Institut Supérieur de Sciences Religieuses (ISSR)

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Offizielle Bezeichnung Institut Supérieur de Sciences Religieuses (ISSR)
Land / Kontinent Kongo / Afrika
Leitung des Instituts Es wird geleitet von Rektor Fr. Jean Makaya. Ein Rektor, Ein akademischer Generalsekretär und ein Verwaltungsgeneralsekretär.
Träger des Instituts Ein Bischof Präsident des Verwaltungsrates und ein Bischof Vizepräsident.
Finanzieller Träger des Instituts Die Diözesen und Kongregationen, welche Kandidaten zur Ausbildung schicken. Die Partner der Kirchen des Nordens, die unsere Ausbildungsaktion unterstützen. Lokale Selbstfinanzierung.
Gründungsjahr 1962
Anzahl der Angstellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 14 Angestellte, ein freier Mitarbeiter, 34 Lehrer in Teilzeit.
Mitarbeiter an Ihrem Institut Unter den Mitgliedern unseres Instituts befinden sich zwei Priester, eine Ordensfrau, und der Rest sind Laien. Der Lehrkörper besteht zu 41% aus Priestern, 6% Ordensfrauen und 53% Laien.
Kontakt Recteur: Jean Makaya

B.P. 621,

Kinshasa/Limete

RD Congo

makayajean2004@yahoo.fr


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Institut Supérieur de Sciences Religieuses (ISSR)

Leitung des Instituts

Es wird geleitet von Rektor Fr. Jean Makaya. Ein Rektor, ein akademischer Generalsekretär und ein Verwaltungsgeneralsekretär.

Träger des Instituts

Ein Bischof als Präsident des Verwaltungsrates und ein Bischof als Vizepräsident.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Die Diözesen und Kongregationen, welche Kandidaten zur Ausbildung schicken. Die Partner der Kirchen des Nordens, die unsere Ausbildungsaktion unterstützen. Lokale Selbstfinanzierung.

Vision / Leitbild

Den Diözesen, Pfarreien, Schulen, spezialisierten Umfeldern und christlichen Basisgemeinschaften, authentische laizistische Zeugen Christi zur Verfügung zu stellen. Verwurzelt im persönlichen, gereiften und reflektierten Glauben und in der Lage ihn zu verteidigen. Sie leben ihr Engagement als Eheleute oder als Geweihte zutiefst. Fähig, aktiv zum Wachstum der Familien-Kirche Gottes beizutragen. Sie spielen ganz ihre Rolle als Sauerteig in der Gesellschaft. Konkret sind sie in der Lage, die Betreuung und den Religionsunterricht der Kinder und Jugendlichen an den Schulen, in den Pfarreien und spezialisierten Umfeldern sicherzustellen. Als Leiter sind sie in der Lage, die Gemeinschaften sowohl aus religiöser Sicht als auch bezüglich der menschlichen Förderung und der ganzheitlichen Entwicklung zu betreuen.

Schwerpunkte der Arbeit

Die Ausbildung von Ausbildern der Betreuer der christlichen Basisgemeinschaften auf dem Gebiet der Katechese, der Pastoral und der Entwicklung. Ausbildung als christlicher Leiter, um gewisse Verantwortlichkeiten in den christlichen Gemeinschaften und der Gesellschaft zu übernehmen. Einführung in das Management und die Betreuung der gemeinschaftlichen Entwicklung und der Förderung des Gemeinwohls.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Laien und Ordensleute (Männer und Frauen) mit Pastoralerfahrung oder religiösem Engagement von mindestens zwei Jahren in der Gemeinde, die sie zur Ausbildung schickt. Priester befinden sich dort in ihrer Eigenschaft als Lehrer.

Gründungsjahr

Das Institut Supérieur de Sciences Religieuses von Kinshasa-Limete wurde 1962 von der Bischofsversammlung der Kirchenprovinz von Kinshasa, abgekürzt ASSEPKIN, gegründet.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Ein Rektor, ein Institutionsprüfer, der den Bischöfen des ASSEPKIN antwortet. Ein akademischer Generalsekretär, betraut mit der Organisation der Ausbildung. Ein Verwaltungsgeneralsekretär, betraut mit Verwaltungs-, Material- und Finanzfragen.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

14 Angestellte, ein freier Mitarbeiter, 34 Lehrer in Teilzeit.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Unter den Mitgliedern unseres Instituts befinden sich zwei Priester, eine Ordensfrau und der Rest sind Laien. Der Lehrkörper besteht zu 41% aus Priestern, 6% Ordensfrauen und 53% Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Zwei Doktoren, zwei Lizentiaten, drei Graduierte, vier mit Oberschulabschluss, vier mit Grundschulabschluss (Aufseher und Bedienstete). Was den Lehrkörper auf Teilzeitbasis anbelangt: 14 Doktoren, 19 Lizentiaten, ein Beauftragter für die praktischen berufsbildenden Kurse.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Gesamtpastoral, Katechese und Entwicklung.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Ausbildung der Lehrer des Religionskurses, der pastoralen Betreuer, die verantwortlich für die christlichen Gemeinschaften sind und leitenden Betreuern der Mikro-Entwicklungs-Projekte.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

In die Tiefe gehende Evangelisation der Bevölkerung, angefangen bei den, an der Basis lebenden kirchlichen Gemeinschaften; die humane ganzheitliche Förderung als Auswirkung der Befreiung durch die Verkündigung des Evangeliums. Vierachsige Ausbildung: Theologie, Geisteswissenschaften, Betreuung und Spiritualität. Diese Achsen sind aufgebrochen in die Ausbildungsmodule und Fächer, die das Programm, der über drei Jahre erteilten Kurse konstituieren.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Die Ausbildung der Ausbilder der Katecheten (Katechisten) für Schulen und Pfarreien. Die Bibel- und Katecheseausbildung von Erwachsenen in den christlichen Gemeinschaften. Reflexionen und Publikationen zu den Themen der Vertiefung des Glaubens und der pastoralen und katechetischen Praxis. Die Reflexion und Analyse ökonomischer, politischer, sozialer, kultureller und religiöser Probleme, in Hinsicht auf die Aktionen zur menschlichen Förderung und Entwicklung. Die Animation und Feier der christlichen Geheimnisse über die kontextualisierten Liturgien. Vertiefung der laizistischen Spiritualität. Spirituelle Begleitung in den spezialisierten Umfeldern (Gefängnisse, Krankenhäuser, Marginalisierte...).

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

All unsere früheren Aktionen laufen verlangsamt, aufgrund unserer aktuellen finanziellen Schwierigkeiten. Das Institut organisiert jedes Jahr Praktika vor Ort, Kolloquien, Konferenzen und Debatten zu aktuellen Themen, abgesehen von Kursen, Ausbildungsveranstaltungen und Exerzitien aus der Perspektive der Inkulturation der christlichen Botschaft. Das Institut stellt den Gemeinschaften zahlreiche Publikationen über Seelsorge, Katechese, Liturgie, Entwicklung und Spiritualität zur Verfügung.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Man kann keine echte Katechese durchführen, ohne dem Katecheseschüler nahe (und geliebt) zu sein. Die Katecheseschüler sind eingeladen zum Leben der Mildtätigkeit, indem sie Verantwortung für ihre eigene Lebensgemeinschaft übernehmen. Alle Katechese, die ihres Namens würdig ist, muss mit dem Ausdruck der Freude über das empfangene Heil in einer para-liturgischen oder liturgischen Feier, insbesondere der Eucharistie, der Gipfel aller Feierlichkeiten, beginnen. Der Katechet muss ein geretteter Mensch sein, der anderen dieses Heil mit Liebe kommuniziert und gemeinsam mit ihnen in der Eucharistie die Freude gerettet zu sein feiert.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Der Afrikaner nutzt verschiedene Bilder: Gott, Vater, Mutter, Onkel, Familienoberhaupt, Retter, wohltätiger Urvater... etc. Das Institut präsentiert einen Gott „Vater“, uns nahe, Vater unseres Herren Jesus Christus, Retter unseres Lebens durch seine Passion, seinen Tot am Kreuz und seine Auferstehung. Aus der Perspektive einer, als Gottes Familie definierten afrikanischen Kirche, handelt es sich nicht darum, einen Gott der Opposition zwischen „reich und arm“ zu präsentieren, der sich genieren würde, unter unseren armen Familien zu wohnen oder der den Zustand der materiellen Armut des Afrikaners unterstützen würde. Aber ein Gott, der uns seinen Geist gibt, der uns befreit von allen Formen der Unterdrückung, von innen oder außen.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Es handelt sich vor allem um die „laizistische christliche Spiritualität“. Laie zu sein, bedeutet keinen „Mangel an Gottes Liebe“ oder „unzureichend davon zu haben“. Die Geschichte gibt uns Beispiele zahlreicher Laien, die die Kirche vor dem Abgrund gerettet haben. Es liegt nahe zu glauben, dass gut ausgebildete und fromme Laien die soliden Säulen des Glaubens und des Lebens der Kirche in der Welt sind. Und die Kirche muss ihre Ausbildung ernsthaft unterstützen und vertiefen.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Direkte und indirekte Beobachtungen, Fragebögen, Praktikaberichte, Kolloquienberichte, Seminare, Veranstaltungen und Workshops etc. Periodische Evaluierungen mit unseren vor Ort ausgebildeten Ehemaligen. Diese Verfahren werden in der Gruppe ausgearbeitet, anlässlich unserer Treffen, bei denen jeder Teilnehmer seine Probleme äußern kann, festgehalten und analysiert. Zur Vertiefung der aufgeworfenen Fragen werden die Vorgehensweisen entkoppelt und durch die Kanäle der Diözesen, Pfarreien oder durch direkten Kontakt mit den zur Verfügung stehenden Mitteln verschickt.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Die Kirche ist eine angezündete Lampe, um die Finsternis der Gesellschaft zu erhellen und zu vertreiben. Die Kirche muss sich bemühen, ein Vorbild in der gerechten und transparenten Führung ihrer Strukturen zu sein, um die Gesellschaft anzutreiben. Mit ihrem Beispiel soll sie fortan das Evangelium tragen, die Menschen dieser Zeit sind durch die Reden und widersprüchlichen Lebenszeugnisse der „Boten“ entwöhnt. Das Institut will die Heiligkeit unserer Führungsstrukturen und die Personen, die das Evangelium verbreiten, ansprechen, um einen glaubwürdigen Diskurs für die Organisation der Gesellschaft von morgen zu halten. Das Institut stellt der Kirche und der Gesellschaft Männer und Frauen, begabt mit einem neuen Geist, zur Verfügung, um der Kirche und der Gesellschaft den Wandel einzuhauchen.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Das Institut bemüht sich, sich zu erholen, nachdem sich all seine externen Partner zurückgezogen und damit Instabilität und unvorhersehbare Arbeitsvorgänge verursacht haben. Da die lokalen Partner ebenfalls finanziell schwer getroffen sind, bauen wir nur auf die Selbstfinanzierung. Überlegungen werden angestellt, aber die Publikationen sind fast zum Erliegen gekommen. Die Kurse werden normal erteilt, es ist für uns ein großes Leid, unseren Ehrenamtler nach mehreren Tagen des Sparens entlassen zu müssen. Einige sehr begrenzte Exposees halten sich noch, aber nicht die Kolloquien.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Zeitschriften: Chaînon, TamTam, mangels finanzieller Mittel suspendiert. Handbücher zur Katechese für den Grundschulunterricht. Handbücher für den Religionsunterricht an weiterführenden Schulen. Handbücher der katechetischen Methodologie für Grund- und Oberschulunterricht. Handbücher zur neuen Ämterführung in der Kirche. Handbücher zur permanenten Ausbildung der Verantwortlichen der Basisgemeinschaften. Ein, aus den Reflexionen der Kolloquien entstandenes Buch. Heft mit Material zu liturgischen Feiern bei Abwesenheit des Priesters. Berichte der Seminare, Workshops, Bildungsveranstaltungen. Praktikumsberichte und Studienabschlussarbeiten. Anzuwendende Managementwerkzeuge, etc.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die sorgfältige Ausbildung der pastoralen Laienbetreuer, unverzichtbare Mitarbeiter der Kirche von morgen.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Das Institut hatte seine Geschwindigkeit und Ausstrahlung in seinen Aktivitäten um das Jahr 2000 herum erreicht. Leider kam es zu einer Umkehr der Situation innerhalb der Führung, mit allen unvorhersehbaren Konsequenzen. „Die Fischerei geht immer einher mit dem Tod teurer Geschöpfe und sorgfältig durchgeführter Werke.“ Aber wir glauben an die Auferstehung, es ist vielleicht dieser Moment, der uns die Hoffnung gibt, uns aufzurichten.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Das Meistern der Werkzeuge für eine transparentere und kollegialere Führung. Die größte Sichtbarkeit der Aktivitäten des Instituts im Land und in der Welt. Die Suche nach verschiedenen Möglichkeiten, die notwendigen lokalen Ressourcen zu mobilisieren. Die Wiederbelebung der Ausbildungs-, Betreuungs- und Rechercheaktivitäten für die Ortskirche und die Gesellschaft.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Das Ausbildungsprojekt hängt vor allem von den diesbezüglich zugeteilten Subventionen ab. Wenn sich die Hilfsorganisationen zurückziehen, selbst mit Vorankündigung, erteilen sie den kurz- und mittelfristigen Projekten einen tödlichen Schlag, bevor andere Überlebensansätze gefunden werden können. Die finanziellen Mittel, um die Ausbildung neu zu starten, modernes Lehrmaterial anzuschaffen, Recherche, Publikationen, die Räumlichkeiten und das Mobiliar in Stand zu setzten, die Bibliothek mit neuen Forschungshilfsmitteln und aktuellen Handbüchern auszurüsten, um Seminare und Kolloquien zu organisieren, etc.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die Herausforderung ist die Sichtbarkeit des Handelns der Kirchen heute. Der  steigende Einfluss der importierten religiösen Sekten verdeckt die Effektivität des Handelns der katholischen Kirche heute in unserem Land. Es gibt Stadtviertel und Dörfer im Landesinneren, einst geprägt von der Präsenz katholischen Handelns, die heute von den Sekten besetzt sind. Die Herausforderung der gründlichen Evangelisierung des Volkes muss nicht nur ein gedankliches Anliegen der Kirchenbehörden sein, sondern es soll auch, und vor allem, eine Angelegenheit gut ausgebildeter Laien mit den anderen Laien sein. Die Herausforderung der Armut der evangelisierten Bevölkerung. Laien zu Ausbildern der anderen Laien und zu Betreuern einer ganzheitlichen Entwicklung der Gemeinschaften auszubilden, bedeutet, die gut ausgebildeten Laien in der Führung gewisser Entwicklungsstrukturen der Kirche und der Gesellschaft mit einzubeziehen. Das bedeutet, auf die von Jesus Christus dem Herrn erteilte Weisung, „Sie haben nicht nötig wegzugehen, gebet ihr ihnen zu essen“ (Mt 14, 16), zu antworten.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

„Die Ernte zwar ist groß, der Arbeiter aber sind wenige; bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte“ (Mt 9,38). Unser Institut ist eine Antwort auf den Aufruf Jesu Christi an die Laien. Priester und Ordensfrauen haben ihre besondere Berufung. Die Laien entdecken mit ISSR eine andere, an ihr Leben angepasste Art, ihren Glauben zu vertiefen, ihrem Volk zu dienen und gemeinsam mit den Priestern, Ordensmännern und Ordensfrauen die Kirche aufzubauen. Sie fühlen sich zu der selben Heiligkeit berufen. Aber vor allem muss die Problematik des Zusammenlebens des „ältesten Sohnes mit seinem jüngsten Bruder“ (Lk 15,25-30) überwunden werden. Die Beteiligung des Laien erleichtert ebenfalls das Problem der Machtausübung in der Kirche. Diese Frage wiegelt wie ein Stein des Anstoßes den exklusiven ministeriellen Klerikalismus des Laien gegen die Verantwortung auf (Mt 20,25-28).

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Unser Institut ist bereits aufgrund seiner Berufung mit der Ausbildung und der Förderung von Laien in der Kirche und der Gesellschaft betraut.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Das Institut ist eine Quelle der Inspiration und pastoraler und katechetischer Initiativen zahlreicher Orts- und Nachbarkirchen, besonders durch die Ausbildung der Kandidaten, die sie uns schicken, durch den Austausch unserer Ausbildungsprogramme und die Dokumentation, die wir unseren Lokalkirchen zur Verfügung stellen, die Organisation von Kolloquien, die Zeitschriften, die Seminare, die allen interessierten Personen offenstehen, etc.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Zusammenarbeit des Instituts mit der nationalen Bischofskonferenz findet durch die Bischofskonferenz der Provinz statt, ASSEPKIN, die ihre organisatorische Kraft ist. Nichtsdestotrotz wird immer ein Mitglied des Generalsekretariats der Bischofskonferenz des Landes nominiert, an unserem Verwaltungsrat teilzunehmen.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Die Plattform der Rektoren aller ISSR des Kongo, die für den Austausch der Programme und zum Erfahrungsaustausch unter den Instituten geschaffen wurde, funktioniert nicht mehr.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Einige unserer Finalisten werden zur Fortbildung in ein internationales Umfeld geschickt (z.B. Lumen Vitae, Louvain-La-Neuve, die Betreuer Mess’aje der Universität Lille, etc.), über eine lokale Ausbildung, Kolloquien, Seminare, gewisse internationale Redner fungieren als Ausbilder auf dem Gebiet ihrer Spezialisierung. Der Austausch von Zeitschriften und anderen Publikationen, etc.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Konferenzen über den Islam oder die Teilnahme an der gemeinsamen Suche nach Schlachtplänen gegen Situationen, die das Leben bedrohen, wie die Geißel HIV und Aids, werfen theologische Fragen auf.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Lehreraustausch zwischen den Institutionen. Einladen von Rednern nicht-katholischer Institutionen zu unseren Kolloquien. Organisation ökumenischer Workshops zur Reflexion und Recherche hinsichtlich der Probleme, die den christlichen Glauben berühren (z.B.: HIV und Aids).

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Wir stehen mit der katholischen Universität des Kongo in Verbindung, dadurch, dass wir Lehrpersonal, Konferenzen, Workshops und Publikationen teilen. Mit dem internationalen Institut Lumen Vitae sind wir durch die Zeitschriften, Publikationen und den Einsatz einiger unserer Finalisten verbunden. Wir abonnieren auch alle von gewissen Vereinigungen Europas und des Kongos herausgegebenen großen theologischen Zeitschriften, wenn es unsere Mittel erlauben.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Unser größtes Problem ist es, vor Ort Ressourcen zu mobilisieren, um Treffen der Rektorenplattform, Kolloquien, Evaluierungstreffen mit den ehemals am Institut ausgebildeten zu organisieren. Materielle und finanzielle Unterstützung kann diese Tagungen unterstützen. Unterstützung in Form der Teilnahme gewisser internationaler Experten wäre ebenfalls sehr willkommen. Eine weitere Hilfe betrifft die Betreuung der Studenten. Ihre Diözesen sind nicht in der Lage ihre Studiengebühren und den Aufenthalt in Kinshasa zu tragen. Da sich alle Partner zur gleichen Zeit zurückgezogen haben, stellt sich die Frage der Mitverantwortlichkeit, der Wohltätigkeit und Solidarität unter den Schwesterkirchen. Ist das wahre Opfer nicht Christus selber, von allen mit Füßen getreten?


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.