Carrera de Teología Pastoral

Aus Pastoral Global Wiki de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Offizielle Bezeichnung Carrera de Teología Pastoral (Studiengang Pastoraltheologie)
Land / Kontinent Bolivien / Südamerika
Leitung des Instituts Avenida Ramón Rivero, calle Oruro Nº 492 Cochabamba - Bolivia
Träger des Instituts Pater Dr. Dariusz Robert Mazurek OFM Conv.
Finanzieller Träger des Instituts Instituto Superior de Estudios Teológicos (ISET = “Theologische Hochschule”)
Gründungsjahr ISET: 1969, Carrera de Teología Pastoral: 2000.
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) Im Institut: der Direktor, die Sekretärin und etwa 25 Lehrer
Mitarbeiter an Ihrem Institut 17 Priester, 8 Laien.
Kontakt „Campus Ramón Rivero“

Calle Oruro E-0492

Tel: (00591-4) 4257153

4257086

Fax: (00591-4) 4257086

Casilla 2118

Cochabamba – Bolivia


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Carrera de Teología Pastoral (Studiengang Pastoraltheologie)

Leitung des Instituts

Avenida Ramón Rivero, calle Oruro Nº 492 Cochabamba - Bolivia

Träger des Instituts

Pater Dr. Dariusz Robert Mazurek OFM Conv.

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Instituto Superior de Estudios Teológicos (ISET = “Theologische Hochschule”)

Vision / Leitbild

Mission: die Theologie hat eine “pastorale” Dimension, will also auch heiβen, dass die Theologie von ihrem Kern her, als Glaube, der zu verstehen versucht, entsteht, lebt und sich erfüllt in der Beziehung zur erlösenden Mission der Kirche.

Schwerpunkte der Arbeit

Ausbildung von Pastoralarbeitern; wendet sich hauptsächlich an Studierende der Universidad Católica Boliviana, die zeitgemäβe und spezialisierte Pastoralkonzepte im kirchlichen und gesellschaftlichen Kontext verwirklichen wollen.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Hauptsächlich die Studierenden der UCB, zukünftige Priester, Ordensleute, Laien und Pastoralkommission des Erzbistums Cochabamba - Bolivien.

Gründungsjahr

ISET: 1969, Carrera de Teología Pastoral: 2000.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

  • Präsident des ISET (P. Juan de Dios Gonzales)
  • Direktor des Carrera de Teología Pastoral (Dr. P. Dariusz Mazurek)
  • Sekretärin (Lizenziada Ninethe Chapana)
  • Studierende

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

Im Institut: der Direktor, die Sekretärin und etwa 25 Lehrer

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

17 Priester, 8 Laien.

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

Hauptsächlich Theologen.

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

a) Gestaltung einer Kirche, die Sakrament der Kommunion ist, unter den verschiedenen Pastoralarbeitern, deren Ziel es ist, die Versöhnung und die solidarische Einheit unserer Völker zu fördern.

b) Gestaltung einer Kirche, die ihren Brüdern und Schwestern in Christus dient, mit Offenheit für den Dialog und die Versöhnung in einem kulturell sehr vielfältigen Kontext.

c) Aufbau einer missionarischen Kirche, mit organisierter und geplanter Pastoral.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

Die (Aus)Bildung von Laien, damit sie ihr christliches Engagement in der Familie, in der Arbeit, im sozialpolitischen Bereich leben; die “Lebenseinheit” (Kohärenz) zwischen Glauben und Verhalten stärken; ohne Unterlass die Überzeugungen und Dispositionen eines jeden an Christi Seins- und Lebensweise angleichen, vor allem durch ein intensives Gebets- und Sakramentleben.

In den Gläubigen ein “Kirchenbewusstsein” nähren, das sich in Kommunion und Glaubenshaltungen ausdrückt; die ökumenische Sensibilität erziehen; alle Christen – Jugendliche und Erwachsene – für ihre eigene Bildung verantwortlich machen; sie für den Dialog zwischen Glauben und Kultur vorbereiten, mit einem persönlichen Plan; sie zum Zeugnis für das Evangelium bewegen, selbst wenn ihr Leben gelegentlich die Umwelt “schockiert”; fördern, dass die vorrangige Liebe zu den Armen und Bedürftigen sich im Leben aller zeigt, auch in den Werken der Barmherzigkeit.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

Einer der Zwecke ist die Entwicklung einer universell verbreiteten Pastoraltheologie, die in der theologischen Forschung einer methodologischen Bemühung bedarf, die Schlüsselfragen wie die Tradition der Kirche und die Historizität der Theologie berücksichtigt, die Autonomie der zeitlichen Realitäten – und daher auch der wissenschaftlichen Methoden der Humanwissenschaften, der Literatur und der Kunst – zusammen mit der Methode der Theologie selbst und ihrer kommunikativen Funktion. Die Pastoraltheologie muss im Rahmen all dieses Handelns einen Avantgarde-Platz einnehmen.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

Workshops zur Ausbildung, Magister in Pastoraltheologie, Lizenziatur in Theologie mit Schwerpunkt Pastoraltheologie.


Das Curriculum des Studienganges:


GEMEINSAME ELEMENTE ALLER LIZENZIATURSTUDIENGÄNGE
Moderne Sprache I
Moderne Sprache II
Workshop I
Workshop II
Begleitung der Lizenziaturarbeit
Lizenziaturarbeit (Ziviler Magister)
PFLICHTFÄCHER
Grundlagen der Pastoraltheol. (Geschichte, Identität, Methode, Kirchliche Arbeit)
Pastoral nach dem Lehramt der Kirche
Missionarische Pastoral
Spiritualität der Pastoral
Biblische Grundlagen der Pastoraltheologie
Predigttheologie
Liturgisch-sakramentale inkulturierte Pastoral
Spezifische Pastoraltheologie (Sonderpastoralen)
Allgemein umfassende Pastoraltheologie
Grundlagen der Katechese und Katechistische Pädagogik
Pastoralpsychologie
PFLICHTSEMINARE
Seminar: Kulturpastoral
Seminar: Migrantenpastoral
Seminar: Dialog der Kirche mit der Welt (Gläubige Interpretation der Realität)
Seminar: Theol. Perspektiven und Neue Pastoralparadigmen in Lateinamerika
Seminar: Lateinamerikanische Volksreligion und -frömmigkeit
Seminar: Kirche sein mit den Armen und Verlassenen
WAHLFÄCHER
Theologie der Evangelisierung und Inkulturation
Geistliche Begleitung in der Pastoral
Dialog mit den autochthonen Kulturen und Rel. Boliviens und Lateinamerikas
Kirchliche Soziallehre und menschliche Förderung in theol.-past. Perspektive
Sozialwissenschaften in theologisch-pastoraler Perspektive
Ökologie in theologisch-pastoraler Perspektive
Pastoral und Kommunikationsmittel
Zivilrecht in der Pastoral
WAHLSEMINARE
Seminar: Ökumene in der Pastoral
Seminar: Neue Religiöse Bewegungen
Seminar: Gesundheitspastoral (Sexual- und Familienmoral und Bioethik)
Seminar: Charismen und Ämter in der kirchlichen Gemeinde
Seminar: Pastoralanimation der kirchlichen Bewegungen, Gemeinden und Gruppen
Seminar: Katechese im Kontext der Neuen Evangelisierung
Seminar: Evangelisierung in der interkulturellen und postmodernen Gesellschaft
Seminar: Religiöse Kunst
WAHL-WORKSHOPS
Workshop: Bibel in der Pastoral
Workshop: Katechese für die Glaubenserziehung
Workshop: Ausbildung von Pastoralarbeitern
Workshop: Pfarrverwaltung

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

Workshops zur Ausbildung von Pastoralarbeitern und Seminar über (Pater, erinnern Sie sich an die Minoritenbrüder, ich erinnere mich nicht, wie der heiβt, der jetzt in Tarata ist)?

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Sie haben eine curriculare Bedeutung, da ihr Träger die UCB ist.

Hauptsächlich für die Carrera de Teología Pastoral.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Das Bild Christi als Hirte, der diejenigen sucht, die ihm folgen wollen, und durch den seine Schafe (wir) Weide finden (Kenntnisse), und diese Weiden der Auserwählten sind die Schau des Antlitzes Gottes, mit dessen voller Kontemplation sich der Geist ewig sättigt.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

Wir haben die Unterstützung des ISET für die Publikationen und Forschungen der Studierenden, ich halte die Basisbedingungen für angemessen, sowohl der materiellen wie der akademischen Struktur. Organisation von Symposien zur generellen kirchlichen Thematik.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

Wir haben Cuaderno de Teología Pastoral [„Heft der Pastoraltheologie“, wahrscheinlich Zeitschrift] und Artikel zum Studiengang in der Kulturzeitschrift “Yachay” [Inkawort für „Weisheit“].

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Das Angebot der Lizenziatur, der zivile Magister in diesem Gebiet generell, aber vor allem halte ich die Fächer für wichtig, die auf die pastorale Praxis vorbereiten, z. B. den Workshop „Ausbildung von Pastoralarbeitern“.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Sehr positiv, denn die für die Amtszeit 2010 gesteckten Ziele wurden erreicht, aber das Problem ist der Mangel an Studierenden.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Akademische, das heiβt, das akademische Angebot an die Studierenden, sowohl Laien als auch Ordensleute.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Mangel an Studierenden.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Die Existenz der Carrera de Teología Pastoral als Angebot der Spezialisierung mit groβem Nachdruck in allen bolivianischen Seminaren und Konventen bekannt machen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Der Traum ist, ein groβer Studiengang innerhalb der Universität zu sein, so dass viele Studierende, Seminaristen und Laien, den Studiengang absolvieren können als eine theologische und so auch soziale Spezialausbildung.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Seitens der bolivianischen Gesellschaft besteht eine gute Akzeptanz bezüg-lich der Ausbildung von Pastoralarbeitern, das heiβt, sie interessieren sich sehr für dieses Bewusstsein, verbindet sich mit einer Betonung ihrer Rolle der Begleitung des christlichen Lebens angesichts der Herausforderungen der Geschichte, ausgehend von der Wurzel der Nächstenliebe und mit groβer Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Durch Treffen oder Einkehrtage mit den Pfarrern, Katechisten und verbundenen Institutionen informieren wir über die Erfahrungen, die in den verschiedenen akademischen Aktivitäten entwickelt wurden, damit auch sie danach ihre Mitarbeiter ermuntern und an der Arbeit des Instituts teilnehmen.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Wir haben in diesem Studiengang keine Studierende, die von den Bischöfen geschickt werden.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Da es sich um einen neuen Studiengang handelt, wollen wir ein nationales Pastoralnetz schaffen, die ersten Angebote sind die Workshops zur Ausbildung von Pastoralarbeitern im gesamten Territorium Boliviens.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Beteiligung an einigen Kursen und Workshops.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Durch einen akademischen, dokumentarischen Austausch und einen Studentenaustausch, damit diese durch ihre Erfahrungen neue Strategien und Formen der Ausbildung von Pastoralarbeitern und der Pastoralarbeit weitergeben können.

Vielleicht durch Hilfe bei dem Projekt der Gruppe der Wanderpastoralarbeiter (Proyecto del Grupo Itinerante de Agentes Pastorales), die in verschiedenen Pfarren Boliviens z. B. helfen könnten, die Katechese für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu organisieren. In vielen Regionen Boliviens fehlen Katechisten, deshalb könnte unser Angebot den Pfarrern helfen, ihre eigenen Pastoralarbeiter zu schulen.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.