Coordinación Nacional de Pastoral Indígena - CONAPI

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Offizielle Bezeichnung Coordinación Nacional de Pastoral Indígena (Nationalkoordination der Indigenen Pastoral, CONAPI)
Land / Kontinent Paraguay / Südamerika
Leitung des Instituts Alberdi 782 C/Humaitá
Träger des Instituts Schwester Raquel Peralta.
Finanzieller Träger des Instituts Misereor - Adveniat
Gründungsjahr 1972
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 33
Mitarbeiter an Ihrem Institut 1 Bischof, 1 Priester, 1 Ordensfrau, 8 Laien,

20 Freiwillige (Priester, Ordensleute, Laien)

Kontakt Alberdi 782

Assuncíon

Paraguay

conapi@conexion.com.py


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Coordinación Nacional de Pastoral Indígena (Nationalkoordination der Indigenen Pastoral, CONAPI)

Leitung des Instituts

Alberdi 782 C/Humaitá

Träger des Instituts

Schwester Raquel Peralta.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Misereor - Adveniat

Vision / Leitbild

Die indigenen Völker begleiten und unterstützen beratend im Prozess der Selbstverwaltung und Schutz ihrer Rechte. Einwirken auf die öffentlichen Politiken, damit sie zur Achtung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der indigenen Völker beitragen. Räume der theologischen Reflexion schaffen, unter Beachtung der Eigenheiten und spirituellen Reichtümer der indigenen Völker.

Schwerpunkte der Arbeit

  1. Aufgabe der Begleitung und beratenden Unterstützung im Prozess der Selbstverwaltung und Schutz der Rechte der indigenen Völker.
  2. Einwirkung auf die öffentlichen Politiken, damit sie beitragen zur Achtung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der indigenen Völker.
  3. Durch Begegnungen, Konsultationen, Workshops, Seminare, Besuche in den Gemeinden, direkten Kontakt mit ihnen, Verwaltungen in den zuständigen Instanzen, Lobbys, Erarbeitung von Dokumenten, Informationen und anderem mehr.
  4. Ständige Aus- und Weiterbildung der indigenen und nicht indigenen Pastoralarbeiter.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Die indigenen Völker aller Regionen des Landes.

Gründungsjahr

1972.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

  • Koordinatorin
  • Beigeordnete(r) Koordinator(in)
  • Bereiche von:
  1. Land/Territorium (ein Koordinator, Rechtsberater)
  2. Öffentliche Politiken im Bereich von Gesundheit, Erziehung und Umwelt
  3. Theologische Ausbildung
  4. Kommunikation
  5. Stadtpastoral

Sekretärin

Verwaltung

Und in den verschiedenen Bistümern gibt es die örtlich-diözesanen Teams der Indigenen Pastoral.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

  • Angestellte (Männer und Frauen, funcionarios/as): 10
  • Honorarkräfte (personas honorarias): 2
  • Örtliche Teams von Freiwilligen: 20
  • Bischof – Präsident: 1

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

1 Bischof

1 Priester

1 Ordensfrau

8 Laien

20 Freiwillige (Priester, Ordensleute, Laien)

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

1 Doktor in Anthropologie

1 Lizenziat in Anthropologie

2 Lizenziat in Sozialarbeit

1 Lizenziat in Kommunikation

1 Lizenziat in Geschichte und Geografie

1 Lizenziat in Philosophie

1 Lizenziat in Theologie, Bibel

2 Anwälte

1 Lizenziat in Verwaltung und Buchführung

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

  • Unterstützung und Begleitung aller pastoralen Arbeiten der Indiomission Diözesanteams-
  • Beratung/Referententätigkeiten und Bündnis mit den indigenen Organisationen zum Schutz ihrer Rechte.
  • Einwirken auf die Gestaltung von öffentlichen Politiken, die die Interessen der indigenen Völkern berücksichtigen.
  • Beitragen zur Stärkung und Wiederbelebung der ethischen, religiösen, sprachlichen und kulturellen Werte der Originären Völker.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

  • Überarbeitung, Aktualisierung und Erarbeitung des neuen Indiomission-Pastoralplans.
  • Durchführung von Workshops zur Aus- und Weiterbildung von Indigenisten-Missionaren.
  • Missionswoche (indigene und nicht indigene Missionare/Missionarinnen)
  • Workshops und Treffen mit Indigenen organisieren, im Zeichen der indigenen Theologie [teología india].
  • Die Diözesanteams der indigenen Pastoral begleiten.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Eine nationale indigene Pastoral fördern, koordinieren und konsolidieren, die sich dem Schutz der Menschenrechte und der Würde der indigenen Völker  verpflichtet weiβ, ausgehend von den Konzepten und Instruktionen des neuen Mission-Pastoralplans (derzeit in Überarbeitung und Aktualisierung).

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

  • Dokumente des Indiomission-Pastoralplans
  • Workshops zu Aus- und Weiterbildung von indigenen und nicht indigenen Menschen, die in der indigenen Pastoral arbeiten.
  • Ausbildung neuer Pastoralarbeiter der indigenen Pastoral.
  • Aus- und Weiterbildung im Stoff der Teología India, Missionswissenschaft usw.
  • Workshops über Rechte der indigenen Völker.
  • Workshops zu Inkulturation und Interkulturalität.
  • Aus- und Weiterbildung im Rechtsbereich.
  • Workshops zu Kommunikation und indigenen Rechten.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Die Institution beginnt mit der kirchlichen Aufmerksamkeit für eine neue Realität auf nationaler Ebene, die der Präsenz von indigenen Bevölkerungen in städtischen Gebieten gewidmet ist. Dies ist eine neue Herausforderung, die eine neue und feste Haltung und Präsenz in Übereinstimmung mit der Realität und Notwendigkeit von städtischen Indigenen erfordert.

Die Reflexion über das “Gut leben“ ist eine jüngere Initiative und sicherlich sehr wertvoll, obwohl es sich um eine klar andine Vision handelt, man weiβ, dass jedes Volk seine eigenen Utopien und Projekte für das Leben hat, entsprechend seiner eigenen Kultur, Werte und Geschichten.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Das ist eine ständige Herausforderung, aber in diesem Sinne suchen die MissionarInnen auf einem langen Weg von Reflexion, Dialog und Bekehrung eine Weise der Begleitung der indigenen Gemeinden, bei der die wichtigste Methode der interreligiöse Dialog ist, mit dem Bemühen um die Priorität der Inkulturation des Evangeliums, das den Protagonismus und die Selbstbestimmung dieser originären Völker fördert und stärkt.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Der Gott des Lebens; ein Gott, der nah ist, freundlich ist und die Vielfalt achtet, Verbündeter der Armen und immer gegenwärtig in den Kämpfen und gerechten kulturellen, religiösen und sozialpolitischen Forderungen der Ausgeschlossenen.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die christliche Spiritualität ist die Basis von allem, was in der Institution getan wird, das heiβt, die Verpflichtung – Arbeit des CONAPI zielt auf den Aufbau eines gemeinschaftlichen  Zusammenlebens in Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichheit in der Vielfalt.

Wir glauben, dass der Geist Gottes und Jesu Christi gegenwärtig ist in jeder Arbeit, Begegnung zwischen Missionaren und den indigenen Gemeinden.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Eine sehr spezielle Aufmerksamkeit für das, was auf Landesebene geschieht, und für die Lage der indigenen Völker in diesem Kontext. Das Treffen mit den Vertretern der Teams in Bistümern und Vikariaten und die verschiedenen Momente der Begegnung mit den indigenen Völkern sind Momente, die uns viel lehren über die wirkliche Realität der indigenen Völker auf Landesebene. Trotzdem sind auch die Räume von Analyse und Reflexion auf interner Ebene als Institution wichtig und die regelmäβigen Treffen mit anderen Indigenisten-Institutionen.

Es handelt sich eine Methodologie von Arbeit, Überarbeitung, Evaluierung und Aktualisierung der kirchlichen Präsenz in den indigenen Gemeinden. Es ist von einzigartiger Bedeutung, eine aktualisierte und objektive Interpretation der Realität der indigenen Völker zu haben, um mit Sorgfalt und Wahrhaftigkeit auf die Anforderungen derselben antworten zu können.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Die indigenen Völker müssen in allen Räumen der Gesellschaft beteiligt sein, aber mit ihren Partikularkulturen, das heiβt, teilnehmen ohne aufzuhören, Indigene zu sein, beitragen ausgehend von ihren Weisen zu denken, zu handeln und die Realität zu verstehen. Man kann sich keine demokratische und gleiche Gesellschaft denken, in der ein Ausschluss des „Anderen“, der Armen usw. besteht.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

  • Treffen: interinstitutionelle (staatliche, Netzwerk von Indigenisten-NGOs usw.).
  • Workshops der Aus- und Weiterbildung und permanenten Ausbildung von Indigenen.
  • Tagungen zu Erziehung, Gesundheit, Umwelt usw.
  • Besuche bei den örtlichen Teams, auβerdem eine ständige Kommunikation mit den örtliches Indigenistenteams.
  • Regelmäβige (zweimonatliche) Treffen mit den diözesanen Indigenistenteams, Mitglieder des CONAPI.
  • Treffen mit indigenen Organisationen (ethnische und nationale).
  • Erarbeitung von Material zur Verbreitung der Kulturen und Realität der indigenen Völker (Folder, Dreifachfolder, Zeitschriften, Plakate, Radioprogramme, Publikationen in Zeitungen, Web usw.)
  • Organisation von und Beteiligung an Kongressen über Themen, die Bezug zu indigenen Themen haben.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

  • Durchführung und nachfolgende Begleitung des Radioprogramms “TEKOGUERO AYVU” [Guarani: „Lärm“, „Palaver“ über Ereignisse], samstags im Radio Cáritas, über indigene Themen.
  • Erarbeitung von Nachrichten und Aktualisierungen der Webseite.
  • Erarbeitung von verschiedenen Materialien und Publikationen über indigene Themen. Beispiel: Zeitschrift DIM, Kalender und sonstiges Material für die CONAPI.
  • Erarbeitung von kurzen Zeitungsnotizen und Pressemitteilungen.
  • Ausstellungen von Material, das für die CONAPI in verschiedenen Aktivitäten erarbeitet wurde.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

In jüngster Zeit wird groβer Wert gelegt auf den interreligiösen und interkulturellen Dialog. Auch ist die Interkulturalität ein grundlegendes Thema, wenn es um Gleichheit, Eingliederung, Achtung der Unterschiede, Förderung der menschlichen und evangeliumsgemäβen Werte, Beteiligung usw. geht.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Erweitert immer mehr seine Präsenz und Auswirkung für das indigene Anliegen. Die vernetzte und deshalb mit dem Thema verbundenen Sektoren und Akteuren verknüpfte Arbeit ist eine aktuelle und solide Aufgabe der Institution.

Auch wird groβer Wert gelegt auf die aktive Beteiligung der Indigenen selbst beim Schutz ihrer Rechte sowie die Ermächtigung [empowerment] derselben in Fragen, die sie betreffen.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

  • Sich verbünden mit Sektoren der Zivilgesellschaft und der Kirchen, für eine effektive Gesetzeserfüllung und die Achtung der Rechte der indigenen Völker.
  • Die Aktivitäten der örtlichen Teams der Indigenen Pastoral vermitteln und unterstützen, in Bereichen wie Gesundheit, Erziehung, Gebietsforderungen, Ausbildung und beratender Begleitung von Organisationen.
  • Kooperation mit den indigenen Völker.
  • Kooperation mit den indigenen Völkern in einer besseren (Aus)Bildung ihrer Angehörigen für einen gröβeren Protagonismus derselben.
  • Förderung und Kooperation der Erarbeitung von öffentlichen Politiken, die die sozialen, ökologischen und kulturellen Rechte der indigenen Völker beachten.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Dem Staat fehlt eine klare Politik bezüglich der indigenen Völker. Die Verletzung der Rechte der originären Völker und die Nichterfüllung der Gesetze, die das Anliegen und den Kampf der Indigenen fördern. Die Morosität und extreme Bürokratie der staatlichen Institutionen, welche die Indigenen Völker fördern und schützen müssten.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

  1. Die Genehmigung des Indiomission-Pastoralplans seitens der CEP Conferencia Episcopal Paraguaya, Paraguayische Bischofskonferenz], und sobald er genehmigt ist, seine Sozialisierung und Durchführung.
  2. Die Diözesanteams der indigenen Pastoral stärken.
  3. Interethnische Treffen für die Wiederbelebung ihrer Kulturen planen.
  4. Eine gröβere Sichtbarkeit der indigenen Bevölkerung auf nationaler Ebene erreichen.
  5. Die effektive Erfüllung der Gesetze bezüglich der indigenen Völker erreichen.
  6. Den indigenen Völkern rechtliche Instrumente zum Schutz ihrer Rechte zur Verfügung stellen.
  7. Einwirken auf die Erarbeitung von öffentlichen Politiken, welche die Bedürfnisse der originären Völker berücksichtigen.
  8. Vertiefung und Wiederbelebung der kulturellen, sprachlichen und religiösen Werte, die jeder Ethnie eigen sind.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Dass es mit seinen Aktivitäten und Engagements die Realität der Diskriminierung ändern möge, in welcher die indigenen Völker leben, und dies durch die Unterstützung der intensiven Beteiligung derselben im Entwurf von Politiken, Plänen und Programme, die ihre Kämpfe und Forderungen begünstigen.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Wir nutzen alle Räume (Workshops, Treffen, Tagungen, Radioprogramme, Homilien usw.), um ein christliches Bewusstsein und Engagement zu schaffen für die schwierigen Lage der indigenen Völker auf Landesebene.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

  • Es gibt zweimonatliche Treffen der Exekutivsekretäre (abhängig von der CEP), bei denen die Kommunikation von Erfahrungen, Schwierigkeiten und Herausforderungen stattfindet, die es in jeder Pastoralkoordination gibt, einschlieβlich der indigenen Pastoral.
  • Ein anderer Raum für Information und Austausch von Erfahrungen und Herausforderungen sind die zweimonatlichen Treffen aller Vertreter der Indigenisten-Teams der verschiedenen Bistümern.
  • Die Treffen der Pastoralarbeiter der verschiedenen Bistümer sind der andere groβe Raum für die Sozialisierung von Erfahrungen und Herausforderungen der indigene Pastoral.
  • Dann gibt es noch die jährlichen Treffen mit den Bischöfen der Paraguayischen Bischofskonferenz.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Ziele der CONAPI, Teil des Schutzes der Rechte, des Lebens und der Würde der indigenen Völker, ausgehend von den Orientierungsprinzipien der CEP, die gesamte Pastoralarbeit zugunsten der indigenen Völker, werden verwirklicht in Koordination mit den Bischöfen und den örtlichen Teams der verschiedenen Bistümer des Landes. Es geht immer darum, dass die Bischöfe ständig informiert sind, um Kriterien zur Verfügung zu stellen für Entscheidungen gegenüber der missionarischen indigenen Pastoral; die Indigenisten-Missionare unterstützen und bestärken in ihren Engagements zum Schutz und zur Unterstützung des Leben der Indigenen durch Aktivitäten in Bereichen wie Gesundheit, Erziehung und Gebietsforderungen. Die Arbeit der CONAPI ist Engagement, Präsenz und Position der CEP auf der Seite der Indigenen des Landes.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Von der CONAPI her gibt es einen Koordinationsraum zwischen verschiedenen Gruppen-Teams der Koordination der indigenen Pastoral auf Landesebene. Auβerdem gibt es von der CEP her verschiedene pastorale Bereiche mit einem verantwortlichen Bischof in jedem Bereich und mit ExekutivsekretärIn (Koordinatoren), die auch eine Koordinationsinstanz unter der Verantwortung des bischöflichen Generalsekretärs der CEP ist.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Die CONAPI hat die Erfahrung, auf der Ebene des Cono Sur (Zusammenschluss der Südstaaten Südamerikas) vor allem mit der indigenen Pastoral Brasiliens (CIMI) und der Argentiniens (ENDEPA) vernetzt zu sein. Auch ist sie vernetzt mit AELAPI (Articulación ecuménica Latinoamericana de Pastoral Indígena, Ökumenische Lateinamerikanische Vernetzung der indigenen Pastoral).

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Die Conapi hat die reiche Erfahrung der Arbeit mit katholischen indigenen Völkern und mit Gruppen, die ihren eigenen Glauben oder religiöse Erfahrung leben, das heiβt, mit nicht-christlichen Völkern. Das ist keine Schwierigkeit, im Gegenteil, ein Reichtum, denn Gott offenbart sich, wie er will und wem er will, deshalb ist das achtungsvolle Teilen der religiösen Erfahrungen nicht-christlicher indigener Bevölkerungen ein groβer Reichtum und eine auβerordentliche Erfahrung von gegenseitiger Bereicherung.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Verschiedene Räume von Begegnung und Kämpfen, die Bezug haben zum Leben und zu den Rechten der indigenen Völker, werden mit Mitgliedern anderer Kirchen geteilt; was uns eint, ist das Anliegen, die Realität und das Leben der Indigenen. Die CONAPI ist eine sehr offene und achtungsvolle Institution, was die Unterschiede der anderen angeht: kulturelle, religiöse, kirchliche, sprachliche, politische usw.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Die CONAPI ist mit der COFERPAR (Confederación paraguaya de los Religiosos, Paraguayische Ordensleutevereinigung) und der AELAPI (Articulación ecuménica Latinoamericana de Pastoral Indígena, Ökumenische Lateinamerikanische Vernetzung der Indigenen Pastoral) verbunden.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

  • Die bestehenden pastoralen Gruppen stärken und Unterstützung gewähren für die Schulung und Aus- und Weiterbildung der Pastoralarbeiter in jedem Land.
  • Die Organisation und Beteiligung der Indigenisten-Missionare an internationalen Foren, Kongressen und Treffen fördern und unterstützen.
  • Den Pastoralteams helfen, die Adressaten der Kooperationen selbst (Katechisten, Führungskräfte, Indigene usw.) zu schulen und (aus)zubilden in der Ermächtigung [empowerment] und der aktiven Beteiligung derselben in Gesellschaft und Kirche.



  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.