Asociación civil sin fines de lucro denominada Instituto de Pastoral Andina (IPA)

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Offizielle Bezeichnung Asociación civil sin fines de lucro denominada Instituto de Pastoral Andina (IPA)

Ziviler Verein ohne Gewinnzwecke mit Namen Andines Pastoralinstitut (IPA)

Land / Kontinent Peru / Südamerika
Leitung des Instituts Jr. José Carlos Mariategui B-11, Urb. Santa Mónica, distrito de Wanchaq. Cusco – Peru.
Träger des Instituts Alejandro Estenós Loayza
Finanzieller Träger des Instituts Monsignore Miguel La Fay (Präsident der Direktion)

Monsignore José María Trinidad (Sekretär der Direktion)

Monsignore Kay Schmalhausen Panizo (Beigeordneter der Direktion)

Gründungsjahr 1969
Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige) 33
Mitarbeiter an Ihrem Institut 03 Bischöfe

22 Priester

12 Ordensleute

66 engagierte Laien

Kontakt Jr. José Carlos Mariategui

B – 11

Urb. Santa Mónica

Distrito de Wanchaq

Cusco, Peru


Inhaltsverzeichnis

Angaben zu Ihrem Pastoralinstitut

Offizielle Bezeichnung

Asociación civil sin fines de lucro denominada Instituto de Pastoral Andina (IPA)

Ziviler Verein ohne Gewinnzwecke mit Namen Andines Pastoralinstitut (IPA)

Leitung des Instituts

Jr. José Carlos Mariategui B-11, Urb. Santa Mónica, distrito de Wanchaq. Cusco – Peru.

Träger des Instituts

Alejandro Estenós Loayza

Finanzieller Träger (Sponsor) des Instituts

Monsignore Miguel La Fay (Präsident der Direktion)

Monsignore José María Trinidad (Sekretär der Direktion)

Monsignore Kay Schmalhausen Panizo (Beigeordneter der Direktion)

Vision / Leitbild

Mission: Der pastoralen Reflexion und Aktion der Katholischen Kirche dienen, konkret in den kirchlichen Distrikten, in denen es agiert und unter Leitung ihrer Hirten, um die Aufgabe der neuen Evangelisierung zu dynamisieren.

Vision: Bis zum Jahr 2021 sollen die vom IPA entwickelten Prozesse von Reflexion, Forschung und Begleitung der pastoralen Aktion dazu geführt haben, es als einen aktiven und effizienten Mitarbeiter der Pastoralarbeit der Bischöfe in den peruanischen Südanden zu etablieren, der dazu beiträgt, dass die Kirchenmitglieder Zeugen, Jünger und Missionare Christi sind, sowie Sauerteig einer wahrhaft solidarischen, freien, gerechten und versöhnten Gesellschaft.

Schwerpunkte der Arbeit

  1. Impuls für die Studien und Arbeiten, die beim menschlichen und religiösen Verständnis der Personen helfen, insbesondere derer, die in der Andenwelt leben, angesichts einer Pastoralaktion, die der Dynamik der Inkarnation des Wortes Gottes zu folgen sucht.
  2. Impuls für die Reflexion, Forschung, Angebote, Methode und Mittel der Pastoral – die, übersetzt in die verschiedenen Felder der Katechese, der Liturgie, des Gesangs, der Kunst und anderem mehr – die in Syntonie und Kommunion mit den Lehren des Lehramts und den vom Apostolischen Stuhl ausgehenden Verfügungen stehen sollen.
  3. (Aus)Bildung für die Evangelisierung der Menschen, der Kultur und der Kulturen, mit Publikationen, Symposien, Kongressen, Vorträgen und anderen kulturellen Aktivitäten.

Adressaten der Arbeit (Kursteilnehmer[1])

Die Adressaten sind die Hirten der drei Prälaturen, die Pfarrpriester einer jeden Pfarrei, die Ordensleute, die geweihten Laien und die engagierten Laien, die Katechisten und die Glaubens“animateure“, alle diejenigen, die im Allgemeinen „Pastoralarbeiter“ genannt werden. Wir organisieren jedoch auch Kurse für die Zivilgesellschaft als solche.

Gründungsjahr

Seine Gründung geschah in der Stadt Cusco, am 5. Juli 1969, in einer Sitzung unter Vorsitz des verstorbenen Monsignore Ricardo Durán, Erzbischof von Cusco.

Struktur des Instituts (Organisationsaufbau)

Generalversammlung

      Leitungsrat

 

      Exekutivleitung                                Verwaltung

 

      Forschungsbereich       Pastoralbereich          Institutioneller „Image“-bereich

Anzahl der Angestellten (Angestellte, Honorarkräfte, Freiwillige)

  • 03 Mitarbeiter (empleados)
  • 10 Honorarkräfte (personas honorarias)
  • 20 Freiwillige (voluntario)

Mitarbeiter an Ihrem Institut[2]

  • 03 Bischöfe
  • 22 Priester
  • 12 Ordensleute
  • 66 engagierte Laien

Ausbildung der Mitarbeiter Ihres Instituts

  • Theologen und Philosophen
  • Historiker
  • Soziologen und Anthropologen
  • Verwalter und Buchführer

Fragen zur Arbeit Ihres Instituts

Welchen pastoralen Optionen fühlen Sie sich verpflichtet?

Das IPA sucht Räume der Beteiligung und Begegnung für die Forschung und Reflexion über die pastorale Arbeit in der andinen Realität zu schaffen, in denen die verschiedenen evangelisierenden Akteure der drei Prälaturen aktiv interagieren – Laien, Ordensleute, Priester usw. In diesem Prozess wird die Realisierung theologisch-pastoraler Studien über die menschliche und religiöse Realität der andinen Welt gefördert, sodass im Tenor eines achtungsvollen interkulturellen Dialogs pastorale Mittel und Methoden angeboten werden können, die das Evangelisierungswerk gemäβ der Dynamik der Inkarnation des Wortes Gottes wirksam werden lassen.

Welche pastoralen Schwerpunkte (Akzente) setzt Ihr Institut?

  • Pastoral der katechetischen und liturgischen Inkulturation.
  • Sozialpastoral der menschlichen Förderung gemäβ der Soziallehre der Kirche.
  • Sozialpastoral der Menschenrechte.
  • Pastoral der Sozialkommunikationen.
  • Theologisch-pastorale Reflexion aus der Perspektive der Versöhnung.

Welche pastoralen Ziele verfolgt das Institut?

  • Forschung und Reflexion der pastoralen Aktion entwickeln und fördern, sodass sie das apostolische und missionarische Werk der Kirche dynamisieren und wirksamer machen, auf der Basis und in Antwort auf die Realität und gegenwärtige Lage.
  • Beteiligung an der integralen (Aus)Bildung und dem Entwicklungsprozess der Fähigkeiten der Pastoralarbeiter, für eine bessere Verwirklichung ihrer Rolle und ihres Beitrags innerhalb der Kirche und ihrer gesellschaftlichen Umgebung.
  • Diverse Materialien und Inhalte bereitstellen, kommunizieren und/oder verbreiten, die beitragen zur Sensibilisierung, Motivation und Berufung zur Arbeit der Laien in Bezug auf die christliche Lehre und die Soziallehre der Kirche.

Welche pastoralen Angebote bietet Ihr Institut?

  • Pastorale Workshops von Katechese und Liturgie für die andine Realität.
  • Pastoral der Soziallehre der Kirche und Menschenrechte.
  • Diplom in christlicher Leitung in den Quechua- und Aymara-Gemeinden.
  • Diplom für Sozialkommunikatoren in den Quechua- und Aymara-Gemeinden.
  • Kurse in Quechua und Analyse der andinen Kultur.
  • Theologisch-pastorale Treffen.

Welche pastoralen Prozesse haben Sie in letzter Zeit angeregt oder begleitet?

  • In den letzten Monaten begleiten wir den theologisch-pastoralen Reflexionsprozess aus der Perspektive der Versöhnung.
  • Auβerdem begleiten wir mit mehr Entschlossenheit die Sozialpastoral der Laien und Jugendlichen, die sich in der sozialen Entwicklung ihrer Orte engagieren.

Was bedeuten Ihre Angebote für den Bereich der Katechese, Diakonie und Liturgie?

Hat einen groβen Wert. Die (Aus)Bildungskurse, die das IPA organisiert, sind geprägt durch seine drei grundlegenden Akzente:

  • Die intellektuelle (Aus)Bildung (Glaube des Geistes), die sich an das Gebiet der Humanwissenschaften und der theologischen Themen wendet.
  • Der Dienst (Glaube der Aktion), wo die soziale Aktion und Förderung eingeschlossen ist.
  • Das Gebet (Glaube des Herzens), wo das Gebet, der öffentliche Gottesdienst in der Liturgie [? es fehlt das Verb, vielleicht wieder „eingeschlossen ist“]: insbesondere die Eucharistie, die Sakramente und das geistliche Leben (die persönlich und die populare Religiosität).

In diesem Sinn widersprechen das Angebot der Lebensverwirklichung von Liebe und Sozialer Gerechtigkeit nicht dem Erlernen der Glaubenswahrheiten, die in der christlichen Lehre enthalten sind. Im Gegenteil, die Lebensverwirklichung von christlicher Liebe – und ihr Einfluss auf die Sozialstrukturen – findet ihre korrekte Entfaltung und Fülle in der intellektuellen Aneignung der Lehre. In dieser Linie fördert das IPA eine erbetene Ausbildung für die Hirten und für Protagonisten der apostolischen Mission selber, die Laien, die „Katechisten” genannt werden. Innerhalb dieser (Aus)Bildungskurse – sowohl der verschiedenen Arten kleiner Kurse als auch ihrer didaktischen Materialien – ist das liturgische Thema eingeschlossen als ein bevorzugtes Mittel der Katechese, denn die Ausbildung, die sich der Sakramentenfeier zuwendet – mit der Eucharistie im Zentrum – fördert die Heiligkeit der gemeinschaftlichen Lebensverwirklichung in Übereinstimmung mit dem Evangelium.

Welches Gottesbild inspiriert Ihre Arbeit?

Das Bild des Gottes der Liebe, einig und dreieinig, die Liebesgemeinschaft, die den Menschen und seine Umwelt schafft, um in Kommunion, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität zu leben, im Zeichen der Versöhnung (als Ziel und Mittel verstanden), innerhalb und auβerhalb der Kirche.

Inwiefern prägt christliche Spiritualität Ihrer Arbeit?

Die Arbeit des IPA gründet sich auf und nährt sich von der christlichen Spiritualität, welche die eine und einzige Wahrheit ist, die vom Sohne Gottes selbst, unserem Herrn Jesus Christus, offenbart wurde. Es ist jedoch angebracht zu erwähnen, dass der Reichtum des Evangeliums sie in ihren Auswirkungen auch mannigfaltig macht; in dem Sinne, dass wir, durch den Heiligen Geist erweckt, ihm anhängend und Übereinstimmung mit Ihm, uns in Offenheit in die verschiedenen Charismen und Gaben in der katholischen Kirche einordnen und in achtungsvollem Dialog mit anderen Kirchen. Auf diese Weise empfangen wir in unseren Mitgliedern, Mitarbeitern und Adressaten vielfältige Initiativen und Akzente der christlichen Spiritualität.

Welche Prozesse nutzen oder entwickeln Sie, um die Realität zu analysieren? Wenn ja, wie werden diese erarbeitet und wie sind sie mit der Pastoral verbunden? Wie geben Sie diese Prozesse weiter?

Für unsere pastorale Mission ist die sachgerechte Interpretation der soziokulturellen Realität unserer Realität grundlegend. Aber diese Auslegung darf nicht horizontal sein, sondern kreuzförmig.

Deshalb halten wir uns methodologisch fern von konfliktiven, befangenen und/oder reduktionistischen Methodologien der Realität. Von einer weisheitlichen [sapiencial] Perspektive des Wissens her suchen wir die Methodologie der Sozialwissenschaften, die Philosophie und die Theologie [miteinander?] zu integrieren, um auf diese Weise ausgeglichene, ausgewogene und präzise Auslegungen der Realität einzuüben.

Die Verbindung zur pastoralen Aktion geschieht durch die Reflexion und die Forschung. Wir suchen im Licht des Heiligen Geistes die Zeichen der Zeit zu unterscheiden, um eine wirksame und inkulturierte evangelisierende Aktion der Kirche zu erreichen.

Welche prophetischen Ansätze realisiert das Institut mit Blick auf die (Mit-) Gestaltung der Gesellschaft?

Der prophetische Schwerpunkt, den wir anwenden im Hinblick auf eine Neuordnung der Gesellschaft, wird inspiriert durch die Theologie der Versöhnung. Angesichts einer zutiefst fragmentierten und zerrissenen Welt bieten wir die Versöhnung an als hermeneutischen Schlüssel der Interpretation und Pastoralpraxis. Vier Ebenen sind zu unterscheiden:

  • VERSÖHNUNG mit GOTT, der Weg des inneren Lebens, sakramental, persönliche Christusbegegnung, Die Heilige Dreifaltigkeit ist keine Theorie, Perspektiven von Gott Vater Schöpfer, Sohn Erlöser und Geist Lebensspender.
  • VERSÖHNUNG MIT SICH SELBST, der Weg der Wahrheit, die Annahme, die Selbstkenntnis, die Selbstbeherrschung von sich selbst [Selbsterkenntnis?], die Anklage aller Versklavung und Verfremdung, das Christus-Anziehen, die Tugend, der sakramentale Weg,
  • VERSÖHNUNG MIT DEN ANDEREN, das Angebot der Kommunion und der Dialog, Ausmerzung von Vorurteilen, Vergebung, Wiedergutmachung, Wiederherstellung, Gerechtigkeit, Betonung des Gemeinschaftlichen.
  • VERSÖHNUNG MIT DER NATUR,  die Wiederbelebung und das Absolute der materiellen Güter, Schutz des Ökosystems, gesunde Nutzung der Mittel (Bodenschätze, das Thema von Wasser, Land/Ländereien und gemeinschaftlichen Gütern, Privateigentum usw.)

Wie sieht die Arbeit des Instituts konkret aus? (Rahmenbedingungen? Publikationen? Kurse? Vorträge? Kongress?...)

  • Der Sitz des IPA befindet sich in der Stadt Cusco, von wo aus das IPA-Team jede der Prälaturen von Ayaviri, Juli und Sicuani betreut, ohne Beeinträchtigung der konstanten Besuche der Pastoralarbeiter bei uns.
  • Unsere Publikationen Revista Pastoral, Allpanchis Phuturinqa, Cuaderno de Investigación und Series documentales (Pastoralzeitschrift, Allpanchis Phuturinqa Forschungsheft, Dokumentationsserien) wenden sich an Pastoralarbeiter und Intellektuelle, die sich dem Studium der andinen Realität widmen. Ein wichtiger Teil dieser Publikationen wird kostenlos verteilt.
  • In Zusammenarbeit mit der Universidad Católica San Pablo de Arequipa organisiert das IPA Diplome mit universitärer Anerkennung, als eine Weise, das Interesse für die berufliche Ausbildung zu fördern. Derzeit führen wir Diplomkurse durch zur Ausbildung von Kommunikatoren und christliche Führungskräfte.
  • Wir führen Kurse zu Quechua und andiner Realität für Pastoralarbeiter (im weiteren Sinne) durch, so dass sie für die evangelisierende Verkündigung eine inkulturierte Kommunikation herstellen können.
  • Wir führen eintägige Workshops durch zur Ausbildung in sozialen Themen in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Kirchlichen Soziallehre.
  • Wir organisieren Kongresse, Konferenzen und Vorträge (in absteigender Gröβenordnung) in Cusco und in den Prälaturen Ayaviri, Juli und Sicuani, die der Behandlung soziokultureller Themen akademischen Interesses und theologisch-pastoraler Themen dienen. Seit einigen Monaten organisieren wir in Combapata (Sicuani) das Treffen der Katechese und Liturgie.

Welche Zeitschriften, Periodika, Bücher, Handbücher, Arbeitshilfen, Methodenanleitungen etc. publiziert Ihr Institut?

  • Die erste, mit dem Titel Revista Pastoral (Pastoralzeitschrift) und zweimonatlichem Erscheinen, wendet sich an Pastoralarbeiter und Laien mit dem Ziel, pastorale Reflexion, Forschung und Erfahrungsaustausch zu fördern;
  • Die zweite ist eine akademische Zeitschrift mit dem Namen Allpanchis Phuturinqa und halbjährlichem Erscheinen, sie wendet sich an Akademiker und Intellektuelle der religiösen Realität der Anden (spirituell und institutionell). Ihr Zweck ist, eine Plattform zu bilden für den Dialog zwischen den Sozialwissenschaften und Pastoraltheologie.
  • Die dritte, mit dem Titel Cuaderno de Investigación (Forschungsheft), mit jährlichem Erscheinen, wendet sich an Pastoralarbeiter für ihre Reflexion in der Forschung.
  • Die vierte, mit dem Titel Series documentales (Dokumentationsserien), deren Zweck die Publikation von Transkripten der historischen Archive des 16. und 17. Jh. der Prälaturen Ayaviri, Juli und Sicuani ist. Sie wendet sich an Forscher, Akademiker und Ordensleute, die sich dem geschichtlichen Studium von Archiven widmen.

Was betrachten Sie als das wichtigste Angebot Ihres Instituts?

Das derzeit wichtigste Kursangebot ist das Diplom für Kommunikatoren und christliche Führungskräfte, aus zwei fundamentalen Gründen:

  • Die Gelegenheit, eine ernsthaft Ausbildung mit Universitätszertifikat zu erlangen, die eine sehr wichtige Weise der menschlichen Förderung des Andenbewohners ist und ein grundlegendes Mittel, um die strukturelle Armut zu überwinden, unter der er leidet.
  • Die Gelegenheit, in zwei Jahren eine Ausbildung zu erhalten, die eine reflexive, ausgewogene und konstruktive Praxis von Gerechtigkeit, Solidarität und Gemeinwohl fördert.

Wie evaluieren Sie die Arbeit Ihres Instituts?

Vor drei Jahren haben wir mit einer neuen Etappe unserer institutionellen Arbeit begonnen, und trotz der anfänglichen Schwierigkeiten der Veränderung sind wir im Prozess der Konsolidierung unserer soziokulturellen und pastoralen Arbeit in der Kirche und der südandinen Kultur. Die entscheidende Unterstützung der Herren Bischöfe und der Pastoralarbeiter hat es ermöglicht, dass wir zu einem fundamentalen Akteur in der Pastoralarbeit der Kirche geworden sind. So suchen alle unsere Forschungs- und Ausbildungsprojekte bis zu den Prälaturen Ayaviri, Juli und Sicuani zu gelangen und sie in den Bereichen zu unterstützen, die die Hirten von uns erbitten.

Was sind die derzeit wichtigsten Entwicklungen, mit denen Sie sich beschäftigen?

Die wichtigsten Entwicklungen geschehen in der Arbeit der soziokulturellen und theologischen Forschung, die eine inkulturierte Pastoralaktion erreichen möchte. Es gelingt uns, alle zwei Monate eine Gruppe von Pastoralarbeitern der drei Prälaturen zu versammeln, deren Aufgabe  die Reflexion und die Erarbeitung von angemessenen Pastoralpolitiken für die andine Realität ist. Auβerdem verwirklichen wir das Projekt der Berufsausbildung von Sozialkommunikatoren und christlichen Führungskräften der drei Prälaturen, im Modus von Universitäts-diplom möchten wir eine ernsthafte Basis beitragen (Erfordernis von Zeit und Studien) für die Arbeit dieses wichtigen Sektors der Kirche und der Zivilgesellschaft.

Mit welchen Schwierigkeiten ist Ihr Institut bei seiner Arbeit hauptsächlich konfrontiert?

Wir haben zwei Arten von grundlegenden Schwierigkeiten:

  • Die Ausdehnung und die Zerklüftung unseres Arbeitsgebietes, was Reisen von mehreren Tagen impliziert und mit den daraus folgenden Risiken, was einige sehr schlecht erhaltene Straβen impliziert.
  • Daraus folgend das Fehlen einer gut flieβenden Kommunikation mit den Pastoralarbeitern von abgelegenen Orten der Prälaturen, wo die Kommunikationsmittel noch spärlich sind.

Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit für Ihr Institut?

Wir haben zwei Arten von grundlegenden Herausforderungen:

  • Herausforderungen der soziokulturellen, theologischen und pastoralen Forschung, damit wir zu soliden Ergebnissen in unserer Arbeit kommen.
  • Herausforderung der Ressourcen und Infrastruktur, wir müssen unseren selbsterwirtschafteten Ressourcenfluss erweitern, um dann unser Personal und Kommunikationsmaterial und unsere Mobilität zu erweitern, um an alle Orte unseres Arbeitsgebietes zu gelangen.

Welche Hoffnungen, Träume und Visionen haben Sie für Ihr Institut?

Wir haben den Traum, uns als eine Institution zu konsolidieren, die einen fundamentalen Beitrag zur inkulturierten pastoralen Aktion der Kirche leistet, und dass dies sich gestaltet in integrierten Gemeinden, welche die Armut und den Ausschluss überwinden, zeugnishaft die Gerechtigkeit, die Solidarität und das Gemeinwohl verkünden.

Inwiefern engagiert sich Ihr Institut bei der Förderung von Laien in der Kirche und in der Gesellschaft?

Das ist ein fundamentaler Teil unserer Arbeit, der Beweis ist, dass das ständige Personal des IPA in seiner Gesamtheit aus engagierten Laien besteht, desgleichen die Adressaten unserer (Aus)Bildungskurse. Wir glauben, dass die Laien, sowohl der Kirche als auch der Gesellschaft, fundamentale Akteure des sozialen und kulturellen Veränderungen der andinen Realität sind. Sie haben einen privilegierten Raum von ihrer Arbeit her, ob formell oder informell, die persönlichen und kollektiven Basen einzubringen, um eine Gesellschaft des Friedens und der Gerechtigkeit zu erreichen, insbesondere diese Örtlichkeiten, die so sehr unter Armut und Gewalt leiden.

Wie kommunizieren Sie Ihre Erfahrungen und Ergebnisse in die jeweilige Ortskirche, in benachbarte Ortskirchen und anderen Adressaten (z.B. Ihnen verbundenen Institutionen)?

Wir haben zwei sehr wichtige Kommunikationsmittel:

  • Wir erarbeiten vierzehntägig ein elektronisches Bulletin und senden es an alle unsere Kontakte der örtlichen, nationalen und internationalen Kirche, sowie an erzieherische, soziale und politische Institutionen innerhalb und auβerhalb des Landes.
  • Wir haben die Zeitschrift Pastoral Andina und die Zeitschrift Allpanchis Phutirinqa, durch die wir Information über unsere pastoralen und soziokulturellen Aktivitäten sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung weitergeben. Und auβerdem die Information über die relevanteren Aktivitäten jeder Prälatur.

Inwiefern gibt es eine Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz Ihres Landes bzw. Ihrem Bistum?

Die Zusammenarbeit mit der Conferencia Episcopal Peruana (Peruanische Bischofskonferenz) ist häufig, durch die Unterstützung bei der Präsentation unserer Projekte, die wir Werken der internationalen Zusammenarbeit präsentieren, und durch unsere Publikationen, die an ihre hauptsächlichen Vertreter gehen.

Welche Vernetzungen bestehen auf nationaler Ebene?

Wir kennen die Existenz von pastoralem Austausch in unserem Land, es gibt Zusammenarbeit zwischen Institutionen der Prälaturen, Bistümern oder Erzbistümern, aber sie sind keine formellen Netzwerke.

Welche Vernetzungen bestehen auf internationaler Ebene?

Wir wissen von der Existenz pastoraler Netzwerke auf internationaler Ebene, vor allem vom Typ inter-kirchlich und protestantischer Prägung.

Welche interreligiösen Kooperationen bestehen zu den nicht-christlichen Religionen?

Es bestehen keine interreligiösen Kooperationen mit nicht-christlichen Religionen. Wir haben bisher keine Gelegenheit gehabt, mit ihnen zu arbeiten, aber wir sind offen für die Möglichkeit, dies zu tun.

Welche ökumenischen Kooperationen bestehen zu den nicht-katholischen Kirchen?

Es bestehen keine ökumenischen Kooperationen mit nicht-christlichen Kirchen, aber wir versichern nochmals, dass wir eine gute Bereitschaft haben, dies zu tun.

Mit welchen theologischen Zusammenschlüssen/ Vereinigungen sind Sie (persönlich oder als Institut) verbunden?

Institutionell haben wir Kontakte mit verschiedenen theologischen Vereinigungen durch den Austausch unserer Publikationen. So haben wir zum Beispiel Kontakt mit dem Consejo Latinoamericano de Iglesias (Lateinamerikanischer Kirchenrat, CLAI) und theologischen Zentren von Universitäten in Chile, Brasilien, Spanien und Mexiko.

Wie können wir Ihnen helfen bei Ihrem innerkontinentalen Austausch und Austausch zwischen den Kontinenten?

Uns scheint das Interesse interessant, ein Netzwerk Pastoral zu bilden, wo wir Erfahrungen von Arbeit und Reflexion austauschen können, sowohl virtuell als auch präsenziell. Für den Erfolg dieses Zieles ist es fundamental, eine komplette Datenbasis über die Pastoralinstitutionen zu haben, so dass wir die Möglichkeit von gemeinsamen Arbeiten planen können. Dabei können Sie uns entscheidend helfen.


  1. Interessant wäre u.a., ob die Kursteilnehmer auf gemeindlicher, diözesaner oder überdiözesaner Ebene tätig sind und ob ihre Kurse von Priestern, Ordensleuten oder Laien besucht werden.
  2. Interessant wäre u.a., ob die Mitarbeiter des Instituts Priestern, Ordensleuten oder Laien sind.