Centro Bíblico Ecuménico

Aus Pastoral Global Wiki de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Offizielle Bezeichnung Centro Bíblico Ecuménico – Ökumenisches Bibelzentrum, Zivilrechtlicher Verein ohne Gewinnzwecke.
Land / Kontinent Argentinien / Südamerika
Leitung des Instituts Avda. Jujuy 924 - Ciudad Autónoma de Buenos Aires – Argentina
Träger des Instituts Frau Virginia Betancur de Uranga
Finanzieller Träger des Instituts (Haben wir nicht)
Gründungsjahr 11.05.93
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 1
Mitarbeiter an Ihrem Institut Laien: 15. Ordenspriester: 3. Weltpriester: 1. Ordensleute: 6 (5 Frauen, 1 Mann). Diese Liste umschreibt die „alltägliche Mitarbeit”. Es gibt aber noch andere Instanzen der Mitarbeit, einschlieβlich von Mitgliedern der Gemeinden, die wir begleiten. Wir verstehen unter „Mitarbeit“ die konkrete Aufgabe der Arbeit im Centro Bíblico Ecuménico.
Kontakt Avenida Jujuy 924

Ciudad Autónoma de Buenos Aires, Capital Federal, Argentinien

Tel.: (0)11 4942 9644


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Centro Bíblico Ecuménico – Ökumenisches Bibelzentrum, Zivilrechtlicher Verein ohne Gewinnzwecke.

Leitung des Instituts

Avda. Jujuy 924 - Ciudad Autónoma de Buenos Aires – Argentina

Träger des Instituts

Frau Virginia Betancur de Uranga

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

(Haben wir nicht)

Vision / Leitbild

In Lateinamerika ist die Bibel so, wie die Armen sie von ihrer Realität her lesen, ein Transformationsfaktor. Die Gemeinden nehmen immer mehr das Wort Gottes in Besitz und werden sich bewusst, dass die Bibel und das Leben sich gegenseitig erhellen. Diese Erfahrung bildet eine Methode der Bibelauslegung, eine Methode, die sich Jesus auf dem Weg nach Emmaus angleichen will: von der Realität ausgehen, dies in Gemeinschaft tun, den Text ernst nehmen und dem Leben dienen. Es ist eine ökumenische und befreiende, engagierte und treue Auslegung.

Schwerpunkte der Arbeit

  • Die Gemeinden, die Bibelarbeit machen oder damit beginnen wollen, begleiten und unterstützen.
  • Die ökumenische Suche nach Spiritualität und Mystik im gegenwärtigen geschichtlichen Augenblick nähren.
  • Zur biblischen Aus- und Weiterbildung von Menschen beitragen, die sich den popularen Bereichen verpflichtet wissen, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Frauen.
  • Material zur Bibelarbeit herausgeben und verbreiten, das popular und leicht verständlich [oder: erschwinglich], seriös und inhaltsreich ist.
  • Versuchen, Antworten zu geben auf die Bedürfnisse in der systematischen (Aus)Bildung der Pastoralarbeiter.
  • Eine stets aktualisierte Datenbank und Bibliothek anbieten, welche einen Groβteil der lateinamerikanischen Produktion sammeln.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Unsere Adressaten sind bevorzugt die verarmtesten Gemeinden. Auch all diejenigen, die ihren Bezug zur Schrift durch die Methode der lectura orante [meditierendes Bibellesen, eine Art „Lectio divina“] vertiefen wollen.

Gründungsjahr

11. Mai 1993

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Das Institut hat seinen Sitz an der oben genannten Adresse. Seine Rechtsform ist ein “Verein ohne Gewinnzwecke”, dessen Präsidentin Virginia Betancur de Uranga ist. Auβerdem hat der Verein eine Sekretärin, einen Schatzmeister und eine Überprüfungskommission (bestehend aus zwei Mitgliedern). Die Justizinspektion der Nation [Justizverwaltung Argentiniens] verlieh den Rechtsstatus des Vereins im Jahr 1996.

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Zahl der Mitarbeiter (empleados): einer (Verwaltungssekretariat, nicht identisch mit dem Sekretariat des zivilrechtlichen Vereins).

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

Laien: 15. Ordenspriester: 3. Weltpriester: 1. Ordensleute: 6 (5 Frauen, 1 Mann). Diese Liste umschreibt die „alltägliche Mitarbeit”. Es gibt aber noch andere Instanzen der Mitarbeit, einschlieβlich von Mitgliedern der Gemeinden, die wir begleiten. Wir verstehen unter „Mitarbeit“ die konkrete Aufgabe der Arbeit im Centro Bíblico Ecuménico.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Theologen, Bibelfachleute, Anwältinnen, Lehrer, Logopädinnen.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Der popularen Bibelauslegung durch die Methode der lectura orante, vor allem und zu allererst unter der Armen und für die Armen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Treue zur Interpretation der Realität und der Bibeltexte, Ökumene, Option für Verarmtesten.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Kritisches Bewusstsein und Analyse von Realität und Kirche wecken, den Zugang zum Wort Gottes vertiefen, mitarbeiten an den Befreiungs- und Transformations-prozessen der Gemeinden und der Völker.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

  • Bibelfernkurs.
  • (Aus)Bildungsprozesse mit Anwesenheit (kurze Dauer, punktuelle Thematiken).
  • Offenen Ausbildungs- und Vertiefungstreffen.
  • Begleitung der Gemeinden durch Bibeltage, Treffen, Programme oder Fortbildungen.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Um die in letzter Zeit begleiteten pastoralen Prozesse in groben Zügen zu beschreiben, folgt der Jahresrückblick 2010.

Präsenz in (Aus)Bildungsprozessen (auβerhalb der Geschäftsstelle)

  • General Pico, La Pampa (April, Juni, August, Oktober)
  • Paraná, Entre Ríos (Bibelgruppen)
  • La Perlita, Merlo-Moreno, Buenos Aires
  • Esperanza Grande, Bistum Quilmes, Buenos Aires
  • Pfarre San José, Libertad, Merlo-Moreno, Buenos Aires

Ausbildungsprozesse in der Geschäftsstelle

  • “Liebesgeflüster mit Geschmack von Widerstand” (Ausbildungstreffen durch lectura orante über das Hohelied der Liebe)
  • “Ich danke Gott für Euch” (Ausbildungstreffen durch lectura orante über den Ersten Korintherbrief)
  • “Paulus in den Kirchen: Unterstützung in der und für die Vielfalt” (Ausbildungstreffen durch lectura orante über die Entwicklung der Vielfalt nach Vorbildern in den paulinischen Gemeinden)

Organisation von Treffen, Versammlungen, Einkehrtage

  • Einkehrtag des Diözesanklerus, Quilmes, Buenos Aires.
  • “Verstehst Du, was Du da liest? Gemeinsam das Fest des Wortes feiern”. Treffen zur Bibelausbildung durch lectura orante, Chilecito, La Rioja.
  • Biblischer Einkehrtag, Begleitung, São Luís do Maranhão und Belo Horizonte, Brasilien.
  • Ordensleutetreffen Patagonien, Comahue, Rawson, Chubut.
  • Bibelwoche. Methoden und Hermeneutiken, Tarija, Bolivien.
  • “Den Tisch feiern, das Leben feiern”. Bibeltreffen für Lehrer, Calafate, Santa Cruz.
  • Versammlung des Volkes Gottes (Beteiligung), Merlo-Moreno, Buenos Aires
  • Präsenz / Begleitung CONFAR.

Interne Ausbildung

  • “Urchristentum: vielfältig und plural”. Ausbildungstreffen mit Francisco Orofino.
  • Spezialisierungskurs – Neues Testament. Centro Bíblico Verbo, São Paulo, Brasilien

Bibelfernkurs

  • Korrektur
  • Begleitung der Schüler.
  • “Wiederbelebung” von zurückgeblieben Leuten.
  • Systematisierung
  • Wachstum
  • Briefe an die Schüler / verstärkte Kommunikation.

Publikationen / Übersetzungen / Neuauflagen

  • Reihe „Cercanía“ (drei, eine schon herausgegeben und zwei in Vorbereitung).
  • Neuauflagen „Travesía“
  • Revidierte Neuauflage von „Paso 3 CXC“
  • Liturgien zum Fernkurs. Neuauflage, Design, Korrektur und Veröffentlichung.

Auβerdem geben wir hier die Email von Miguel Haag SDB, Pfarrer der Gemeinde

von General Pico, Provinz La Pampa, wieder:

“Hallo, liebes Team:

Vielen Dank für das Protokoll des Evaluationstreffens vom 4. und 5. Dezember und

für die Einladung für das im März, das ich schon im Terminkalender vermerkt

habe, um dran zu denken, so Gott will, sind wir dabei. In der Neunergruppe sind wir

schon fast am Ende des Heftchens [bezieht sich auf den Fernkurs]. Es hat lange

gedauert, weil es schwierig war, in der letzten Zeit gemeinsame Termine zu finden.

Gestern Abend haben wir uns getroffen und uns bis tief in die Nacht ausgetauscht.

Wir sind sehr zufrieden. Die sechs Gemeinden in den Stadtvierteln haben einen

guten Weg zurückgelegt. Letzten Samstag, 18., haben wir ein Austausch- und

Auswertungstreffen gemacht mit Feuerchen und Abendessen. ES WAR

HERRLICH! Der bis hierher zurückgelegte Weg hat sich gelohnt, und so Gott will,

machen wir nächstes Jahr gemeinsam weiter.

Ich hoffe, dass Nancy, Aldo oder sonst jemand Euch die Fotos und Videos schickt.

Es gab sogar eine Erneuerung des Ehebundes einer der Familien aus einem der

ärmsten Viertel, wo sich eine der Gemeinden versammelt. Gitarrenmusik, Tanz,

Aufführungen, Geschenke usw. Es blieben viele gute Erinnerungen und groβe Lust,

nach den Ferien weiterzumachen.

Liebe Virginia: wir möchten die vier Treffen für 2011 (April, Juni, August und

Oktober) über die Apostelgeschichte festhalten. Geht das?

Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten, ein gutes Jahresende und einen guten

Anfang im neuen Jahr.

Eine herzliche Umarmung und vielen Dank für alles, Miguel”.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Um die Bedeutung unserer Aufgabe in den erwähnten Bereichen zu dokumentieren, verweisen wir auf die Dogmatische Konstitution Dei Verbum. Zu den Auslegungsprogrammen durch lectura orante möchten wir jedoch einen kurzen Abschnitt aus dem Dokument der Päpstlichen Bibelkommission “Die Interpretation der Bibel in der Kirche” zitieren:

Obwohl die Bibelinterpretation die besondere Aufgabe der Exegeten darstellt, ist diese jedoch keineswegs ihr Monopol; denn die Interpretation der Bibel in der Kirche geht über die wissenschaftliche Analyse der Texte hinaus. Für die Kirche ist die Bibel ja nicht einfach eine Sammlung von geschichtlichen Dokumenten ihrer Ursprünge. Sie empfängt die Bibel als Wort Gottes, das hier und heute an sie und an die ganze Welt ergeht. Diese Glaubensüberzeugung hat zur Folge, dass die biblische Botschaft aktualisiert und inkulturiert wird, wie auch die inspirierten Texte im Leben der Kirche vielfältig verwendet werden: in der Liturgie, bei der persönlichen „Lectio divina“, in der Seelsorge und in der ökumenischen Begegnung. (Kap. IV, Einleitung)

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Das Gottesbild, das unsere Arbeit inspiriert, kommt aus dem Buch Exodus: der Gott, der sieht, hört, kennt und herabkommt, um sein Volk zu befreien; der Gott, der Prozesse begleitet, mit uns durch die Geschichte geht, der unter uns zeltet und sich in seiner ganzen Fülle in Jesus von Nazareth zeigt, in der ganzen Praxis seines Lebens, in seiner unverzichtbaren Menschlichkeit [oder: in seinem unverzichtbaren Menschsein] und in seinem Tod am Kreuz.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Unsere Arbeit hat ihre Wurzeln in der biblischen Spiritualität. Von dort aus ermöglicht, unterstützt und vertieft sie christliche geistliche Prozesse, die das Menschsein in seiner Totalität und Komplexität einschlieβen; Prozesse, die die neuen Formen von Gnostizismus und Doketismus vermeiden, denen sich unsere Religion und unsere Kirche ausgesetzt sieht; Prozesse, die die Geschichte der Gemeinden und der Völker aufnehmen; Prozesse, die Jesus begegnen, dem gekreuzigten Jesus.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Die Analyse der Realität ist wesentlicher Teil unserer Methode von Bibelinterpretation und -studium. Wir nutzen die verschiedensten Prozesse: Verbindungen mit speziellen Einrichtungen der politischen Analyse (z. B. Centro Nova Tierra), Begleitung der unterschiedlichsten Gruppen (was bedeutet, ihre unterschiedlichen Realitäten zu kennen, sie vor dem Beginn der Programme zu besuchen usw.) und Einsatz der Methode selbst, die mit der Analyse der Realität beginnt, also “ausgehend von unseren konkreten vitalen geschichtlichen und kollektiven Situationen”, und möglich wird durch Symbole, Lieder und andere Ausdrucksformen der Kunst, die zum „Beförderungsmittel” der nachfolgenden Reflexionen werden. All das bestimmt den “Sinnhorizont”, von dem aus wir dann die Schrifttexte lesen und studieren.

Diese Prozesse werden ihrerseits durch die Schulung von Ausbildungs- und Studiengruppen vermittelt, deren Mitglieder den verschiedenen Pastoralbereichen angehören. Angesichts des pastoralen Lebens der Gemeinden hat unsere Aufgabe eine gewisse Transversalität.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wir halten zwei Punkte in den prophetischen Ansätzen unseres Centros für relevant: die kritische Interpretation der Realität und die umfassende Reflexion über sie, ausgehend von der Guten Nachricht der Schrift und der Präsenz und Option für die Verarmtesten.

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Über all die anderen Mitarbeiter und Referenten hinaus, die uns begleiten, stehen dem Centro vier Personen zur Verfügung, die täglich in der Geschäftsstelle sind. Auβer der allgemeinen Organisation der Aufgaben geschehen dort der Empfang von Besuchern und Ausbildungen, und es gibt eine spezialisierte und aktualisierte Bibliothek. Dieser vitale und konkrete Raum ist für uns alle zum “Begegnungshaus“ geworden.

Zu den “konkreten” Elementen der Arbeit verweisen wir auf Antwort Nr. 5, zur Arbeit im Jahr 2010.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Hier eine Liste der wichtigsten Veröffentlichungen unseres Centros, von denen einige schon in Neuauflage erschienen sind. Im Moment werden zwei Bücher übersetzt und herausgegeben, sowie ein popularer Kurs zur Bibelschulung für die Gemeinden, in sieben Schritten.


Thematische Bibelkreise:

  • Jesus y la economía. Propuesta económica del Reino. Fr. Carlos Mesters, Francisco Orofino
  • Ternura en la Biblia. Revelar la cercanía de nuestro Dios. C. Mesters, F. Orofino, D. Vaona.
  • Biblia y violencia. Propuesta de convivencia desde la lógica del Reino. Tea Frigerio, C. Mesters, F. Orofino.
  • Biblia y ecología. Reciclar la vida. Tea Frigerio, C. Mesters, F. Orofino.
  • Amor casero en el libro de Oseas. Resistiendo las injerencias del sistema. Tea Frigerio, C. Mesters, F. Orofino.


Reihe „Travesía“

  • Evangelio de Marcos. Conflicto und seguimiento.
  • Evangelio de Lucas. En la mesa de Dios hay lugar para todos.
  • Evangelio de Mateo. Yo estoy con ustedes todos los días.
  • Evangelio de Juan. Radiografía de la vida.


Sonstige Publikationen

  • Nacer de Nuevo. 33 encuentros bíblicos para conocer, amar y seguir a Jesús. C. Mesters.
  • Con Jesús a contramano en defensa de la vida. C. Mesters.
  • Galilea Año 30. Historia de un conflicto. Carlos Bravo sj
  • El sueño del Pueblo de Dios. Las comunidades y el movimiento apocalíptico. Equipo Tu Palabra es Vida.
  • Camino y Memoria del Pueblo de la Biblia. 19 pasos para recorrer el itinerario global de la Escritura.
  • En la escuela… encuentros de Biblia para chicos. Alejandra Magliano.
  • Huella de promesantes. El Libro de los Salmos. F. Cisterna
  • Vocabulario hebreo/español - español/hebreo. Herramienta para el estudio bíblic. Abel Miraglia.

Reihe „Cercanía“.

  • Hefte mit Bibelthemen, 25 Titel mit kurzen Lektüren.

Reihe “Para conocer…”

  • El Evangelio de Mateo. La Justicia del Reino. F. Cisterna.
  • El Evangelio de Lucas. Jesús, centro de la historia. F. Cisterna
  • El Evangelio de Juan. El amor es más fuerte que la muerte. Susana Chiara.

Prozess der Bibelausbildung im Fernkurs. Creciendo en la Palabra desde nuestro lugar.

Ein Programm zur gemeinschaftlichen Bibelarbeit über das ganze Wort Gottes, das die Zeiten und Umstände der Treffen jeder Gruppe berücksichtigt und eine individuelle Begleitung durch ein Team von Bibelfachleuten bietet. Es durchläuft 13 Etappen mit insgesamt 19 Studienheften.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Nach unserer Ansicht ist das wichtigste Angebot die Bibelausbildung im Fernkurs, die ein umfassendes Studium der ganzen Schrift auf Spezialisierungsebene anbietet und vor allem die unterschiedlichsten und abgelegensten Orte im ganzen Land erreicht. Auch die Ausbildungsprozesse, die wir persönlich in bestimmten Gemeinden begleiten, sind von besonderer Bedeutung.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Die Evaluation der Aufgaben, die wir von den verschiedenen Instanzen her wahrnehmen: allgemeine Versammlungen, normalerweise jährlich mit allen MitarbeiterInnen des Centros und monatliche Versammlungen mit Personen, die mehr mit unserer alltäglichen Arbeit zu tun haben.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Derzeit wichtigste Entwicklungen:

  • Prozess der Bibelausbildung und Begleitung von Gemeinden in der Stadt Buenos Aires, im Groβraum Buenos Aires und im Landesinneren.
  • Prozess der Bibelausbildung im Fernkurs.
  • „Interne“ Ausbildung der Mitglieder, Referenten und freiwilligen Mitarbeiter des Centros. Besuch von Kursen in Argentinien und im Ausland.
  • Publikationen: Korrekturlesen, Neuauflagen und neues Material. Auf popularem Niveau und im Dienst der Gemeinden.
  • Begleitung von Ordensgemeinschaften.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Einige der Schwierigkeiten, mit denen wir als Centro konfrontiert sind:

  • Die spezifische Ausbildung für unsere Arbeit und unseren Horizont. Es ist nicht einfach, mit Bibelfachleuten rechnen zu können, die mit der Methode der lectura popular arbeiten, aber mit der wissenschaftlichen Qualität, die auf der Höhe des Lebens der Gemeinden sein muss. Deshalb ist für uns die Bemühung um die Ausbildungsprozesse der Mitglieder des Centros eine Priorität.
  • Das System der Freiwilligkeit beschenkt uns mit dem Geist der “Dankbarkeit”, aber dennoch ist es eine Herausforderung, die wir ständig neu überdenken. Wir halten eine gewisse finanzielle Unterstützung für die berufliche Ausbildung der Personen, die in der „Animation“ und Leitung arbeiten, für notwenig.
  • Einerseits ist die Option, ein “Verein ohne Gewinnzwecke” zu sein, ein rechtlich-institutioneller Kontext und eine Möglichkeit, Freiheit bei der Arbeit im Dienst der Kirchen zu haben. Andererseits fordert uns die Tatsache, dass wir nicht einem Bistum oder einer Pfarre angegliedert sind, heraus, zur Organisation unserer Arbeit Netzwerke zu nutzen.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die Herausforderungen:

  • Eine Arbeitsweise aufzubauen, die unsere Arbeit auβerhalb von Buenos Aires besser und weniger zentralisiert organisiert. Unsere Intention und Absicht ist, „kleine“ Geschäftsstellen in Orten zu schaffen, wo Personen und Gemeinden ihre Ausbildungsprozesse beendet haben und die Begleitung von Gemeinden übernehmen können. Eine Arbeit in Vernetzung entwickeln.
  • Andererseits stehen wir im Prozess der Erneuerung der Publikationen, damit unser Dienst an den Gemeinden durch dieses Mittel weiterhin sinnvoll ist.
  • Wegen des vertieften Studiums, das der Prozess der Bibelausbildung im Fernkurs anbietet, ist er ein Spezialisierungsprozess, welcher die ganze Schrift betrifft. Er erfordert wenigstens zwei bis drei Jahre des Studiums. Die gegenwärtige Herausforderung ist, ein “angepasstes Material” zu entwickeln, das einer anderen Art von Bedürfnissen entspricht: denen, die ein Ausbildungsprogramm im Fernkurs brauchen, aber kürzere und einfachere Programme vorziehen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Unser Traum ist, weiterhin ein offenes Haus zu sein für die Lektüre und Vertiefung des Wortes Gottes, mit einer klaren Option für die Verarmtesten. Wir träumen davon, ein Raum zum “Empowerment” in der Bibelarbeit für Laien in den Gemeinden zu sein, ein Raum, der effiziente, vertiefte und befreiende Ausbildungsprozesse anbietet. Mit Sicherheit träumen wir von einer Weggeschichte nach dem Beispiel des Volkes der Bibel.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Die Ausbildung der Laien ist die wichtigste Aufgabe unseres Centros. Wie dies geschieht, hoffen wir in den schon gegebenen Antworten gezeigt zu haben. Es ist erwähnenswert, dass das Centro von einer Frau gegründet wurde und bis heute geleitet wird: Laie, verheiratet, Mutter von drei Kindern und schon Groβmutter.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Das Kommunizieren der Erfahrungen und Ergebnisse geschieht durch:

  • Mitteilungen nach den allgemeinen Versammlungen der Mitglieder (einschlieβlich derer, die nicht in Buenos Aires leben, sondern die Arbeit des Centros im Landesinneren machen).
  • Bereitstellung von Materialien für Treffen (Bibelkreise), die zu konkreten Pastoralhilfen bei der Bibelarbeit werden.
  • Durch konkrete Kontakte und Beziehungen.
  • Durch den konkreten Charakter der Geschäftsstelle, ein Haus, das offen für alle und ein Bezugspunkt für Institutionen, Bistümer und Ordensgemeinschaften ist, die es als ihr eigenes Haus erfahren und es “nutzen” als Raum zu Treffen, Versammlungen, Studium und Erarbeitung von Material.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Kirchen geschieht ganz konkret durch das Ordensleben, speziell das Ordensleben kleiner Gruppen im popularen Umfeld (vida inserta), mit dem wir seit der Gründung des Centros als solchem zusammenarbeiten. Andererseits nahm die Koordinatorin des Centros, Frau Virginia Betancur, an der letzten Synode über das Wort Gottes teil, um die konkreten Beiträge der örtlichen Bischöfe im Moment der Reflexion zu begleiten und zu hören. Obwohl das nur ein ganz konkretes Ereignis ist, zeigt es zweifellos den Charakter der Zusammenarbeit.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Auf nationaler Ebene ist das Netz, an dem unsere Arbeit teilnimmt, die Bischöfliche Kommission der Bibelpastoral (Comisión Episcopal de Pastoral Bíblica). Unsere Verbindung mit dem Bistum Merlo-Moreno und mit Mons. Fernando María Bargalló kanalisiert diese Beteiligung.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Auf internationaler Ebene ist die FEBIC unsere Referenzorganisation. Da wir jedoch ein Ökumenisches Bibelzentrum sind, ist die Mitgliedschaft unserer Vereinigung in diesen Instanzen nur ein Anschluss ohne Rechtswirkung. Das heiβt, das wir im gegenseitigen Austausch stehen über Absichten und Arbeit, ohne dass es sich um eine anerkannte Mitgliedschaft oder einen vergleichbaren Status handelt.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

s.u.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Die Instanz sowohl der interreligiösen Kooperation (mit nicht-christlichen Religionen) als auch der ökumenischen (mit nichtkatholischen Kirchen) verwirklicht sich in unserem Centro durch die Kontakte zum MEDH (Movimiento Ecuménico por los Derechos Humanos, Ökumenische Menschenrechtsbe-wegung). Die Arbeit des Centros hat sich immer von diesem Grundsatz der Förderung und Option für die Verarmten her verstanden. Die “Freundschaft” mit dem MEDH und die gemeinsamen Linien, Horizonte, Treffen – sie benutzen unsere Geschäftsstelle für ihre Arbeitssitzungen – ermöglicht die Beteiligung an dieser Art von Kooperation. Die ausdrückliche Mitarbeit im Bereich des Interreligiösen ist noch eine Herausforderung, die vertieft werden muss.


Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Der CBE (Centro Bíblico Ecuménico) ist derzeit mit folgenden theologischen Vereinigungen verbunden:

  • CEBI (Centro de Estudos Bíblicos) in Brasilien.
  • CENTRO BÍBLICO VERBO (Bibelstudienzentrum SVD) in Brasilien.
  • MEDH (Movimiento Ecuménico por los Derechos Humanos, Ökumenische Menschenrechtsbewegung).
  • Centro NUEVA TIERRA (Zentrum Neue Erde, im Dienst von popularen Organisationen und Gruppen Argentiniens mit einem Netz von Sozial- und Pastoralarbeitern. Es fördert Verbindungen und Vermittlungen bei der Wiederbelebung des popularen Sektors).
  • Bibelraum PALABRAS con MIEL (Worte mit Honig; Direktorin: María Gloria Ladislao).
  • ISEDET (Instituto Superior Evangélico de Estudios Teológicos).
  • Facultad de Teología de la Universidad Católica Argentina (UCA).

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Wir glauben, dass die Hilfe, die Sie uns gewähren können (über die hinaus, die Sie uns schon gewährt haben), den Austausch innerhalb oder auβerhalb unseres Kontinents betrifft:

  • Uns Netzwerke und Informationsverknüpfungen über die Arbeiten zur Verfügung stellen. Sozialisierung der Information.
  • Gegenseitige Verbindung.
  • Förderung von Kursen oder Ausbildungsinstanzen anbieten, die unsere Arbeit verbessern.
  • Im Bereich der vorhandenen Möglichkeiten die Beteiligung an kontinentalen oder auβerkontinentalen Austauschinstanzen anbieten.



  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.