Equipo Nacional de Pastoral Aborigen - ENDEPA

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Offizielle Bezeichnung EQUIPO NACIONAL DE PASTORAL ABORIGEN (ENDEPA) (Nationalteam der Aborigenen-Pastoral (Indigene Pastoral)
Land / Kontinent Argentinien / Südamerika
Leitung des Instituts RUTA 11 KM 1180 (3600) FORMOSA –ARGENTINA -
Träger des Instituts Priester Ponciano Acosta, Nationaler Koordinator
Finanzieller Träger des Instituts Das Team wird von der Bischöflichen Kommission der Aboriginen-Pastoral der Argentinischen Bischofskonferenz begleitet.
Gründungsjahr 1984
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) Bezahlt: Nationalkoordinator (Vollzeit) und Teilzeit: Regionalkoordinatoren, Sekretariat, berufliche Mitarbeiter (Verwaltungsleiterin, Anwälte).

Alle anderen freiwillig: ungefähr 150 Personen.

Mitarbeiter an Ihrem Institut 20 Priester, 30 Ordensleute, 100 Laien.
Kontakt Centro de Capacitación Juan Pablo II

Ruta 11 Km. 1180,

Formosa (CP. 3600)

tel.: 03717-15604136

endepa@endepa.org.ar

www.endepa.org.ar


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

EQUIPO NACIONAL DE PASTORAL ABORIGEN (ENDEPA) (Nationalteam der Aborigenen-Pastoral (Indigene Pastoral)

Leitung des Instituts

RUTA 11 KM 1180 (3600) FORMOSA –ARGENTINA -

Träger des Instituts

Priester Ponciano Acosta, Nationaler Koordinator

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Das Team wird von der Bischöflichen Kommission der Aboriginen-Pastoral der Argentinischen Bischofskonferenz begleitet.

Vision / Leitbild

  • VISION: Bessere Teams im ganzen Land. Den Aufbau einer Ortskirche unterstützen, die sich der Vielfalt in einem interkulturellen und interreligiösen Dialog verpflichtet weiβ. In der Vernetzung mit anderen Pastoralen, christlichen Kirchen, anderen Religionen, indigenen Organisationen und anderen Organisationen arbeiten, die derselben Sache verpflichtet sind und Articulación Ecuménica en América Latina (Ökumenische Vernetzung in Lateinamerika). Mit gröβerem Einfluss/Präsenz in Gesellschaft und politischer Macht.
  • MISSION: Unterwegssein mit den indigenen Völkern in den städtischen und ländlichen Gebieten, ausgehend von der Verkündigung des Evangeliums zum Teilen von Leben, Glauben und Spiritualität. Uns verpflichten auf die prophetische Mission der Kirche, ausgehend von der Anklage und dem Projekt. Uns gegenseitig bereichern mit den Beiträgen der Kulturen, zur universellen Brüderlichkeit beitragen.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Das Leben, den Glauben und die Spiritualität teilen, uns gegenseitig bereichern mit den Beiträgen der Kulturen, zur universellen Brüderlichkeit beitragen.
  • Den Selbstverwaltungsprozess und die Organisation der Gemeinden begleiten.
  • Zur Bewusstseinsbildung beitragen mit dem Ziel einer gerechteren argentinischen Gesellschaft auf der Basis der Anerkennung der Vielfalt der Völker und Kulturen, in der die Menschenrechte und insbesondere die Rechte der Indigenen Völker wirklich gelten. Diese multikulturelle Realität, die in der Verfassung, den nationalen und internationalen Gesetzen und in den Provinzverfassungen und -gesetzen anerkannt ist, tatsächlich verwirklichen.
  • Den Kampf um die Erhaltung der Wälder, der Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung unterstützen, um zu einem würdigen Lebensniveau zu gelangen.
  • Unsere Kirche für die Realität und die Vielfalt der indigenen Völker in Argentinien sensibilisieren und sie darauf verpflichten, in einem ökumenischen und interreligiösen Geist.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Indigene Führungskräfte und Mitglieder der indigenen Gemeinden der verschiedenen Regionen des Landes. Pastoralarbeiter: Laien, Ordensleute und Priester.

Gründungsjahr

1984

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Derzeit ist es organisiert in örtlichen Teams, die auf Diözesanebene koordiniert sind, mit einer Regionalkoordination (Nordosten, Nordwesten und Süden Argentiniens) und einem/einer Koordinator/in auf nationaler Ebene.

Zur jährlichen Planung und Evaluierung trifft sich das Team der Nationalkoordination, bestehend aus dem Nationalkoordinator, den Regionalkoordinatoren, den Diözesanabgeordneten und den Bischöfen der Bischöflichen Kommission der Aboriginen-Pastoral (CEPA).

Es gibt Regionalversammlungen und alle drei Jahre eine Nationalversammlung mit Wahlen.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Bezahlt: Nationalkoordinator (Vollzeit) und Teilzeit: Regionalkoordinatoren, Sekretariat, berufliche Mitarbeiter (Verwaltungsleiterin, Anwälte).

Alle anderen freiwillig: ungefähr 150 Personen.

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

20 Priester, 30 Ordensleute, 100 Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Lehrberufe, Gesundheit, Theologie, Recht, Sozialwesen, Kommunikation, Wirtschaft

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

ENDEPA ist mit den indigenen Völker unterwegs und sucht seinen Verpflichtungen Leben zu verleihen, bemüht sich, Folgendes zu leben:

  • Die Gerechtigkeit im Licht des Evangeliums.
  • Die Achtung der Menschenwürde, der Vielfalt der Kulturen, der Geschichte jedes Volkes, seiner Spiritualität, seiner Organisation, seiner Autonomie und seiner protagonistischen Beteiligung.
  • Die Achtung der Erde / des Landes – als Territorium und als Umwelt.
  • Die Achtung der Vielfalt der Diözesanteams, in gegenseitiger Bereicherung.
  • Den Aufbau einer Ortskirche, die der Vielfalt in einem interkulturellen und interreligiösen Dialog verpflichtet ist.
  • Eine Arbeit in Vernetzung mit anderen Pastoralen, christlichen Kirchen, anderen Religionen, indigenen Organisationen und anderen Teams und Gruppen, deren Anliegen wir teilen, mit einer ständigen ökumenischen Vernetzung in Lateinamerika.

Mit gröβerem Einfluss/Präsenz in Gesellschaft und politischer Macht, zum Wohl der der indigenen Völker.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Landpastoral und Gerechtigkeit.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Förderung und Schutz der Menschenwürde.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Auf den Gebieten von Recht, Kommunikation, zweisprachiger interkultureller Erziehung, Theologie/Spiritualität, Neuen Technologien.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Die systematischere Begleitung der Jugend der indigenen Gemeinden. Das ist eine Herausforderung, die wir immer stärker spüren. Vor allem eine Sorge der Älteren. Denn zu Treffen kommen immer die Erwachsenen.

Auβerdem das Projekt, einen Bereich der Kommunikation und Diffusion zu schaffen.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Das sind Punkte, zu denen einige Lokalteams arbeiten. Im Allgemeinen geben wir all dem mehr Raum, was in Lateinamerika ein interessanter Prozess ist: Indigene Theologie (Teología India).

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Ein Gott, der Option für die Armen macht; ein Gott, der Freude hat an der Vielfalt.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Obwohl wir im ständigen ökumenischen und interreligiösen Dialog stehen, ist es klar, dass wir ein katholisches kirchliches Team sind.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Die Methode Sehen – Urteilen – Handeln wird ganz natürlich benutzt.

Immer von der konkreten Realität, dem Örtlichen, ausgehend.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Gemäβ der Menschengruppe, die Adressat unserer Pastoral ist, und wegen der generellen Realität, welche die Realität der nativen Völker umgibt, ist dieser Aspekt jederzeit eingeschlossen und notwendig.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Jedes Jahr gibt es Angebote an Kursen, Workshops und Treffen: Jugend, Sozialpolitisch, Erzieher, Spiritualität. Und in Kürze kommt das Angebot der Kommunikation dazu.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir haben eine Veröffentlichung, die derzeit nicht herauskommt: DE NORTE A SUR (Von Norden nach Süden). Wir wollen sie bald wieder aufnehmen.

Im Laufe jedes Jahres kommen verschiedene Publikationen heraus. Ein Folder (dreifach) heiβt “TIERRA VIDA“ (ERDE LEBEN), ist schon bei Nr. 10 und wird weitergehen. Sodann jedes Jahr besondere Veröffentlichungen für die Semana de los Pueblos Indígenas (Woche der Indigenen Völker). Publikationen zu Fragen von Recht/Justiz, Indigener Theologie, indigener Gesundheit, popularer Methode…

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Die Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Rechts in popularer und mehr akademischer Form. Andere Fragen bezüglich dieser Thematik.

Mit Nachdruck die theologischen Fragen und die der Spiritualität angehen.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Einerseits glaube ich, dass wir im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich bekannt und geschätzt sind. Unsere Arbeit erfährt Anerkennung.

Andererseits sind wir dabei, neue Thematiken anzugehen.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Die theologische Thematik und die Thematik der Jugend.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Die Herausforderungen sind groβ, und die Leute, die sich engagieren, in der Mehrheit  freiwillig, reichen nicht aus.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die pastorale theologische Arbeit vertiefen und systematisieren zu können.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Die indigene Thematik ist immer mehr in der Gesellschaft und in der Kirche präsent. Auch eine Frucht von Arbeit über Jahre hinweg. Andererseits ist der indigene Protagonismus enorm gewachsen. Das verlangt auch neue Formen der Begleitung.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Das ist unser normales Engagement.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Die elektronischen Kommunikationsmittel erleichtern diese Frage sehr. Auβerdem ist die Woche der Indigenen Völker schon Tradition für diese Arten von Kommunikation. Dazu kommen die gedruckten Publikationen und die Besuche oder Treffen an den verschiedensten Orten.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die vier Bischöfe der Bischöflichen Kommission der Aboriginen-Pastoral sind eine ständige Begleitung. Auβerdem nimmt der Nationalkoordinator auch die Funktion des Exekutivsekretärs dieser Kommission wahr.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir nehmen immer an kirchlichen Veranstaltungen teil, um die indigene Realität und die Arbeit des Endepa bekannt zu machen. Andererseits ist der Nationalkoordinator auch der Exekutivsekretär der Bischöflichen Kommission der Aboriginen-Pastoral und nimmt deshalb an der Vernetzung zwischen den verschiedenen Pastoralen teil, die von der Argentinischen Bischofskonferenz organisiert werden.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Wir arbeiten besonders bei AELAPI (Articulación Ecuménica Latinoamericana de Pastoral Aborigena – Lateinamerikanische Ökumenische Vernetzung der Aborigenen-Pastoral) mit; auch besteht ständige Mitarbeit beim Cono Sur (Zusammenschluss der Südstaaten Südamerikas), zusammen mit dem CIMI (Conselho Indigenista Missionário, Brasilien – Indigenisten-Missionsrat) und der CONAPI (Comisión Nacional de Pastoral Aborigen, Paraguay – Nationalkommission der Aborigenen-Pastoral).

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Die Unterstützung [sic, apoyo] geschieht hauptsächlich in zwei Gebieten: in der Provinz Misiones (mit den Mbya-Guarani-Indios) und in der Provinz Neuquén (mit den Mapuche-Indios).

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Sie ist ständig, vor allem durch die örtlichen Teams: zum Beispiel im Gebiet Gran Chaco mit der JUM (Junta Unida de Misiones, eine Vernetzung verschiedener evangelischer Kirchen), auch machen wir bei den Aktivitäten der Bischöflichen Ökumenekommission mit und bei diversen anderen Initiativen in verschiedenen Gebieten des Landes.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Auβer dem wichtigen Bereich des schon erwähnten AELAPI haben wir die Kommunikation mit Amerindia begonnen.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Ein Austausch von Erfahrungen, Mitteln/Ressourcen, Kenntnissen, Sorgen, Suchen, der mit anderen Institutionen des Kontinents geschehen kann. Das schafft gegenseitige Bereicherung.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.