box 15391, 00509

Nairobi, Kenya

admin@cuea.edu

www.amecea.org


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Institut/Abteilung für Pastoraltheologie, AMECEA.

Leitung des Instituts

Rev. Dr. Nicolaus Segeja.

Träger des Instituts

Katholische Universität von Ostafrika (CUEA) - AMECEA: Privilegiert als eine private Universität im Jahr 1992.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

AMECEA-Bischöfe.

Vision / Leitbild

Mission: Die Familie Gottes in der AMECEA Region zu befreien und zu verwandeln und darüber hinaus zu glaubwürdigen und prophetischen Zeugen des Heilsereignisses in Christus werden zu lassen, durch: die Förderung eines ehrfürchtigen Dialogs, Einheit, Versöhnung, Gerechtigkeit, Frieden und Solidarität sowie durch die Förderung der tieferen Evangelisierung, konstantem Gespräch und Gebet, Inkulturation, Ökumene und interreligiösem Dialog; relevante und qualitätssichernde Ausbildung der Studenten in Pastoraltheologie als Akteure der Evangelisierung, weiterführende Forschung der wiederbelebenden und pflegenden Rolle Kleiner Christlicher Gemeinschaften in der Evangelisierung und dem Gemeindedienst; Forschung und Publikationen über die pastoralen Herausforderungen, die die Kirche und die Gesellschaft in AMECEA Ländern und Afrika beeinflussen; Befähigung/Stärkung der Laien, Priester, Ordensleute, um ihre Rolle in Kirche und Gesellschaft übernehmen zu können.

Schwerpunkte der Arbeit

Das Institut konzentriert sich auf die dreifache Rolle der Universität, nämlich Forschung, Lehre/Lernen und Gemeindedienst. Das Institut beschäftigt sich mit der gemeinsamen Forschung in Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung bezüglich verschiedener Themen die im Zusammenhang mit dem Gebiet der Evangelisierung stehen. In Bezug auf Lehren/Lernen bereitet das Institut künftige Pastoralreferenten, vor allem Priester, die für weiterführende Studien an die Universität kommen, auf ihre berufliche Tätigkeit vor. Das Institut bietet den Masterabschluss in Theologie und den Doktor der Philosophie mit Spezialisierung in Pastoraltheologie an. Dies reicht bis hin zu anderen kirchlichen Laien (Seelsorgern, Geistlichen) in ihren jeweiligen Diözesen und Pfarreien um diese auf die Führung und geistlichen Rollen durch Organisation von Workshops und Seminaren vorzubereiten.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Studenten die sich auf Pastoraltheologie spezialisieren möchten, andere der CUEA Gemeinschaft, die die Leistungen des Instituts benötigen, Ordensleute und Laien in den AMECEA Diözesen und darüber hinaus.

Gründungsjahr

Die Theologische Fakultät wurde im Jahr 1984 gegründet, damals wurde die Universität als Katholische Hochschule für Ostafrika (CHIEA) bezeichnet.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Das Institut ist eines von sieben Instituten in der Theologischen Fakultät. Die Fakultät wird von einem Dekan geleitet. Der Leiter des Instituts berichtet direkt an den Dekan. Der Dekan berichtet auch an den stellvertretenden Vize-Kanzler/Akademische Angelegenheiten (DVD acad.).

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Das Institut verfügt über drei Vollzeit-Dozenten, andere Dozenten lehren Wahlfächer in der Fakultät, zudem gibt es andere externe Prüfer von anderen Institutionen, und die Sekretäre die das Institut der Fakultät unterstützen.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Das Personal besteht aus Priestern und Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Die Dozenten haben Doktortitel im Bereich der Pastoraltheologie und andere aus anderen Abteilungen, die Wahlfächer lehren, haben ebenfalls Doktortitel.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Pastoralreferenten, Laien, Priester und Ordensleute auf die Evangelisierung der Kirche in Afrika und darüber hinaus vorzubereiten.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Der pastorale Schwerpunkt liegt mehr auf der Diözese, Pfarreien und Kleinen Christlichen Gemeinschaften (SCC), insbesondere in Bereichen der Kirchenleitung, die durch den Grundsatz des Evangeliums, dem Dienst in Gerechtigkeit und Liebe, gebildet wurde.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Bereit zu sein, die Kirche in jeder Gemeinde afrikanischer Gesellschaften zu begründen, als Gemeinden für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Forschen und gründen pastoraler Bedürfnisse in den verschiedenen Ländern der AMECEA Region und Ausbildung durch Workshops und Seminare gemäß den Forschungsergebnissen oder anderen geäußerten Bedürfnissen der verschiedenen Ortskirchen.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Vor kurzem hat das Institut zusammen mit dem Zentrum für Soziale Gerechtigkeit und Ethik die Ausbildung des Klerus der Diözese Gulu und Kabaare in Uganda und Moshi in Tansania ermöglicht.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Dies bedeutet, dass die Laien, Priester, Ordensmänner und -frauen an der pastoralen Arbeit beteiligt waren und dazu beigetragen haben, die enorme Verantwortung zu verstehen, welche zu erfüllen sie nur durch Ausübung einer guten pastoralen Planung und dem Einsatz moderner Fähigkeiten der strategischen Planung bewältigen können. In Bereichen der Katechese wird ihnen geholfen, Fähigkeiten der Seelsorge zu erlernen, die als Mittel eingesetzt werden können, um das Volk Gottes in Einklang mit dem zu bringen, was sie durchmachen wegen des Glaubens, zu dem sie sich bekennen.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Die Vorstellung von Jesus Christus als guten Hirten inspiriert den pastoralen Ansatz für alle pastoralen Aktivitäten.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Christliche Spiritualität, die auf den vier Säulen des Wortes Gottes, Gebet, Sakramente, und Werke der Nächstenliebe basiert, hat der pastoralen Arbeit in diesem Institut Form gegeben.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Das Institut hat eine Methode zur Analyse der Realität oder pastoralen Situation verwendet. Diese kann als der pastorale Kreis angesehen werden, der in vier Stadien aufgeteilt ist, um pastorale Arbeit zu tun. Diese sind:

Erfahrung: Dieser erste Schritt umfasst das anfängliche Sammeln von Erfahrungen selbst. Es erfordert Einfügung in eine Situation vor Ort und die Erhebung von Daten über soziale Probleme und deren Auswirkungen. Dies ermöglicht, in Kontakt mit konkreten Erfahrungen realer Situationen zu kommen, die das Leben vieler beeinflussen.

Soziale Analyse: Der zweite Schritt beschäftigt sich mit der gravierenden sozialen Analyse, um alle Faktoren hinter einer bestimmten sozialen Situation zu verstehen. Soziale Analyse bedeutet, schwierige Fragen über die Ursachen der Ungerechtigkeiten und die Verbindungen der Streitpunkte/Themen zu stellen, um zu entdecken, wer wirklich „hinter den Kulissen“ für soziale Probleme verantwortlich ist und welche Systeme oder Handlungsmuster diese aufrechterhalten. Dies erfordert die Unterstützung externer Experten, die ihr Fachwissen in Bereichen der Soziologie, Anthropologie, Ökonomie, Politikwissenschaft und Psychologie anwenden können.

Theologische Reflexion: Dieser Schritt begleitet die soziale Analyse und gibt uns die Werkzeuge, um ordnungsgemäße Urteile über gesellschaftliche Realitäten im Licht des Glaubens zu fällen. In diesem Stadium werden die Erfahrung und das Datum erfasst und durch Dialog und den lebendigen Glauben erleuchtet, die durch das Wort Gottes und theologische Traditionen die zeitgenössischen Situationen ertragbar machen.

Pastorale Planung: In dieser Phase werden Handlungsoptionen beschlossen. Dieser Schritt soll eine Antwort auf die neuen Erkenntnisse geben, die durch den Entwurf eines Ablaufes von Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Zukunft dienen. Dies ist der Punkt, wo wir fundierte Entscheidungen treffen und effektive Strategien wählen. Das Ziel dieser Phase ist es, Aktionsprogramme zu entwerfen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Prophetische Ansätze: Förderung, Anleitung und Führung. Warnung vor Gefahren, Korrektur und Ermahnung, Interpretation der Zeichen der Zeit, etc.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Das Institut ist an einer Reihe von Aktivitäten beteiligt. Es werden verschiedene Papiere/Zeitungen zusammen mit anderen Instituten nach den interdisziplinären Sessions der Theologischen Fakultät veröffentlicht. Es werden Papiere/Zeitungen erstellt, die in der theologischen Zeitschrift African Christian Studies veröffentlicht werden. Lehren/Lernen wird durch verschiedene Kurse in BA, MA und PhD-Programmen durchgeführt. Vorlesungen laufen jeden Tag von 8:00 bis 13:00 Uhr - Montag bis Freitag. Das Studienjahr ist in zwei Semester von August bis Dezember und von Januar bis April aufgeteilt. Die Universität, die nun das neue Trimester-System einführt, kann Studenten am Anfang jedes neuen Trimesters aufnehmen.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Die Publikationen der Artikel des Instituts werden im Theologischen Journal - wie bereits erwähnt- veröffentlicht.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die Vorbereitung der Studenten der Pastoraltheologie darauf, effiziente und effektive Akteure der Evangelisierung zu werden.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Effektiv.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Aus der Abteilung ein pastorales Institut werden zu lassen, das schließlich einen kirchlichen Abschluss anbietet. Dies würde durch mehrere Doktoranden, die wiederum ihre Dienste dem Institut zur Verfügung stellen, begünstigt werden.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Es ist unsere Hoffnung, dass die Abteilung stärker wachsen wird bzgl. relevanter Kurse der pastoralen Bedürfnisse dieser AMECEA Region und Afrika im Allgemeinen.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Laien finden ein günstiges Umfeld für ihre Ausbildung als Führer der Kirche und Geistliche/Priester.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Die Forschungsergebnisse und Artikel der Abteilung, einmal veröffentlicht, werden durch die Theologische Zeitschrift, die in verschiedenen Diözesen, angeschlossenen Hochschulen, Theologischen Instituten, Bibliotheken und an Privatpersonen verteilt wird, die die Zeitschrift abonniert haben, verbreitet.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Bischofskonferenz der AMECEA Region und darüber hinaus schicken ihre Studenten Priester, Laien und Ordensleute, um an dem Kurs der Pastoraltheologie teilzunehmen. Sie versuchen ihren akademischen und finanziellen Bedürfnisse gerecht zu werden.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

In der AMECEA Region gibt es eine enge Zusammenarbeit und daher Verbindungen und Vernetzungen, sogar auf nationaler Ebene.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Wir freuen uns auf dieses Netzwerk Pastoral, um uns mit anderen Institutionen dieser Art zu vernetzen.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir freuen uns mit Ihnen zu arbeiten, um vollen Nutzen aus diesem Projekt NetzwerkPastoral zu ziehen, dass der Verbesserung unserer Zusammenarbeit und Vernetzung mit allen Pastoralen Institutionen die sich schließlich für dieses Projekt beworben haben, dienlich ist.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.